Simmonds · Lego Principle
A1 · Pronouns · 10 min · 10 Bausteine

Possessive Adjectives & Pronouns

Zwei kleine Wortfamilien regeln im Englischen jeden Besitz: my, your, our vor dem Nomen – mine, yours, ours allein.

Der eine Satz, den du dir merken wirst
The idea was mine, but the success is ours.
Kein Nomen danach – also mine und ours, nicht my und our.
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Was ist der Unterschied zwischen my und mine?

My ist ein Possessivbegleiter und steht immer vor einem Nomen (my office). Mine ist ein Possessivpronomen und steht allein (The office is mine) – es ersetzt Begleiter plus Nomen.

  • Vor dem Nomen: my, your, his, her, its, our, their.
  • Allein stehend: mine, yours, his, hers, ours, theirs.
  • Nie mit Apostroph: yours, nicht your's – und its ist nicht it's.

Stand: Juli 2026

A1 · Pronomen · 10 Min.

Possessivbegleiter und Possessivpronomen – Baustein für Baustein erklärt.

Eine klar aufgebaute Lektion mit zehn Folien für Lernende auf A1-Niveau. Du hörst beide Possessivformen im Zusammenhang, lernst die Regel mit einem Tutor kennen und übst sie anschließend in sechs interaktiven Aufgaben, bevor ein Abschlusstest mit sechs Fragen folgt. Der gesamte Lernweg dauert etwa zehn Minuten und funktioniert ohne Anmeldung.

  • GER-NiveauA1 · Anfänger
  • BearbeitungszeitEtwa 10 Minuten
  • KompetenzenGrammatik, Hören, Schreiben, Sprechen
  • Bausteine10 Bausteine

Was Possessivformen im Englischen tatsächlich leisten

Possessivformen beantworten im Englischen eine einzige Frage: Wem gehört etwas? Dafür gibt es zwei kleine Wortfamilien, die sich die Arbeit teilen. Die erste Familie – my, your, his, her, its, our, their – heißt Possessivbegleiter (englisch: possessive adjectives oder possessive determiners) und steht immer direkt vor einem Nomen: my office, your email, our client, their offer. Die zweite Familie – mine, yours, his, hers, ours, theirs – heißt Possessivpronomen und steht allein, ganz ohne Nomen: The idea was mine. The mistake was theirs. Beide Familien drücken denselben Besitz aus; sie unterscheiden sich nur darin, ob ein Nomen folgt oder nicht. Das ist die gesamte Grundregel, und sie ist erfreulich mechanisch: Schau auf die Stelle nach dem Possessivwort. Steht dort ein Nomen, brauchst du die erste Familie. Steht dort nichts, brauchst du die zweite. Wer diese eine Entscheidung sicher trifft, beherrscht bereits den größten Teil dieses Themas. Der Rest dieser Lektion behandelt die drei Stellen, an denen deutschsprachige Lernende trotzdem regelmäßig stolpern: his gegen her, its gegen it's und der verlockende, aber immer falsche Apostroph.

Die beiden Familien im Überblick

Es lohnt sich, beide Reihen einmal vollständig nebeneinander zu sehen, denn die Paare sind angenehm regelmäßig. Aus my wird mine, aus your wird yours, aus her wird hers, aus our wird ours und aus their wird theirs – meist hängst du also einfach ein s an. Zwei Formen tanzen aus der Reihe: his bleibt in beiden Familien gleich (his office – the office is his), und its hat im normalen Sprachgebrauch kein allein stehendes Gegenstück; ein Satz wie „the decision was its“ kommt schlicht nicht vor. Wichtig ist außerdem, was sich an diesen Wörtern nicht verändert: Anders als im Deutschen bekommen englische Possessivformen keinerlei Endungen. Du sagst my colleague, my colleagues, my team und my teams – immer dasselbe unveränderte my, egal ob das Nomen im Singular oder Plural steht. Während du im Deutschen zwischen mein, meine, meinem, meinen und meiner wählst, hat Englisch pro Person genau ein Wort vor dem Nomen und ein Wort für das Alleinstehen. Weniger zu lernen, weniger Fehlerquellen – du musst dir nur abgewöhnen, nach einer Endung zu suchen.

His oder her? Die Besitzerin entscheidet, nicht das Nomen

Hier liegt die größte Falle für deutschsprachige Lernende. Im Englischen richtet sich die Wahl zwischen his, her und its ausschließlich nach der Person oder Sache, der etwas gehört – niemals nach dem Nomen, das folgt. Mr. Weber ist ein Mann, also heißt es his company, his career und his assistant, völlig egal, dass „die Firma“ im Deutschen feminin ist. Frau Schmidt ist eine Frau, also her office und her plan, obwohl „das Büro“ und „der Plan“ andere Genera tragen. Warum passiert dieser Fehler so oft? Im Deutschen wählst du den Stamm zwar ebenfalls nach dem Besitzer (sein oder ihr), aber danach passt sich die Endung an das folgende Nomen an: seine Firma, sein Auto, seinem Team. Dein Sprachgefühl ist also darauf trainiert, beim Possessivwort auf das Nomen zu schauen – und genau dieser Reflex führt im Englischen in die Irre, besonders beim schnellen Sprechen. Die Rettung ist eine bewusste Kontrollfrage: Wem gehört es? Mann → his. Frau → her. Firma, Tier ohne Namen, Ding → its. Das Nomen dahinter darfst du komplett ignorieren.

Its oder it's – und warum der Apostroph immer falsch ist

Die zweite große Fehlerquelle betrifft nicht die Grammatik, sondern die Schreibung. Its ohne Apostroph ist der Possessivbegleiter: The company is proud of its products. It's mit Apostroph ist dagegen die Kurzform von it is (oder it has): It's a great product. Diese Verwechslung ist so verbreitet, dass sie selbst Muttersprachlern ständig unterläuft – in E-Mails, auf Webseiten, sogar in offiziellen Dokumenten. Der Test ist einfach: Lies den Satz laut und ersetze das Wort durch „it is“. Ergibt der Satz dann noch Sinn, schreibst du it's. Ergibt er keinen Sinn, schreibst du its. Dieselbe Logik gilt für die gesamte Familie der Possessivpronomen: yours, hers, ours und theirs werden niemals mit Apostroph geschrieben. Formen wie your's, her's, our's oder their's existieren im Englischen schlicht nicht, auch wenn man sie im Internet häufig sieht. Der Apostroph zeigt im Englischen entweder eine Auslassung an (it's = it is, don't = do not) oder den Genitiv von Nomen (the client's email). Possessivpronomen sind aber bereits besitzanzeigend – ein zusätzlicher Apostroph hätte dort keinerlei Aufgabe.

Possessivpronomen in echten Sätzen – mine, yours und „a colleague of ours“

Possessivpronomen tauchen in drei typischen Satzmustern auf. Erstens nach dem Verb be, wenn du Besitz feststellst oder abgrenzt: The idea was mine. The final decision is yours. This desk is hers. Zweitens in Vergleichen und Gegenüberstellungen, wo das Pronomen ein bereits genanntes Nomen ersetzt und Wiederholung vermeidet: Their offer was cheaper, but ours was better – niemand möchte „but our offer was better than their offer“ sagen. Drittens in der praktischen Konstruktion mit of, die im Deutschen keine direkte Entsprechung hat: a colleague of mine (einer meiner Kollegen), a client of ours (einer unserer Kunden), a friend of hers. Diese of-Konstruktion ist im Berufsalltag außerordentlich nützlich, weil sie beiläufiger klingt als „one of my colleagues“ und sich elegant in Vorstellungen einbauen lässt: „This is Anna, a colleague of mine from the Hamburg office.“ Achte in allen drei Mustern auf dieselbe Kontrolle wie immer: Nach dem Possessivpronomen darf kein Nomen folgen. Sobald ein Nomen folgt, springst du zurück in die erste Familie – my, your, our und ihre Geschwister.

Possessivformen im Beruf

Kaum ein Grammatikthema zahlt sich im Geschäftsenglisch so schnell aus wie dieses, denn Besitz- und Zugehörigkeitsangaben stecken in fast jedem beruflichen Satz. Du sprichst über our team, our client und our offer, über their proposal und their deadline, über the company and its products. In Meetings grenzt du Verantwortlichkeiten ab: That part was ours; the delay was theirs. In E-Mails bestätigst du Zuständigkeit: The next step is yours – kurz, höflich und unmissverständlich. Zwei Feinheiten verdienen besondere Aufmerksamkeit. Erstens: Firmen sind im Englischen grammatisch Dinge, deshalb heißt es its – the company and its subsidiaries, the app and its features – auch wenn du im Deutschen „ihre Produkte“ sagst. Zweitens: Gerade in schnellen Besprechungen rutscht deutschsprachigen Profis das falsche his oder her heraus, wenn es um Kolleginnen und Kollegen geht; ein kurzer innerer Halt – wem gehört es? – wirkt zuverlässiger als jede Regeltabelle. Wer diese kleinen Wörter sauber setzt, klingt sofort präziser und professioneller, denn Fehler wie „the company and his products“ fallen englischsprachigen Geschäftspartnern deutlich stärker auf, als viele Lernende vermuten.

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