Pronomen
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I, you, he, she, it, we, they – die komplette Liste. Du, ihr und Sie werden alle zu „you“, und Dinge haben kein Geschlecht.
Die englischen Subjektpronomen sind I, you, he, she, it, we und they. Sie stehen vor dem Verb und sagen, wer die Handlung ausführt. „You“ steht für du, ihr und Sie zugleich; Dinge und Firmen sind immer „it“.
Stand: Juli 2026
A1 · Pronomen · 8 Min.
Eine klar aufgebaute Lektion mit zehn Folien für Lernende auf A1-Niveau. Du hörst die Pronomen im Zusammenhang, lernst die sieben Formen mit einem Tutor kennen und übst sie anschließend in sechs interaktiven Aufgaben, bevor ein Abschlusstest mit sechs Fragen folgt. Der gesamte Lernweg dauert etwa acht Minuten und funktioniert ohne Anmeldung.
Subjektpronomen sind die kleinen Wörter, die im Satz die Rolle des Handelnden übernehmen: I, you, he, she, it, we, they. Sie stehen im Englischen fast immer direkt vor dem Verb, denn die englische Wortstellung ist deutlich starrer als die deutsche. Ein deutscher Satz kann bequem mit dem Objekt oder einer Zeitangabe beginnen („Morgen rufe ich an“); der englische Satz hält am Muster Subjekt–Verb–Objekt fest: I will call tomorrow. Genauso wichtig: Englisch lässt das Subjekt praktisch nie weg. Während du im Deutschen umgangssprachlich „Komme gleich“ sagen kannst, verlangt der englische Satz sein Pronomen: I'm coming. Wer die sieben Subjektpronomen sicher beherrscht, kann sofort vollständige englische Sätze bilden – deshalb stehen sie ganz am Anfang jedes Lernwegs. Diese Lektion zeigt dir die Formen, ihre deutschen Entsprechungen und die zwei Stellen, an denen dein Deutsch dich systematisch in die Irre führt: das grammatische Geschlecht und die förmliche Anrede.
Die Liste ist kurz: I (ich), you (du, ihr, Sie), he (er), she (sie, Einzahl), it (es), we (wir), they (sie, Mehrzahl). Zwei Besonderheiten solltest du dir sofort einprägen. Erstens: I schreibt man immer groß, auch mitten im Satz – my boss and I. Das ist keine Höflichkeitsform, sondern eine feste Rechtschreibregel des Englischen. Zweitens: Das Englische hat nur ein einziges Wort für die Anrede. Du, ihr und Sie verschmelzen alle zu you. Es gibt kein förmliches Pronomen, das du falsch wählen könntest – die Höflichkeit liegt stattdessen im Ton, in der Wortwahl und in Formen wie could you oder would you mind. Für viele Deutschsprachige ist das eine echte Erleichterung: Die Frage „Duzen oder Siezen?“ stellt sich im Englischen gar nicht. Achte nur darauf, dass das großgeschriebene deutsche „Sie“ dich beim Übersetzen nicht zu they oder she verführt – sobald du jemanden direkt ansprichst, heißt es you.
Der größte Unterschied zum Deutschen: Englische Nomen haben kein grammatisches Geschlecht. Der Tisch, die Lampe, das Auto – im Englischen sind sie alle einfach it. Dasselbe gilt für abstrakte Dinge wie Ideen, Projekte und Verträge und, besonders wichtig im Berufsalltag, für Firmen: The company is growing. It has a new office. Weil „die Firma“ im Deutschen weiblich ist, rutscht vielen Lernenden hier ein she heraus – für englische Ohren klingt das, als wäre die Firma eine Person. Auch als „leeres“ Subjekt ist it unverzichtbar: It's raining, It's five o'clock, It's important. Da das Englische das Subjekt nicht weglassen kann, springt it überall dort ein, wo das Deutsche „es“ sagt oder den Satz umbaut. Als Faustregel: Sobald kein Mensch gemeint ist – und auch kein geliebtes Haustier, dem man einen Namen und ein he oder she gönnt –, greifst du zu it.
They ist zunächst die einfache Mehrzahl – für Menschen und für Dinge gleichermaßen: My colleagues are here. They start at nine. The reports are ready. They are on your desk. Im Berufskontext taucht they an zwei weiteren Stellen auf. Erstens bei Gruppen: Wenn du über dein Team oder deine Kundschaft als Menschen sprichst, ist they die natürliche Wahl – Our clients are happy. They renewed the contract. Im britischen Englisch hörst du sogar Sätze wie The company say they will deliver on Friday, wenn die Firma als Gruppe von Menschen gedacht wird. Zweitens das sogenannte singular they: Wenn du nicht weißt, wer jemand ist – oder das Geschlecht schlicht keine Rolle spielt –, ist they heute die übliche neutrale Form: Someone called. They left a message. Das ist modernes Standardenglisch, in geschäftlichen E-Mails völlig normal und deutlich natürlicher als das altmodische he or she.
Die typischen Fehler deutschsprachiger Lernender folgen fast alle demselben Muster: Das grammatische Geschlecht des deutschen Wortes wird ins Englische mitgenommen. Aus „die Firma“ wird fälschlich she („The company… she is very successful“), aus „der Vertrag“ ein he. Die Korrektur ist immer dieselbe: it. Der zweite Klassiker ist das kleine i: Weil „ich“ im Deutschen kleingeschrieben wird, taucht in E-Mails immer wieder „i will send it“ auf – ein kleiner Ausrutscher, der auf englische Leser aber schnell unprofessionell wirkt. Drittens verführt das förmliche „Sie“ beim Übersetzen zu they oder she: „Können Sie mir helfen?“ heißt Can you help me?, nicht Can they help me? Und schließlich die Wortstellung: Nach einer Zeitangabe am Satzanfang bleibt das Pronomen vor dem Verb – Tomorrow I will call you, nicht „Tomorrow will I call you“. Vier Muster, ein Gegenmittel: Prüfe bei jedem Satz kurz, wer oder was das Subjekt wirklich ist.
Im Berufsalltag arbeiten die Subjektpronomen härter, als man denkt. Wenn du dein Unternehmen vorstellst, wechselst du ständig zwischen we (das Team, zu dem du gehörst), it (die Firma als Organisation) und they (Kundschaft, Partner, andere Abteilungen): We build software. The company was founded years ago, and it now has forty employees. Our clients love the product — they renew every year. Auch die Anrede verdient einen Moment Aufmerksamkeit: Da you für du und Sie zugleich steht, entsteht Höflichkeit im Englischen über andere Kanäle. Vornamen sind in internationalen Teams üblich und keineswegs unhöflich, während Respekt über Formulierungen wie Could you… oder Would you mind… und einen freundlichen Ton transportiert wird. Wer aus dem Deutschen kommt, darf sich also entspannen: Mit dem falschen Pronomen kannst du niemanden versehentlich duzen. Konzentriere dich stattdessen auf ein sauberes it für Firmen und Projekte – das ist das Detail, das Muttersprachlern sofort auffällt.
Gar nicht – und das ist die gute Nachricht. Das Englische hat nur ein Anredepronomen: you. Es deckt du, ihr und Sie gleichzeitig ab; ein förmliches Pronomen, das man falsch wählen könnte, existiert nicht. Höflichkeit entsteht stattdessen durch Ton und Formulierung: „Could you send me the file?“ ist förmlich genug für jede Geschäftsmail. Achte nur darauf, „Sie“ beim Übersetzen nicht mit they oder she zu verwechseln – sobald du jemanden direkt ansprichst, heißt es you.
Weil englische Nomen kein grammatisches Geschlecht haben. „Die Firma“ ist im Deutschen weiblich, aber im Englischen ist eine Firma eine Sache – und Sachen sind it: „The company is very successful. It was founded in 1990.“ Ein she lässt die Firma für englische Ohren wie eine Person klingen. Dieselbe Regel gilt für alle Dinge und Ideen: der Tisch, die Lampe, das Projekt – alles it. He und she sind für Menschen reserviert.
Ja – das sogenannte singular they ist heute Standard. Wenn du nicht weißt, wer jemand ist, oder das Geschlecht keine Rolle spielt, sagst du: „Someone called. They left a message.“ oder „If a customer complains, they get a refund.“ Das ist keine Modeerscheinung der letzten Jahre: Englisch nutzt they in solchen Sätzen seit Jahrhunderten, und in modernen geschäftlichen E-Mails ist es die natürlichste Wahl – deutlich eleganter als das umständliche „he or she“.
Beides – je nach Variante. Das amerikanische Englisch behandelt Gruppenwörter wie team, company oder staff meist als Einzahl: „The team is winning.“ Das britische Englisch erlaubt zusätzlich die Mehrzahl, wenn die Gruppe als Menschen gedacht wird: „The team are winning.“ / „The company say they will deliver on Friday.“ Beide Formen werden weltweit verstanden. Prüfungsanbieter wie Cambridge oder IELTS behandeln das britische Muster als Standard – für europäische Zertifikate bist du mit der britischen Konvention auf der sicheren Seite.
Subjektpronomen sind der allererste Grammatik-Baustein: Ohne sie kannst du keinen vollständigen englischen Satz bilden, deshalb brauchst du kein Vorwissen für diese Lektion. Der natürliche nächste Schritt sind die *object-pronouns* (A1) – me, you, him, her, it, us, them –, denn viele Fehler entstehen genau an der Grenze zwischen „I“ und „me“. Danach folgen die *possessive-adjectives-pronouns* (A1) mit my, your, his und her, und später die *reflexive-pronouns* (A2) wie myself und yourself.
Ja. Bis in die frühe Neuzeit unterschied Englisch zwischen thou (vertraut, Einzahl – wie „du“) und you (Mehrzahl und respektvolle Anrede – wie „Sie“). Du kennst thou vielleicht aus Shakespeare oder der Bibel: „Thou shalt not…“. Im Laufe der Zeit verdrängte die höfliche Form you das vertraute thou fast vollständig aus der Alltagssprache; es überlebt heute vor allem in älteren Texten und einzelnen nordenglischen Dialekten. Das heutige Englisch „siezt“ also streng genommen alle – weshalb es kein separates förmliches Pronomen mehr braucht.
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