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Englisch-Lektorat für akademische Texte: Was Sie wissen müssen

Akademische Texte auf Englisch zu schreiben ist eine Herausforderung – das Lektorat erst recht. Kennen Sie das? Sie haben Ihre Forschungsarbeit verfasst, aber beim Korrekturlesen sind Sie unsicher: Ist der Ton formell genug? Stimmt die Hedging-Sprache? Sind die Zitate im richtigen Format? In dieser interaktiven Lektion lernen Sie die wichtigsten Regeln für das Korrekturlesen englischer wissenschaftlicher Arbeiten und üben akademischen Stil, Hedging-Sprache und formelle Ausdrücke in praxisnahen Übungen.

James Simmonds9. Februar 202625 min
Englisch-Lektorat für akademische Texte: Was Sie wissen müssen

Themen

akademischlektoratproofreadingB2-C1wissenschaftlich

Lerninhalt

Akademisches Lektorat: Mehr als nur Grammatik

Das Lektorat englischer akademischer Texte erfordert weit mehr als Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse. Für deutsche Wissenschaftler, die auf Englisch publizieren, ist es eine besondere Herausforderung: Andere Satzstrukturen, ein anderes Register und strengere Konventionen bei der Hedging-Sprache machen das Korrekturlesen komplex.

In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie beim Lektorat achten müssen, und können Ihr Wissen direkt in interaktiven Übungen anwenden. Sie lernen:

  • Den Unterschied zwischen Proofreading und Editing
  • Wie Sie Hedging-Sprache korrekt einsetzen und zu absolute Aussagen vermeiden
  • Welche falschen Freunde deutschen Akademikern besonders oft unterlaufen
  • Die wichtigsten Übergangswörter für kohärente Argumentationen
  • Korrekte Zitierweisen nach APA, MLA und Chicago
  • Eine umfassende Checkliste für Ihr nächstes akademisches Lektorat

Inklusive interaktiver Übungen und Abschlusstest. Dauer: ca. 25 Minuten.

Akademischer Wortschatz

0/16 gelernt

to argue

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to contend

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moreover

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notwithstanding

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corroborate

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pertinent

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elucidate

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caveat

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empirical

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methodology

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discourse

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paradigm

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to scrutinise

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inherent

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to posit

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hitherto

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Proofreading und Editing?

Beim Proofreading geht es um die Korrektur von Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik – die letzte Kontrolle vor der Abgabe. Editing ist umfassender: Es betrifft Struktur, Argumentation, Stil, Klarheit und Kohärenz des Textes. Für akademische Arbeiten sind in der Regel beide Schritte nötig, wobei das Editing vor dem Proofreading erfolgen sollte.

Welchen Zitierstil sollte ich für meine wissenschaftliche Arbeit verwenden?

Der Zitierstil hängt von Ihrem Fachgebiet und den Vorgaben Ihrer Institution ab. APA (American Psychological Association) ist Standard in den Sozial- und Verhaltenswissenschaften. MLA (Modern Language Association) wird in den Geisteswissenschaften verwendet. Chicago/Turabian ist in Geschichte und einigen Geisteswissenschaften verbreitet. In den Naturwissenschaften werden oft Vancouver oder IEEE verwendet. Prüfen Sie immer die Vorgaben Ihrer Universität oder der Fachzeitschrift.

Darf ich in akademischen Texten die erste Person ('I', 'we') verwenden?

Das hängt vom Fachgebiet und der Zeitschrift ab. In vielen naturwissenschaftlichen Fachzeitschriften ist 'we' akzeptabel, besonders im Methodenteil ('We conducted the experiment...'). In den Geisteswissenschaften wird die erste Person zunehmend akzeptiert. Generell gilt: Verwenden Sie die erste Person sparsam und bevorzugen Sie den Passiv für Methoden und Ergebnisse. Vermeiden Sie subjektive Formulierungen wie 'I think' oder 'I believe' – verwenden Sie stattdessen 'It could be argued that...'.

Was sind die häufigsten Grammatikfehler deutscher Akademiker in englischen Texten?

Die häufigsten Fehler sind: falsche Artikelverwendung (besonders bei unzählbaren Nomen wie 'research', 'information', 'evidence'), Verwechslung von 'which' und 'that' in Relativsätzen, falsche Verwendung von Kommas (im Deutschen steht vor 'dass' immer ein Komma, im Englischen nicht vor 'that'), Probleme mit dem Passiv und fehlende Subjekt-Verb-Kongruenz bei komplexen Satzstrukturen. Auch der übermäßige Gebrauch von Nominalisierungen im deutschen Stil kann im Englischen zu unverständlichen Sätzen führen.

Sollte ich britisches oder amerikanisches Englisch für akademische Texte verwenden?

Wählen Sie eine Variante und bleiben Sie konsequent. Wenn Sie für eine britische oder europäische Zeitschrift schreiben, verwenden Sie britisches Englisch (analyse, behaviour, colour, organisation). Für amerikanische Zeitschriften verwenden Sie amerikanisches Englisch (analyze, behavior, color, organization). Wichtig ist die Konsistenz: Mischen Sie nie beide Varianten. Erstellen Sie eine Liste der unterschiedlichen Schreibweisen und prüfen Sie Ihren Text systematisch auf Konsistenz.

Wie kann ich die Kohärenz meines akademischen Textes verbessern?

Kohärenz erreichen Sie durch mehrere Strategien: Verwenden Sie Übergangswörter (furthermore, however, consequently, nevertheless), um logische Verbindungen zwischen Sätzen herzustellen. Beginnen Sie jeden Absatz mit einem Topic Sentence, der das Hauptargument ankündigt. Verwenden Sie thematische Progression – jeder neue Satz sollte an bekannte Information anknüpfen. Wiederholen Sie Schlüsselbegriffe konsistent (verwenden Sie nicht abwechselnd 'study', 'research', 'investigation' für denselben Sachverhalt). Lesen Sie den Text laut vor, um holprige Übergänge zu erkennen.

G

Grammatikregel: Hedging-Sprache im Akademischen Englisch

Regel

Hedging-Sprache wird in akademischen Texten verwendet, um Aussagen abzumildern und zu zeigen, dass Ergebnisse nicht absolut sind. Statt 'This proves that...' schreibt man 'This suggests that...' oder 'The findings indicate that...'. Typische Hedging-Mittel sind: Modalverben (may, might, could), Adverbien (possibly, arguably, potentially), Verben (suggest, indicate, appear) und Phrasen (it seems that, there is evidence to suggest).

Beispiele

"The results suggest that regular exercise may reduce stress levels."

Korrekt: 'suggest' und 'may' mildern die Aussage angemessen ab.

"This clearly proves that our theory is right."

Zu absolut! Besser: 'This provides strong evidence that our theory may be valid.'

"It could be argued that socioeconomic factors play a significant role."

Korrekt: 'It could be argued' ist eine elegante Hedging-Formulierung mit Passiv.

"Everyone knows that climate change is caused by human activity."

Zu pauschal! Besser: 'There is a broad scientific consensus that human activity contributes significantly to climate change.'

Tipps

  • •Vermeiden Sie absolute Aussagen wie 'always', 'never', 'proves', 'obviously'.
  • •Verwenden Sie stattdessen: 'tends to', 'appears to', 'is likely to'.
  • •Kombinieren Sie mehrere Hedging-Mittel: 'The data might suggest that...'
  • •Hedging ist keine Schwäche – es zeigt wissenschaftliche Sorgfalt.

Tipp

Checkliste für das akademische Korrekturlesen:

1. Struktur: Folgt der Text dem IMRAD-Schema (Introduction, Methods, Results, Discussion)?
2. Hedging: Sind alle Behauptungen angemessen abgemildert?
3. Zitate: Sind alle Quellen korrekt im gewählten Stil zitiert (APA, MLA, Chicago)?
4. Register: Ist der Ton durchgehend formell? Keine Umgangssprache?
5. Kohärenz: Sind Übergänge zwischen Absätzen logisch und klar?
6. Grammatik: Subject-Verb Agreement, Artikel, Zeitformen konsistent?
7. Wortschatz: Fachbegriffe korrekt verwendet? Keine falschen Freunde?
8. Formatierung: Einheitliche Schreibweisen (z.B. -ise/-ize)?

Übung 1: Akademische Formulierungen vervollständigen

1/50

The findings ______ that there is a correlation between sleep and productivity.

Ein Hedging-Verb anstelle von 'prove'

Übung 2: Akademische Schreibregeln – Richtig oder Falsch?

1/50

In akademischen Texten sollten Sie 'I think' vermeiden und stattdessen unpersönliche Formulierungen verwenden.

Typische Fehler deutscher Akademiker

Die häufigsten Fehler beim akademischen Schreiben auf Englisch

Deutsche Wissenschaftler machen beim Schreiben englischer Fachtexte systematische Fehler, die oft auf Interferenzen mit der Muttersprache zurückzuführen sind. Hier die wichtigsten Bereiche:

1. Satzbau und Satzlänge: Deutsche akademische Texte tendieren zu langen, verschachtelten Sätzen. Im Englischen gilt: Ein Gedanke pro Satz. Aufzählungen werden häufig in Stichpunkte aufgeteilt.

2. Falsche Freunde: Wörter wie actual (≠ aktuell), eventually (≠ eventuell), sensible (≠ sensibel) führen zu Missverständnissen. Im akademischen Kontext ist besonders consequent (≠ konsequent, richtig: consistent) problematisch.

3. Artikelverwendung: Im Deutschen heißt es 'die Forschung zeigt', im Englischen jedoch research shows (ohne Artikel bei unzählbaren Nomen).

4. Nominalisierungen: Akademisches Englisch bevorzugt Nominalisierungen: statt to analyse → the analysis of; statt to develop → the development of.

Spiel: Akademische Begriffe entwirren

Wort 1 / 6Research
Klicke auf die Buchstaben

Zuordnung: Informell → Formell (akademisch)

0 / 8 Paare

Klicken Sie auf ein Wort links und dann auf die passende Übersetzung rechts.

Übergangswörter und Kohärenz

Übergangswörter für akademische Texte

Gute akademische Texte zeichnen sich durch logische Verknüpfungen zwischen Sätzen und Absätzen aus. Übergangswörter (transition words) sind dabei unverzichtbar. Sie zeigen dem Leser, wie Ihre Argumente zusammenhängen.

Hinzufügen: furthermore, moreover, in addition, additionally
Gegensatz: however, nevertheless, conversely, on the other hand
Ursache/Folge: consequently, therefore, as a result, hence
Beispiel: for instance, for example, specifically, namely
Zusammenfassung: in conclusion, to summarise, overall, in sum
Einschränkung: albeit, notwithstanding, despite, regardless

Ein häufiger Fehler deutscher Akademiker: die Verwendung von on the one hand... on the other hand in jedem zweiten Absatz. Variieren Sie Ihre Übergangswörter, um den Text abwechslungsreich und präzise zu gestalten.

Satzbau: Akademische Sätze konstruieren

0:00
Satz 1 / 40 richtig

Übersetzung: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Korrelation besteht.

Klicken Sie auf die Wörter unten, um den Satz zu bilden

Übung 3: Formelles Register wählen

1/30

Welche Formulierung ist für einen akademischen Text am besten geeignet?

Übersetzung: Akademische Sätze Deutsch → Englisch

Satz 1 / 30 richtig

Deutsch

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein Zusammenhang besteht.

suggest/indicate + that-Satz

Achtung

Achtung: Häufige Zitierfehler!

Im APA-Stil wird das Jahr in Klammern direkt nach dem Autor angegeben: Smith (2024) oder (Smith, 2024).
Im MLA-Stil wird die Seitenzahl ohne 'p.' angegeben: (Smith 42).
Im Chicago-Stil gibt es Fußnoten und ein Literaturverzeichnis.

Mischen Sie nie Zitierstile innerhalb einer Arbeit! Prüfen Sie die Vorgaben Ihrer Universität oder Zeitschrift.

Abschlussquiz: Akademisches Lektorat

Frage 1 / 7

Welcher Satz enthält korrektes akademisches Hedging?

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