Simmonds · Lego Principle
A1 · Articles · 8 min · 10 Bausteine

A and An

Eine kleine Klangregel für natürliche Vorstellungen, Berufe und erste Erwähnungen.

Der eine Satz, den du dir merken wirst
I'm an engineer, and this is a very good idea.
Höre auf den ersten Laut: an engineer, aber a very good idea.
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Wann verwende ich a und wann an?

Verwende a vor einem Konsonantenlaut und an vor einem Vokallaut. Der erste Laut des nächsten Wortes entscheidet, nicht sein erster Buchstabe.

  • A steht vor einem Konsonantenlaut: a car, a university.
  • An steht vor einem Vokallaut: an apple, an hour.
  • A und an begleiten ein einzelnes zählbares Nomen, das nicht bestimmt ist.

Stand: Juli 2026

A1 · Artikel · 8 Min.

A und an – Baustein für Baustein erklärt.

Eine klar aufgebaute Lektion mit zehn Folien für Lernende auf A1-Niveau. Du hörst a und an im Zusammenhang, lernst die Klangregel kennen und übst sie mit Vorstellungen, Berufen und typischen Ausnahmen der Schreibweise. Der gesamte Lernweg dauert etwa acht Minuten und funktioniert ohne Anmeldung.

  • GER-NiveauA1 · Anfänger
  • BearbeitungszeitEtwa 8 Minuten
  • KernregelKlang vor Schreibweise
  • Bausteine10 Bausteine

Was der unbestimmte Artikel tatsächlich leistet

*A* und *an* sind zwei Formen desselben unbestimmten Artikels. Du verwendest diesen Artikel, wenn du eine einzelne zählbare Person oder Sache meinst, aber noch nicht eine ganz bestimmte. Der Artikel kann deshalb ungefähr die Idee *„eins von vielen“* ausdrücken. In *„We need a new supplier“* braucht das Team einen Lieferanten, aber der Satz sagt noch nicht, welcher Lieferant es sein wird. Auch bei der ersten Erwähnung ist diese Funktion wichtig: Du bringst eine neue Person oder Sache in ein Gespräch ein. Wenn du sagst *„I have a question“*, weiß dein Gegenüber nun, dass es um eine Frage geht, kennt sie aber noch nicht. *A* und *an* zeigen außerdem grammatisch, dass das Nomen im Singular steht. Sie verändern die Grundbedeutung des Nomens nicht; sie rahmen es als ein einzelnes, noch nicht näher bestimmtes Mitglied einer Gruppe ein. Genau deshalb passen sie gut zu Vorstellungen, neuen Gegenständen und Situationen, in denen du etwas zum ersten Mal erwähnst. Beide Formen haben dieselbe Bedeutung. Der Unterschied zwischen ihnen betrifft nur den Klang, der danach folgt.

Die Grundmechanik: Entscheide nach dem Laut

Die Kernregel ist kurz: Vor einem Konsonantenlaut steht *a*, vor einem Vokallaut steht *an*. Mit einfachen Wörtern sieht das genauso aus, wie du wahrscheinlich erwartest. *Car* beginnt mit dem Konsonantenlaut /k/, also heißt es *„a car“*. *Apple* beginnt mit einem Vokallaut, also heißt es *„an apple“*. Wichtig ist jedoch das Wort Laut. Die Regel fragt nicht, welchen Buchstaben du am Anfang siehst. Sie fragt, was du am Anfang hörst, wenn du das nächste Wort aussprichst. Lies die ganze Wortgruppe deshalb leise oder laut vor, bevor du dich entscheidest. In *„a very good idea“* steht der Artikel nicht direkt vor *idea*, sondern vor *very*. Der erste Laut nach dem Artikel ist /v/, also ein Konsonantenlaut. Deshalb brauchst du *a*, obwohl später das Wort *idea* mit einem Vokal beginnt. Der Artikel gehört zur ganzen Nomengruppe und reagiert auf das Wort, das unmittelbar nach ihm kommt. Wenn du diese Hörgewohnheit aufbaust, brauchst du keine langen Listen mit Sonderfällen. Du wendest dieselbe kleine Regel auf jedes neue Beispiel an.

Geschriebener Vokal, gesprochener Konsonant

Ein geschriebener Vokal am Wortanfang führt nicht automatisch zu *an*. *University* beginnt zwar mit dem Buchstaben *u*, aber die Aussprache beginnt mit /j/, dem Konsonantenlaut am Anfang von *yes*. Deshalb sagst du *„a university“*. Derselbe Klang steckt auch am Anfang ähnlicher Wörter, wenn sie so ausgesprochen werden. Du musst dafür keine neue Artikelregel lernen: Der hörbare erste Laut ist ein Konsonant, also steht *a*. Auch *one* zeigt, warum die Schreibweise nicht zuverlässig entscheidet. Das Wort beginnt mit dem Buchstaben *o*, wird aber mit /w/ begonnen. Darum heißt es *„a one-way street“*, nicht *„an one-way street“*. In einer Bürosituation könntest du also von *„a university project“* oder *„a one-way system“* sprechen. Der Artikel folgt jedes Mal dem Laut des Wortes direkt danach. Eine praktische Kontrolle lautet: Sprich nur den Anfang der Wortgruppe. Hörst du nach dem Artikel einen Anfang wie /j/ oder /w/, bist du auf der Konsonantenseite der Regel und verwendest *a*. Der Buchstabe auf dem Bildschirm darf dich dabei nicht ablenken.

Stummes h und gesprochene Abkürzungen

Auch ein geschriebener Konsonant kann am Wortanfang zu *an* führen. In *hour* wird das *h* nicht gesprochen. Was du zuerst hörst, ist der Vokallaut am Anfang der gesprochenen Form. Deshalb heißt es *„an hour“*. Der unsichtbare Laut ist für die Artikelwahl nicht wichtig; nur der hörbare Anfang zählt. Abkürzungen funktionieren genauso. *MBA* wird Buchstabe für Buchstabe ausgesprochen. Der Name des Buchstabens *M* beginnt /em/ und damit mit einem Vokallaut. Daher sagst du *„an MBA“*. Das Nomen nach der Abkürzung ändert daran nichts. Entscheidend ist wieder das Element, das direkt nach dem Artikel gesprochen wird. Diese Beispiele wirken nur dann wie Ausnahmen, wenn du nach Buchstaben entscheidest. Für die Klangregel sind sie vollkommen regelmäßig: *a* vor /j/ in *university* und /w/ in *one*, *an* vor dem Vokalanfang von *hour* und /em/ in *MBA*. Lies solche Gruppen als kleine Sprecheinheiten: *„an hour“*, *„an MBA“*. So trainierst du nicht nur die Grammatik, sondern verbindest die richtige Artikelform direkt mit der tatsächlichen Aussprache.

Berufe und die typische deutsche Falle

Bei Berufen und Rollen brauchst du im Englischen normalerweise einen unbestimmten Artikel, wenn eine einzelne Person sagt oder zeigt, was sie ist. Du sagst *„I’m a teacher“*, *„I’m a project manager“* oder *„She’s an engineer“*. Gerade für deutschsprachige Lernende ist das ungewohnt, denn auf Deutsch kann nach *sein* eine Berufsbezeichnung ohne Artikel stehen: *„Ich bin Lehrer.“* Eine direkte Übertragung erzeugt den Fehler *„I am teacher“*. Im Englischen ist *teacher* hier ein zählbares Nomen im Singular, deshalb braucht es *a*. Bei *engineer* brauchst du aus demselben grammatischen Grund einen Artikel; wegen des Vokallauts am Anfang wählst du *an*. Das grammatische Geschlecht spielt bei dieser Entscheidung keine Rolle. Anders als bei *ein* und *eine* suchst du im Englischen nicht nach einer männlichen oder weiblichen Form. *A* und *an* unterscheiden sich nicht nach Person, Rolle oder Geschlecht, sondern nur nach dem folgenden Laut. In einer beruflichen Vorstellung kannst du deshalb in zwei Schritten denken: Braucht die einzelne Berufsbezeichnung den unbestimmten Artikel? Dann höre auf den Anfang und wähle *a* oder *an*.

Einzelne zählbare Nomen sicher verwenden

*A* und *an* passen nur zu zählbaren Nomen im Singular. Du kannst einen Lieferanten zählen und von *one supplier* oder *two suppliers* sprechen. Deshalb ist *„a supplier“* möglich. Bei mehreren Lieferanten passt der unbestimmte Artikel nicht: *„a two suppliers“* ist keine korrekte Nomengruppe. Auch nicht zählbare Nomen wie *information* und *advice* stehen nicht mit *a* oder *an*. Formen wie *„an information“* und *„an advice“* sind daher typische Fehler. Prüfe zuerst, ob du eine einzelne zählbare Einheit meinst. Erst danach entscheidest du zwischen *a* und *an* nach dem Klang. Diese Reihenfolge verhindert, dass du zwar die Lautregel korrekt anwendest, aber den Artikel an einem Nomen verwendest, das ihn nicht tragen kann. Für eine erste Erwähnung im Beruf sind beide Fragen leicht sichtbar: *„We need a new supplier“* meint einen einzelnen, noch nicht bestimmten Lieferanten; *new* beginnt mit /n/, also steht *a*. *„She’s an engineer“* nennt eine einzelne Rolle; *engineer* beginnt mit einem Vokallaut, also steht *an*. Wenn du weiterlernen möchtest, vertieft *a-an-the-or-nothing* (A2), wann ein bestimmter Artikel oder gar kein Artikel gebraucht wird.

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