Simmonds · Lego Principle
A2 · Pronouns · 9 min · 10 Bausteine

Reflexive Pronouns

Die passenden Formen für Selbstbezug, Betonung und selbstständiges Handeln.

Der eine Satz, den du dir merken wirst
Let me introduce myself — I taught myself most of my English.
Der Sprecher stellt und unterrichtet dieselbe Person: sich selbst.
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Wann verwende ich ein englisches Reflexivpronomen?

Verwende ein Reflexivpronomen, wenn Subjekt und Objekt dieselbe Person oder Gruppe sind. Es kann außerdem die handelnde Person betonen oder nach by die Bedeutung allein ausdrücken.

  • Singularformen enden auf -self; die Pluralformen auf -selves.
  • Betonung: I did it myself. Allein: I did it by myself.
  • Feel, meet und remember stehen in den gezeigten Bedeutungen ohne Reflexivpronomen.

Stand: Juli 2026

A2 · Pronomen · 9 Min.

Reflexivpronomen – Baustein für Baustein erklärt.

Eine klar aufgebaute Lektion mit zehn Folien für Lernende auf A2-Niveau. Du lernst alle Reflexivformen, unterscheidest Selbstbezug, Betonung und selbstständiges Handeln und vermeidest typische Übertragungen aus dem Deutschen. Der Lernweg dauert etwa neun Minuten und funktioniert ohne Anmeldung.

  • GER-NiveauA2 · Grundlegende Kenntnisse
  • BearbeitungszeitEtwa 9 Minuten
  • KernfrageDieselbe Person?
  • Bausteine10 Bausteine

Was Reflexivpronomen tatsächlich leisten

Ein Reflexivpronomen zeigt zurück auf das Subjekt eines Satzes. Die handelnde Person und die Person, auf die sich die Handlung richtet, sind dann dieselbe. In *„She taught herself Spanish“* ist *she* die Lehrerin und zugleich die Lernende. Wenn eine andere Person unterrichtet würde, bräuchtest du stattdessen ein gewöhnliches Objektpronomen: *„She taught him Spanish“*. Diese Rückverbindung erklärt den Namen der Wortart. Das Reflexivpronomen führt keine neue Person ein, sondern verweist auf eine Person oder Gruppe, die bereits als Subjekt genannt wurde. Du kannst den Satz deshalb mit einer einfachen Frage prüfen: Wer handelt, und wen betrifft die Handlung? Wenn beide Antworten dieselbe Person nennen, passt häufig eine Reflexivform. In *„I introduced myself“* beziehen sich *I* und *myself* auf den Sprecher. In *„They introduced themselves“* beziehen sich Subjekt und Objekt auf dieselbe Gruppe. Die Form muss mit Person und Anzahl des Subjekts übereinstimmen. Diese Kernfunktion ist enger als das deutsche *sich*; nicht jedes deutsche reflexive Verb verwendet im Englischen ein Reflexivpronomen.

Die Formen mit -self und -selves

Die Singularformen enden auf *-self*: *I → myself*, *you → yourself*, *he → himself*, *she → herself* und *it → itself*. Für mehrere Personen brauchst du *-selves*: *we → ourselves*, *you → yourselves* und *they → themselves*. Bei *you* zeigt also erst die Reflexivform eindeutig, ob eine einzelne Person oder mehrere gemeint sind. *Yourself* ist Singular, *yourselves* ist Plural. Lerne jede Form direkt mit ihrem Subjekt, nicht als isolierte Liste. Kurze Paare wie *„I introduced myself“*, *„She introduced herself“* und *„We introduced ourselves“* verbinden Grammatik und Bedeutung. Achte besonders auf *himself* und *themselves*. Formen wie *„hisself“* oder *„theirselves“* gehören nicht zum hier gelehrten Standardset. Auch *myself* beginnt mit *my-* und nicht mit dem Objektpronomen *me*. Die Formen sehen deshalb nicht vollständig gleich gebaut aus, müssen aber jeweils als ein Wort geschrieben werden. Beim Schreiben kannst du zuerst das Subjekt markieren und danach die zugehörige Form auswählen. Bei einer Pluralgruppe kontrollierst du zusätzlich die Endung *-selves* statt *-self*.

Selbstbezug in nützlichen Wendungen

Einige häufige Wendungen zeigen die Kernfunktion besonders klar. Mit *„Let me introduce myself“* stellst du dich selbst vor; Subjekt und vorgestellte Person sind identisch. In *„She taught herself Spanish“* erwirbt die Person das Wissen ohne eine andere Lehrkraft. *„Enjoy yourself“* ist ein üblicher Wunsch, dass eine Person eine gute Zeit hat. *„Help yourself to coffee“* lädt jemanden ein, sich selbst Kaffee zu nehmen. Lerne solche Wendungen als vollständige Bausteine, denn die passende Form wechselt mit der angesprochenen Person oder Gruppe. Zu einer Person sagst du *„Help yourself“*, zu mehreren *„Help yourselves“*. Die Grammatik folgt trotzdem dem Grundmuster: Das Reflexivpronomen bezieht sich auf das ausdrückliche oder verstandene Subjekt. Bei einem Imperativ ist dieses Subjekt *you*, auch wenn es im Satz nicht sichtbar steht. Nicht jedes Verb verlangt jedoch automatisch ein Reflexivpronomen. Die Form erscheint, wenn die Bedeutung tatsächlich zur gleichen Person zurückführt oder wenn die Wendung im Englischen so gebaut wird. Eine deutsche reflexive Form allein ist kein ausreichender Grund; dafür brauchst du den englischen Satzbau.

Betonung und die Bedeutung allein

Reflexivpronomen können eine Person auch betonen, ohne als notwendiges Objekt zu dienen. In *„I did it myself“* zeigt *myself*, dass der Sprecher die Aufgabe persönlich erledigt hat. Der Kernsatz *„I did it“* bleibt grammatisch vollständig; die Reflexivform fügt den Kontrast hinzu, dass keine andere Person die Handlung übernommen hat. Diese betonte Form steht häufig nach dem Objekt oder am Satzende. Eine verwandte, aber klarere Bedeutung entsteht mit *by*. *„I did it by myself“* bedeutet, dass der Sprecher ohne Hilfe oder Begleitung gehandelt hat. *„She runs the office by herself“* beschreibt eine Person, die das Büro allein führt. Bei einer Gruppe heißt es entsprechend *„We completed the report by ourselves“*. Unterscheide die beiden Muster: ohne *by* betonst du, wer die Handlung persönlich ausgeführt hat; mit *by* betonst du, dass die Person oder Gruppe allein war. Im Gespräch können sich diese Bedeutungen überschneiden, doch der Zusatz *by* macht die Idee der fehlenden Hilfe oder Begleitung ausdrücklich. Die Reflexivform stimmt in beiden Fällen weiterhin mit dem Subjekt überein.

Die typische deutsche Falle: zu viel sich

Das deutsche *sich* wird bei deutlich mehr Verben verwendet als ein englisches Reflexivpronomen. Eine Wort-für-Wort-Übertragung erzeugt deshalb typische Fehler. Für *„Ich fühle mich gut“* sagst du *„I feel well“* oder *„I feel good“*, nicht *„I feel myself“*. Für *„Wir treffen uns um acht“* heißt es *„We meet at eight“*, nicht *„We meet us at eight“*. Auch bei *remember* steht in der hier gezeigten Bedeutung keine Reflexivform: *„I remember the name“*, nicht *„I remember myself the name“*. Diese Verben beziehen sich im Deutschen grammatisch auf das Subjekt zurück, werden im Englischen aber ohne reflexives Objekt gebaut. Lerne die Unterschiede deshalb als kurze englische Sätze: *„I feel well“*, *„We meet at eight“*, *„I remember the name“*. Daneben stehen die echten englischen Reflexivbausteine *„enjoy yourself“*, *„help yourself“*, *„introduce myself“* und *„teach herself“*. Entscheide nicht nach dem deutschen Pronomen, sondern nach dem englischen Verbmuster. Wenn du unsicher bist, prüfe, ob die englische Handlung wirklich ein Objekt braucht, das dieselbe Person wie das Subjekt bezeichnet.

Vorstellungen und Selbstständigkeit im Beruf

Im Berufsalltag erscheinen Reflexivformen häufig bei Vorstellungen, persönlicher Verantwortung und selbstständigem Handeln. Mit *„Let me introduce myself“* beginnst du eine Vorstellung. *„I prepared the slides myself“* betont, dass du persönlich die Arbeit erledigt hast. *„I prepared the slides by myself“* fügt hinzu, dass du dabei keine Hilfe hattest. In einer freundlichen Bürosituation ist *„Help yourself to coffee“* eine Einladung. Diese Bausteine zeigen, dass dieselbe Form unterschiedliche Aufgaben übernehmen kann; der Satzbau macht die jeweilige Bedeutung klar. Bei einer einzelnen angesprochenen Person steht *yourself*, bei mehreren *yourselves*. Für eine Gruppe, zu der du selbst gehörst, brauchst du *ourselves*: *„We organised the meeting ourselves.“* Im gegenwärtigen Standardset verwendest du für *they* die Form *themselves*. Im amerikanischen Sprachgebrauch verbreitet sich *themself* für singularisches *they*, während die britische Schulgrammatik weiterhin *themselves* lehrt. Auf A2 konzentrierst du dich auf das Standardset mit *themselves*. So bleiben Person, Anzahl und Funktion zuverlässig erkennbar, während du regionale Entwicklungen später einordnen kannst.

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