Präpositionen
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Ein klarer Weg durch Ziele, Richtungen und feste Verbindungen für Reisen, Lieferungen und Wegbeschreibungen.
Entscheide zuerst, ob du ein Ziel oder den Verlauf eines Weges beschreibst. Verwende *to/into/onto* für Ziele und *through/across/along/past/over* für verschiedene Wege.
Stand: Juli 2026
A2 · Präpositionen · 9 Min.
Eine klar aufgebaute Lektion mit zehn Folien für Lernende auf A2-Niveau. Du hörst eine Wegbeschreibung im Zusammenhang, unterscheidest Ziele von Wegen und übst feste Verbindungen für Ankunft, Richtung und Logistik. Der gesamte Lernweg dauert etwa neun Minuten und funktioniert ohne Anmeldung.
Präpositionen der Bewegung setzen eine Handlung in Beziehung zu einem Ziel oder zu einem Abschnitt des Weges. Die erste Frage lautet *Wohin?* Ein Satz wie *„We go to the office“* nennt den Zielpunkt. *„She walks into the office“* zeigt zusätzlich, dass die Bewegung von draußen nach drinnen führt. Die zweite Frage lautet *Auf welchem Weg?* In *„Go across the bridge“* beschreibt *across* den Verlauf von einer Seite zur anderen. In *„Walk past reception“* liegt die Rezeption am Weg und wird passiert. Diese Unterscheidung macht eine lange Wortliste handhabbar. Du musst nicht jede Präposition als isolierte Übersetzung lernen, sondern ordnest zuerst die räumliche Aufgabe ein. Zielpräpositionen zeigen, wo die Bewegung endet; Wegpräpositionen zeigen, wie sich die Route zu einem Ort, einer Fläche oder einem Orientierungspunkt verhält. Besonders in Wegbeschreibungen wechseln beide Arten häufig: *„Go to the station, walk across the bridge, then turn into the office.“* Jede Präposition fügt der Bewegung eine andere räumliche Information hinzu. Wenn du Ziel und Weg trennst, kannst du neue Routen präzise aufbauen, ohne dich auf eine einzige deutsche Entsprechung zu verlassen.
*To* richtet eine Bewegung auf ein Ziel: *„go to the office“*, *„travel to Vienna“*, *„ship to a client“*. Die Präposition sagt noch nicht, ob jemand oder etwas das Innere des Ziels betritt. *Into* verbindet das Ziel mit einem Wechsel von draußen nach drinnen: *„walk into the room“*. Deshalb steht die Form im Gegensatz zur Ortsangabe *in*. *„She is in the room“* beschreibt eine Position; *„She walks into the room“* beschreibt die Bewegung zu dieser Position. Ähnlich verbindet *onto* eine Bewegung mit einer Oberfläche: *„climb onto the platform“*. Die entsprechende Ortsangabe mit *on* beschreibt, dass etwas bereits dort liegt oder steht. Das Paar *in → into* und das Paar *on → onto* helfen dir, Ort und Richtungswechsel auseinanderzuhalten. Verwende trotzdem nicht mechanisch bei jeder Bewegung *into* oder *onto*. Wenn nur der Zielpunkt wichtig ist, genügt *to*. Wenn der Übergang in einen Innenraum oder auf eine Oberfläche Teil der Aussage ist, trägt die längere Form diese Information. Vergleiche also *„go to the office“* mit *„walk into the office“*: gleiches Ziel, aber unterschiedlich genauer Blick auf die Bewegung.
Wegpräpositionen beschreiben nicht nur das Ziel, sondern die Form der Route. *Through* führt durch einen Innenraum oder umschlossenen Bereich: *„through the tunnel“*. *Across* führt von einer Seite einer Fläche oder Verbindung zur anderen: *„across the bridge“*. *Along* folgt der Linie oder Richtung von etwas: *„along the river“*. *Past* zeigt, dass du einen Orientierungspunkt passierst und dahinter weitergehst: *„past reception“*. *Over* führt über etwas hinweg: *„over the wall“*. In einer längeren Wegbeschreibung können mehrere Formen nacheinander stehen, weil jeder Abschnitt eine neue räumliche Beziehung hat. Ein einprägsamer Merksatz lautet *„Go across the bridge, past the station, and straight into the office.“* Zuerst wird die Brücke von einer Seite zur anderen überquert. Danach dient die Station als passierter Orientierungspunkt. Zum Schluss wechselt die Bewegung von draußen ins Büro. Zeichne eine einfache Linie, wenn du unsicher bist. Frage an jedem Abschnitt: Geht die Linie durch, von Seite zu Seite, entlang, vorbei oder darüber? Die Antwort liefert die passende Wegpräposition oft klarer als eine deutsche Übersetzung.
Einige häufige Verbindungen solltest du als vollständige Bausteine lernen. *From…to* verbindet Ausgangspunkt und Ziel: *„We ship from Hamburg to Vienna.“* Die beiden Präpositionen bilden einen Rahmen um die Route. Bei *get* steht vor einem normalen Ziel *to*: *„get to work“*. Das Verb *arrive* folgt jedoch einem anderen Muster. Vor einem einzelnen Ort oder Orientierungspunkt steht *at*: *„arrive at the station“*, *„arrive at the office“*. Vor einer Stadt oder einem Land steht *in*: *„arrive in Vienna“*. Die Form *„arrive to“* gehört nicht zu diesem Standardmuster. Gerade weil *to* sonst so viele Ziele markiert, wirkt diese Verbindung zunächst überraschend. Wiederhole daher Verb und Präposition gemeinsam: *arrive at*, *arrive in*. Setze erst danach den Ort ein. Ein Logistiksatz kann mehrere Bausteine kombinieren: *„The shipment travels from Hamburg to Vienna and arrives at the warehouse on Friday.“* Der erste Teil nennt Ursprung und Ziel der gesamten Strecke; der zweite Teil beschreibt die Ankunft an einem konkreten Ort. Feste Gruppen entlasten dich, weil du nicht bei jeder Verwendung neu zwischen mehreren Übersetzungen entscheiden musst.
Vor den Richtungswörtern *home, here, there* und *downtown* steht in diesen Bewegungsangaben kein *to*. Du sagst *„go home“*, *„come here“*, *„walk there“* und *„drive downtown“*. Für deutschsprachige Lernende ist besonders *„go home“* schwierig, weil deutsche Richtungsangaben mit *nach* oder *zu* eine Präposition erwarten lassen. Die direkte Übertragung erzeugt *„go to home“*. Lerne deshalb Verb und Richtungswort als kurzen Baustein ohne Zwischenwort. Die fehlende Präposition bedeutet nicht, dass keine Bewegung stattfindet; das Richtungswort trägt die Zielidee bereits in der festen Verbindung. Vergleiche *„go to the office“* und *„go home“*. Ein gewöhnliches Nomen wie *office* steht mit *to*, das besondere Richtungswort *home* nicht. Bei *arrive* liegt eine andere deutsche Falle vor. Aus *ankommen in/bei* entsteht leicht *„arrive to“*, obwohl Englisch *arrive at* für einen Ort und *arrive in* für eine Stadt oder ein Land verwendet. Halte beide Fehlerbilder getrennt: kein *to* vor den vier Richtungswörtern; *at/in* nach *arrive*. Kurze Kontrastpaare machen diese festen Muster hörbar.
Eine gute Wegbeschreibung teilt die Bewegung in sichtbare Abschnitte. Beginne mit einem Orientierungspunkt und verwende für jeden neuen Abschnitt eine passende Präposition: *„Go across the bridge. Walk past reception. Go straight into the office.“* Imperative halten die Anweisungen kurz, während die Präpositionen die räumliche Genauigkeit liefern. In der Logistik verbindet *from…to* die Endpunkte: *„We ship from Hamburg to Vienna.“* Ergänze bei Bedarf den Verlauf mit *through, across* oder *along*. Eine kleine regionale Variante betrifft die Bewegung um eine Ecke. Britisches Englisch verwendet häufig *round*: *„round the corner“*. Amerikanisches Englisch bevorzugt *around*: *„around the corner“*. Beide Formen werden verstanden. Die übrigen Kernregeln dieser Lektion bleiben dabei unverändert. Prüfe deine Route abschließend wie eine Karte: Ist der Ausgangspunkt klar? Ist jeder Wechsel von Ziel oder Weg mit einer passenden Präposition markiert? Verwendest du *arrive at/in* und lässt du *to* vor *home, here, there* oder *downtown* weg? Wenn jede Präposition einen sichtbaren Abschnitt erklärt, kann eine andere Person den Weg oder die Lieferstrecke Schritt für Schritt nachvollziehen.
*In* und *on* beschreiben einen Ort oder eine Position: *„in the room“*, *„on the platform“*. *Into* und *onto* beschreiben eine Bewegung zu dieser Position: *„walk into the room“*, *„climb onto the platform“*. Entscheidend ist also Ort gegenüber Richtungswechsel.
Vor *home* steht in der Richtungsangabe kein *to*: Es heißt *„go home“*. Nach *arrive* verwendest du *at* vor einem Ort und *in* vor einer Stadt oder einem Land: *„arrive at the station“*, *„arrive in Vienna“*. Beide Verbindungen solltest du als feste Bausteine lernen.
Neben *home* stehen auch *here, there* und *downtown* in diesen Bewegungsangaben ohne *to*. Du sagst *„come here“*, *„walk there“* und *„drive downtown“*. Bei normalen Zielnomen bleibt *to* bestehen, etwa in *„go to the office“*.
Britisches Englisch verwendet häufig *round*, wo amerikanisches Englisch *around* bevorzugt: *„round the corner“* gegenüber *„around the corner“*. Beide Varianten werden verstanden. Die Wahl verändert die grundlegende Wegbeschreibung nicht.
*prepositions-place* (A1) liefert die Ortsformen *in, on* und *at*, die du hier mit Richtungsformen vergleichst. *imperatives* (A1) hilft dir, klare Weganweisungen zu geben. *past-simple* (A2) ergänzt die Präpositionen, wenn du eine bereits abgeschlossene Reise beschreibst.
*Into* und *onto* sind sichtbare Verschmelzungen von *in + to* und *on + to*. Die getrennte Schreibweise kann trotzdem eine andere Struktur markieren: *„turn in to the drive“* beschreibt eine Richtung, während *„turn into a frog“* eine Verwandlung beschreibt. Die Wortgrenze trägt also Bedeutung.
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