Nomen und Plural
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Eine kleine Endung für Beziehungen zwischen Menschen, Tieren, Zeitangaben und ihren Dingen.
Einzelne Besitzer und unregelmäßige Plurale erhalten Apostroph plus s. Nach einem regelmäßigen Plural auf s setzt du nur den Apostroph.
Stand: Juli 2026
A2 · Nomen und Plural · 8 Min.
Eine klar aufgebaute Lektion mit zehn Folien für Lernende auf A2-Niveau. Du hörst Besitzformen im Zusammenhang, setzt Apostrophe bei Singular und Plural und vergleichst Personen, Dinge und Zeitangaben. Der Lernweg dauert etwa acht Minuten und funktioniert ohne Anmeldung.
Das englische Possessiv-s verbindet einen Besitzer mit einer Person, einem Tier oder einer Sache, die zu diesem Besitzer gehört. In *„Maria’s car“* steht Maria zuerst, weil sie die Besitzerin ist; danach folgt *car* als Besitz. Dasselbe Muster erscheint in *„the client’s request“* und *„the dog’s bowl“*. Der erste Teil kann also ein Name oder eine Nomengruppe sein. Entscheidend ist die Reihenfolge: Besitzer plus Besitzendung plus das zugehörige Nomen. Die Endung hängt am Besitzer, nicht an der Sache, die ihm gehört. Das macht lange Nomengruppen leichter lesbar. In *„my boss’s office“* erhält *boss* die Endung, während *office* unverändert bleibt. Die Form beschreibt häufig Besitz, kann aber auch andere enge Beziehungen zwischen einer Person und einem zugehörigen Nomen ausdrücken, etwa eine Anfrage, ein Büro oder eine Aufgabe. Für A2 genügt eine praktische Frage: Wer oder was steht in der Besitzerrolle? Markiere dieses Wort oder diese Wortgruppe. Prüfe danach, ob sie Singular, regelmäßiger Plural oder unregelmäßiger Plural ist. Diese Form bestimmt, wo Apostroph und s stehen.
Bei einem einzelnen Besitzer setzt du Apostroph plus s an das Ende des Namens oder Nomens. So entstehen *„Maria’s car“*, *„the client’s request“* und *„the dog’s bowl“*. Das Muster gilt auch dann, wenn das Singularnomen bereits auf s endet. In dieser Lektion lernst du *„my boss’s office“*: Nach *boss* folgen Apostroph und ein weiteres s. Beim Sprechen entsteht dadurch eine zusätzliche Silbe, /ɪz/. Die Schreibweise und die Aussprache arbeiten also zusammen. Ein häufiger Fehler besteht darin, nur ein s anzuhängen und den Apostroph zu vergessen. *„Marias car“* sieht für deutschsprachige Lernende vertraut aus, weil der deutsche Genitiv bei einem Namen keinen Apostroph verwendet. Im Englischen fehlt dann jedoch die sichtbare Besitzendung. Kontrolliere jede Form mit zwei Fragen: Gibt es genau einen Besitzer? Wenn ja, sehe ich nach diesem Besitzer Apostroph plus s? Bei mehreren Wörtern in der Besitzergruppe steht die Endung am Ende dieser Gruppe. Für die einfachen Beispiele dieser Lektion ist der Besitzer jeweils ein Name oder ein einzelnes Nomen; das macht die Position besonders deutlich.
Bei mehreren Besitzern musst du zuerst die Pluralform ansehen. Endet ein regelmäßiger Plural bereits auf s, folgt für den Besitz nur noch der Apostroph. *„My parents’ house“* gehört mehreren Elternteilen; *parents* trägt schon das Plural-s, deshalb steht der Apostroph danach. Das gleiche Muster gilt für *„the clients’ meeting room“*, wenn mehrere Kunden gemeint sind. Ein unregelmäßiger Plural ohne s verhält sich anders. *Children* bezeichnet mehrere Kinder, endet aber nicht auf s. Deshalb erhält die Form Apostroph plus s: *„the children’s toys“*. Der Apostroph allein würde hier die Besitzform nicht korrekt markieren. Vergleiche die drei Kernmuster direkt: *„the client’s request“* für einen Kunden, *„the clients’ request“* für mehrere Kunden und *„the children’s request“* für einen unregelmäßigen Plural. Beim Lesen findest du die Anzahl im Wort vor dem Apostroph. Beim Schreiben bildest du zuerst den normalen Plural und setzt danach die Besitzmarkierung. Diese Reihenfolge verhindert Formen wie *„parents’s“* oder *„childrens’“*, in denen Plural und Besitz falsch miteinander vermischt werden.
Das Possessiv-s ist besonders natürlich, wenn der Besitzer eine Person oder ein Tier ist. Du sagst *„Maria’s car“*, *„the manager’s decision“* oder *„the dog’s bowl“*. Bei unbelebten Dingen bevorzugt Englisch häufig eine of-Phrase, besonders wenn du einen Teil oder ein Merkmal der Sache nennst. Deshalb ist *„the end of the report“* meist natürlicher als *„the report’s end“*. Die zweite Form kann vorkommen; die of-Phrase ist hier jedoch der sichere Grundbaustein. Für Lernende mit Deutsch als Ausgangssprache entsteht eine weitere Falle durch Konstruktionen mit *von*. Eine direkte Übertragung kann *„the car of Maria“* ergeben. Für eine Person klingt im Englischen *„Maria’s car“* natürlicher. Zeitangaben bilden eine wichtige Gruppe, die das Possessiv-s gut annimmt: *„yesterday’s meeting“*, *„this week’s numbers“* und *„today’s schedule“*. Das Zeitwort steht dabei wie ein Besitzer vor dem zugehörigen Nomen. Du kannst also mit einer Tendenz arbeiten: Personen und Tiere häufig mit Possessiv-s, Teile von Dingen häufig mit *of*, Zeitangaben wieder mit Possessiv-s. Der konkrete Ausdruck entscheidet, nicht eine ausnahmslose Trennlinie.
Der fehlende Apostroph in *„Marias car“* ist die direkteste deutsche Übertragung. Der umgekehrte Fehler ist ein zusätzlicher Apostroph an einer Stelle, an der Englisch keinen verwendet. Besonders häufig werden *its* und *it’s* verwechselt. *Its* ist ein Possessivwort für Dinge oder Tiere: *„The company changed its name.“* Diese Form hat keinen Apostroph. *It’s* behält dagegen seinen Apostroph, weil es eine Kurzform ist. Je nach Kontext steht es für *„it is“* oder *„it has“*. Der Apostroph zeigt also ausgelassene Buchstaben, nicht Besitz. Schreibe die Kurzform beim Kontrollieren vollständig aus. Wenn *„it is“* oder *„it has“* in den Satz passt, brauchst du *it’s* mit Apostroph. Wenn du eine Zugehörigkeit meinst, brauchst du *its* ohne Apostroph. Ein Apostroph nach *its* gehört zu keiner dieser Formen. Dieselbe Sorgfalt hilft bei der eigentlichen Besitzendung: Prüfe nicht nur, ob irgendwo ein Apostroph steht, sondern welche grammatische Aufgabe er erfüllt. Bei *„the client’s request“* markiert er Besitz; bei *it’s* markiert er eine Verkürzung.
Besitzformen helfen dir, Personen, Abteilungen, Unterlagen und Termine knapp miteinander zu verbinden. Mit *„my boss’s office“* nennst du eine Person und den zugehörigen Raum. *„The client’s request“* ordnet eine Anfrage einem einzelnen Kunden zu; *„the clients’ request“* würde mehrere Kunden als gemeinsame Besitzergruppe markieren. Bei Zeitangaben liefern *„this week’s numbers“* und *„yesterday’s meeting“* kurze, natürliche Nomengruppen. Für eine Sache und ihren Bestandteil passt häufig *„the name of the company“*. So kannst du im selben Text beide Muster gezielt einsetzen. Bei einem Singularnomen auf s findest du in Texten auch unterschiedliche Schreibweisen. Es gibt keinen grundlegenden Unterschied zwischen amerikanischem und britischem Englisch; Stilrichtlinien teilen sich bei Formen wie *„boss’s“* und *„boss’“*. Diese Lektion verwendet konsequent *„boss’s“*, während die andere Form ebenfalls existiert. Für deine eigenen Texte ist Konsistenz wichtiger als ein Wechsel zwischen beiden Varianten. Beginne mit dem Besitzer, bestimme seine Form und wähle dann Apostroph plus s, einen Apostroph nach dem Plural-s oder eine passende of-Phrase.
Bei Personen und Tieren ist das Possessiv-s meist natürlich: „Maria’s car“, „the dog’s bowl“. Für Teile oder Merkmale von Dingen wird häufig die of-Phrase bevorzugt: „the end of the report“. Zeitangaben können wieder das Possessiv-s tragen: „today’s meeting“.
Der englische Besitzer im Singular braucht Apostroph plus s: „Maria’s car“. Im deutschen Genitiv steht bei „Marias Auto“ kein Apostroph; diese Schreibweise lässt sich nicht direkt übertragen. Im Englischen markiert der Apostroph die Besitzform sichtbar.
Parents ist ein regelmäßiger Plural, der bereits auf s endet; deshalb folgt nur der Apostroph. Children ist ein unregelmäßiger Plural ohne s und erhält Apostroph plus s. In beiden Fällen schaust du zuerst auf die fertige Pluralform.
Es gibt dabei keinen grundlegenden Unterschied zwischen amerikanischem und britischem Englisch. Stilrichtlinien unterscheiden sich: Manche bevorzugen „boss’s“, andere erlauben „boss’“. Diese Lektion lehrt „boss’s“; verwende in einem Text eine Variante konsequent.
Wiederhole zuerst *singular-plural-nouns* (A1), damit du regelmäßige und unregelmäßige Plurale erkennst. *possessive-adjectives-pronouns* (A1) zeigt andere Besitzwörter. Mit *have-got* (A1) kannst du Besitz anschließend in vollständigen Aussagen ausdrücken.
Das Possessiv-s ist die letzte erhaltene englische Genitivendung. Es geht auf die altenglische Endung -es zurück. Als das frühere Fallsystem weitgehend verschwand, blieb diese eine Endung bestehen.
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