Simmonds · Lego Principle
A1 · Question Forms · 8 min · 10 Bausteine

Question Words

Wähle zuerst die gesuchte Information und baue danach die bekannte Frage.

Der eine Satz, den du dir merken wirst
What do you do, and where do you do it?
Zwei Fragewörter, dasselbe Grundgerüst mit do.
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Welche englischen Fragewörter brauche ich?

Who fragt nach Personen, what nach Dingen oder Informationen, where nach Orten, when nach Zeitpunkten, why nach Gründen und how nach der Art und Weise. Das Fragewort steht vor dem normalen Fragemuster.

  • Fragewort + be/do/does + Subjekt: Where is it? What do you do?
  • Who, what, which und whose fragen nach Personen, Dingen, Auswahl oder Besitz.
  • Ist who oder what selbst das Subjekt, steht kein do/does: Who lives here?

Stand: Juli 2026

A1 · Frageformen · 8 Min.

Englische Fragewörter – Baustein für Baustein erklärt.

Eine klar aufgebaute Lektion mit zehn Folien für Lernende auf A1-Niveau. Du hörst Fragewörter in einem ersten Gespräch, ordnest sie verschiedenen Informationsarten zu und setzt sie vor die bekannten Fragemuster. Danach schreibst du eigene Fragen und löst fünf Testaufgaben – ohne Anmeldung.

  • GER-NiveauA1 · Anfänger
  • BearbeitungszeitEtwa 8 Minuten
  • KernideeFragewort nach Informationsart wählen
  • Bausteine10 Bausteine

Was Fragewörter tatsächlich leisten

Ja-/Nein-Fragen prüfen, ob eine Aussage stimmt. Fragewörter gehen einen Schritt weiter: Sie markieren genau die Information, die dir fehlt. Mit *„Where is the meeting?“* kennst du das Ereignis, aber nicht den Ort. Mit *„When does it start?“* fehlt dir die Zeit. In *„Who is Ana?“* suchst du eine Person, und *„Why are you calling?“* verlangt einen Grund. Das Fragewort steht am Anfang und gibt deinem Gegenüber sofort die Art der erwarteten Antwort. Danach folgt meist dasselbe Fragemuster, das du bereits von einfachen Fragen kennst: eine Form von *be* oder das Hilfsverb *do/does* vor dem Subjekt. Deshalb musst du kein völlig neues System lernen. Du ergänzt das vorhandene Gerüst lediglich um einen präzisen Informationszeiger. In einem ersten beruflichen Gespräch ist das besonders praktisch. Du kannst nach Aufgaben, Orten, Uhrzeiten, Personen und Abläufen fragen, ohne lange Sätze zu bauen. Die wichtigste Gewohnheit lautet: Entscheide zuerst, welche Information fehlt. Wähle dann das passende Fragewort und setze dahinter das richtige Fragegerüst.

Personen, Dinge, Auswahl und Besitz

Für Personen verwendest du meistens *who*: *„Who is Ana?“* oder *„Who works with the supplier?“* Nach Dingen, Tätigkeiten oder allgemeinen Informationen fragst du mit *what*: *„What does your company do?“* und *„What is this?“* Wenn eine begrenzte Auswahl im Mittelpunkt steht, passt *which*: *„Which file do you need?“* Die Frage geht dann davon aus, dass mehrere konkrete Dateien zur Wahl stehen. *Whose* fragt nach Besitz oder Zugehörigkeit: *„Whose bag is this?“* Diese vier Wörter liegen inhaltlich nah beieinander, doch jede Frage richtet den Blick anders. *Who* erwartet eine Person, *what* eine Sache oder Information, *which* eine Auswahl und *whose* eine Person als Besitzerin oder Besitzer. Im Gespräch kannst du die erwartete Antwort als Kontrolle verwenden. Wenn die Antwort ein Name sein soll, ist *who* wahrscheinlich passend. Wenn dein Gegenüber eine Option nennen soll, hilft *which*. Soll die Antwort erklären, wem etwas gehört, brauchst du *whose*. Hinter dem Fragewort bleibt die gewöhnliche Wortstellung der Frage erhalten, sofern das Fragewort nicht selbst das Subjekt ist.

Ort, Zeit, Grund und Art und Weise

Die zweite Gruppe fragt nach Umständen und Details. *Where* verlangt einen Ort: *„Where is the meeting?“* *When* fragt nach einem Zeitpunkt: *„When does it start?“* Mit *why* verlangst du einen Grund, zum Beispiel in *„Why are you calling?“* *How* fragt nach der Art und Weise oder Methode: *„How do you spell that?“* Gerade *how* lässt sich außerdem mit anderen Wörtern verbinden, doch auf A1-Niveau reicht zunächst die Grundidee der Methode. Die vier Fragewörter können vor beiden bekannten Fragemustern stehen. Mit *be* sagst du *„Where is the meeting?“* oder *„Why are you late?“* Mit normalen Hauptverben verwendest du *do* oder *does*: *„When does it start?“* und *„How do you spell that?“* Das Fragewort verändert also nicht die Wahl des Hilfsverbs. Es ergänzt nur die gesuchte Informationsart. Wenn du unsicher bist, formuliere zuerst die Ja-/Nein-Frage, etwa *„Does it start at ten?“* Ersetze dann die unbekannte Zeit durch *when*: *„When does it start?“* So bleibt das vertraute Gerüst sichtbar.

Das Fragewort vor dem bekannten Gerüst

In den meisten Informationsfragen steht das Fragewort vor einer vollständigen Frage mit Umkehrung. Bei *be* lautet die Reihenfolge Fragewort + Form von *be* + Subjekt: *„Where is the meeting?“*, *„Who is she?“* oder *„Why are they here?“* Bei anderen Verben verwendest du Fragewort + *do/does* + Subjekt + Grundform: *„What does your company do?“*, *„Where do you work?“* und *„How does it open?“* Die Regel der dritten Person bleibt erhalten: *does* trägt die Endung, das Hauptverb bleibt in der Grundform. Deshalb heißt es *„When does she start?“* und nicht *„When does she starts?“* Eine nützliche Bauprobe besteht darin, das Fragewort kurz wegzunehmen. Hinter *what* in *„What does your company do?“* siehst du den Kern *„does your company do“*. Hinter *where* in *„Where is the meeting?“* steht *„is the meeting“*. Wenn dieser Kern wie eine korrekte Ja-/Nein-Frage aufgebaut ist, sitzt auch das Fragewort an der richtigen Stelle. Das Verfahren verhindert, dass du deutsche Wortstellung direkt überträgst.

Subjektfragen und die zwei deutschen Fallen

Eine wichtige Ausnahme entsteht, wenn *who* oder *what* selbst die Handlung ausführt. In *„Who lives here?“* ist *who* das Subjekt des Verbs *lives*. Deshalb brauchst du kein *do* oder *does*. Ebenso steht in *„What happened?“* direkt das Verb nach *what*. Vergleiche dazu *„Who do you know?“* Hier ist *you* das Subjekt und *who* das Objekt; deshalb bleibt das Hilfsverb *do*. Deutschsprachige Lernende stolpern außerdem über zwei direkte Übertragungen. Aus *„Wie ist dein Name?“* entsteht leicht *„How is your name?“* Englisch fragt jedoch *„What is your name?“* Die zweite Falle folgt daraus, dass Deutsch bei normalen Verben kein *do* braucht. So entsteht *„What means this?“* Stattdessen verwendest du das bekannte Gerüst: *„What does this mean?“* Prüfe also zuerst die Bedeutung des Frageworts und danach seine Satzfunktion. Ist *who* oder *what* das Subjekt, folgt direkt das Verb. Ist ein anderes Subjekt vorhanden, brauchst du weiterhin die normale Umkehrung mit *be* oder *do/does*.

Gesprochene Form, Geschichte und dein Lernweg

In gesprochener Standardsprache enden Präpositionen häufig am Satzende. Sowohl im amerikanischen als auch im britischen Englisch ist *„Who did you give it to?“* die normale gesprochene Form. *„To whom did you give it?“* gehört vor allem zu formeller Schriftsprache. Du musst eine Präposition also nicht zwanghaft vor das Fragewort ziehen. Auch die Schreibweise der Fragewörter trägt eine historische Spur: Im Altenglischen wurden diese Wörter mit *hw-* geschrieben, zum Beispiel *hwæt* und *hwǣr*. Im Mittelenglischen tauschten die Buchstaben ihre Reihenfolge, und einige Akzente sprechen das *h* noch hörbar aus. Für deinen Lernweg brauchst du zunächst die Formen aus *be-present* (A1) und die Satzgerüste aus *basic-question-forms* (A1). Diese Lektion setzt die Fragewörter davor und ergänzt die Subjektfrage. Danach führt *questions-in-english* (A2) weitere Fragetypen zusammen. Übe bis dahin kurze Frageketten aus dem Alltag: *„Who is she? What does she do? Where does she work? Why is she here?“* So verbindet sich jedes Fragewort mit einer klaren Informationsart und einem vertrauten grammatischen Gerüst.

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