Raising a Risk Without Causing Panic
Ein Projektleiter meldet ein Lieferantenrisiko an seinen Programmdirektor – früh, sachlich und mit Lösungen im Gepäck.
Risiko ansprechen ohne Panik
Tipp: Hören Sie die Episode zweimal, bevor Sie den Test starten.
✓ Zum VerständnistestDas könnte Ihnen auch gefallen
Verständnistest
Zuerst hören, dann antworten. Keine Punktabzüge – jede Erklärung zeigt die Stelle im Gespräch.
A ___ topic, you mean. Sensible means reasonable — sensibel and sensible are false friends.
The probability is low in my view — perhaps twenty per cent — but the impact would be high, so it belongs on the risk ___.
Transkript
Schlüsselwendungen
Sprachnotizen
In dieser Episode meldet ein Projektleiter seinem Programmdirektor ein Lieferantenrisiko: Erst die Entwarnung, dann die Fakten, dann Wahrscheinlichkeit und Auswirkung, zuletzt drei Gegenmaßnahmen. Sie lernen die Sprache des professionellen Risiko-Reportings – und den Unterschied zwischen „sensible" und „sensitive" (Niveau B2).
Erst Entwarnung, dann das Risiko
Tobias' erster Satz enthält beides: die Ankündigung („I'd like to flag a potential risk") und die Entwarnung („the project itself is fully on track"). Diese Reihenfolge verhindert, dass der Zuhörer in den Alarmmodus schaltet, bevor die Fakten auf dem Tisch liegen. Das Verb „to flag" ist dabei bewusst leise – es heißt markieren, nicht eskalieren. Wer stattdessen mit „We have a problem" beginnt, hat die Panik schon ausgelöst, die er vermeiden wollte.
Beobachtung, Deutung, Bewertung – sauber getrennt
Tobias trennt drei Ebenen, die deutsche Sprecher gern vermischen: was er beobachtet hat („two warning signs"), was es bedeuten könnte („they suggest the supplier may be under financial pressure") und wie er es bewertet („probability … low, impact … high"). Hedging-Verben wie „suggest", „may" und „perhaps" sind hier keine Schwäche, sondern Präzision: Sie zeigen, dass er Vermutung und Fakt auseinanderhält. Genau das macht eine Risikomeldung auf B2-Niveau glaubwürdig.
Sensibel heißt nicht sensible
Das deutsche „sensibel" (heikel, empfindlich) heißt auf Englisch „sensitive" – „sensible" bedeutet „vernünftig". Ein „sensible topic" wäre also ein vernünftiges Thema, was in Tobias' Satz keinen Sinn ergibt. Richard korrigiert freundlich und setzt später eine Pointe: „Sensible steps — in the correct meaning of the word." Merken Sie sich das Paar so: sensitive data = sensible Daten, a sensible decision = eine vernünftige Entscheidung.
Weiter üben: Business-Englisch online lernen – mit echten Lehrern von Simmonds, seit 2004.
Häufige Fragen
Für welches Sprachniveau ist diese Episode geeignet?
Niveau B2 (GER). Der Dialog nutzt nuanciertes Projekt-Englisch mit Hedging-Formulierungen („may", „suggest", „perhaps"); alle acht Schlüsselbegriffe werden zweisprachig erklärt.
Wie spreche ich ein Risiko auf Englisch an, ohne Panik auszulösen?
In vier Schritten: Entwarnung vorweg („the project itself is on track"), Beobachtungen statt Urteile („we have noticed two warning signs"), Wahrscheinlichkeit und Auswirkung trennen („probability low, impact high") und fertige Gegenmaßnahmen anbieten („three mitigation steps").
Was ist der Unterschied zwischen „sensible" und „sensitive"?
„Sensible" heißt vernünftig, „sensitive" heißt sensibel/heikel. Das deutsche „sensibel" ist ein falscher Freund: „ein sensibles Thema" ist „a sensitive topic", niemals „a sensible topic".
Wo kann ich Risiko-Reporting auf Englisch live üben?
In den Online-Business-Englischkursen von Simmonds Language Services (englisch-lehrer.com/online): Live-Unterricht mit echten Lehrern per Zoom, für Firmen und Privatpersonen in ganz Deutschland – mit kostenloser Besprechung vorab.
Gibt es ein Transkript zum Mitlesen?
Ja, das vollständige Transkript mit deutschen Verständnishilfen steht direkt auf dieser Seite – zuerst hören, dann testen, dann mitlesen.
Diese Wendungen im echten Gespräch üben?
Der Podcast trainiert Ihr Ohr – im Online-Unterricht üben Sie das Gespräch selbst, mit echten Lehrern. Seit 2004 für Firmen in ganz Deutschland.