Simmonds · Lego Principle
A2 · Comparison · 10 min · 10 Bausteine

Comparatives and Superlatives

Ein klares System für kurze, lange und unregelmäßige Adjektive – mit genau der Form, die dein Vergleich braucht.

Der eine Satz, den du dir merken wirst
This supplier is cheaper, but the other one is more reliable.
Kurzes Adjektiv, lange Form: zwei Wege zu einem präzisen Vergleich.
Live-Unterricht buchen
Von Simmonds·Ohne Anmeldung·Kostenlos testen·Ca. 10 Minuten
James · Dein TutorHallo — ich begleite dich in weniger als zehn Minuten durch diese Lektion. Bereit?
Dein Aufbau10 BausteineBereit
HörenHook
Die Regel kennenlernenHook
Die RegelRule
Das Muster sehenRule
Lücke füllenRecognise
Paare zuordnenRecognise
WortstellungProduce
Sprich es ausProduce
Vergleiche zwei AngeboteConsolidate
AbschlusstestConsolidate
Ein Baustein pro Folie. Jeder rastet ein, sobald du ihn abgeschlossen hast.
Baustein für Baustein lernen. In jeder Lektion.Simmonds · Lego Principle · Lektion 01 · Comparatives and Superlatives

Wie steigere ich englische Adjektive?

Kurze Adjektive erhalten meist *-er/-est*, lange Adjektive stehen mit *more/most*. Wichtige Adjektive wie *good* und *bad* haben unregelmäßige Formen.

  • Kurze Adjektive: *cheap → cheaper → cheapest*.
  • Lange Adjektive: *reliable → more reliable → most reliable*.
  • Unregelmäßig: *good → better → best* und *bad → worse → worst*.

Stand: Juli 2026

A2 · Vergleiche · 10 Min.

Vergleichsformen und Superlative – Baustein für Baustein erklärt.

Eine klar aufgebaute Lektion mit zehn Folien für Lernende auf A2-Niveau. Du hörst zwei Vergleichsformen im Zusammenhang, lernst die Regeln für kurze, lange und unregelmäßige Adjektive und übst sie mit Angeboten und Ergebnissen. Der gesamte Lernweg dauert etwa zehn Minuten und funktioniert ohne Anmeldung.

  • GER-NiveauA2 · Grundlagen
  • BearbeitungszeitEtwa 10 Minuten
  • Kernformen*-er/-est* und *more/most*
  • Bausteine10 Bausteine

Was Vergleichsform und Superlativ tatsächlich leisten

Mit einer Vergleichsform stellst du zwei Personen, Dinge oder Situationen gegenüber. In *„This supplier is cheaper than the other one“* vergleichst du die Preise von zwei Anbietern. Der Superlativ erfüllt eine andere Aufgabe: Er wählt innerhalb einer Gruppe das Element mit dem höchsten oder niedrigsten Grad einer Eigenschaft aus. *„This is the cheapest supplier“* ordnet einen Anbieter also nicht nur einem zweiten gegenüber, sondern setzt ihn an das Ende einer ganzen Skala. Diese Unterscheidung hilft dir bei jeder Formenwahl. Frag zuerst: Vergleiche ich zwei Seiten? Dann brauchst du eine Vergleichsform wie *cheaper*, *more reliable* oder *better*. Suche ich den Spitzenreiter in einer Gruppe? Dann brauchst du einen Superlativ wie *cheapest*, *most reliable* oder *best*. Im Berufsalltag begegnet dir beides ständig: Du vergleichst zwei Angebote, bewertest Ergebnisse verschiedener Monate oder benennst den wichtigsten Punkt eines Plans. Die Grammatik macht aus einem neutralen Adjektiv ein präzises Werkzeug. Aus *cheap* wird eine Aussage über einen Unterschied; aus *cheapest* wird eine Aussage über die Position innerhalb einer Gruppe.

Kurze Adjektive: -er und -est

Kurze Adjektive bilden ihre Vergleichsformen meist mit Endungen. Für den Vergleich zwischen zwei Seiten fügst du *-er* an, für den Superlativ *-est*. So entsteht die Reihe *„cheap, cheaper, cheapest“*. Das Adjektiv bleibt erkennbar, doch die Endung zeigt sofort, welche Aufgabe die Form erfüllt. Bei manchen Wörtern verändert sich die Schreibweise. *Big* verdoppelt den letzten Konsonanten: *„big, bigger, biggest“*. *Happy* verändert das *y* zu *i*: *„happy, happier, happiest“*. Diese Änderungen gehören zur geschriebenen Form und sollten als ganze Dreierreihe gelernt werden. Verwende nicht zusätzlich *more* oder *most*, wenn das Adjektiv bereits die passende Endung trägt. *„More cheaper“* markiert denselben Vergleich doppelt und ist deshalb im Standardsatz falsch. In einem Angebot kannst du etwa sagen *„This option is cheaper“* oder in einer Gruppe *„This is the cheapest option.“* Wenn du eine neue Form prüfst, suche zuerst das Grundadjektiv, dann die gewünschte Aufgabe und schließlich die nötige Schreibänderung. So trennst du Bedeutung und Rechtschreibung, ohne sie voneinander zu lösen.

Lange Adjektive: more und most

Lange Adjektive erhalten normalerweise keine Endung, sondern ein eigenes Vergleichswort vor dem unveränderten Adjektiv. Für zwei Seiten verwendest du *more*: *„more reliable“*, *„more expensive“*. Für den Superlativ verwendest du *most*: *„the most reliable“*, *„the most expensive“*. Im Ausgangssatz der Lektion siehst du beide Systeme nebeneinander: *„This supplier is cheaper, but the other one is more reliable.“* *Cheap* ist kurz und erhält *-er*; *reliable* bleibt unverändert hinter *more*. Genau diese Trennung verhindert Formen wie *„reliabler“* oder *„more reliableer“*. Auch der mitgelieferte Service kann Teil des Vergleichs sein: *„The more expensive option includes support.“* Der Satz bewertet nicht automatisch, welches Angebot insgesamt besser ist; er beschreibt nur einen Unterschied in einer Eigenschaft. Beim Superlativ wird aus derselben Eigenschaft eine Gruppenposition: *„This is the most reliable option.“* Lerne *more/most + Adjektiv* als zusammengehörigen Baustein. Das Adjektiv trägt keine zusätzliche Steigerungsendung, weil das vorangestellte Wort die Vergleichsfunktion bereits sichtbar macht.

Unregelmäßige Reihen gemeinsam lernen

Einige sehr häufige Adjektive folgen weder dem Endungsmuster noch dem Muster mit *more* und *most*. Ihre Formen musst du als Reihe lernen. Aus *good* werden *better* und *best*: *„This result is better than last month's“* und *„This was our best quarter so far.“* Aus *bad* werden *worse* und *worst*. Bei *far* begegnen dir die Vergleichsformen *further* und *farther*. Entscheidend ist, dass du bei diesen Reihen nicht versuchst, eine regelmäßige Form wie *„gooder“* oder eine doppelte Form wie *„more better“* zu bauen. Die unregelmäßige Vergleichsform trägt die ganze grammatische Information bereits in sich. Wiederhole die Formen deshalb rhythmisch als Dreiergruppen: *„good, better, best“* und *„bad, worse, worst“*. Setze danach jede Form in einen kurzen Satz. Ein neutraler Befund kann *good* sein, ein Vergleich zweier Ergebnisse braucht *better*, und die Auswahl aus allen Ergebnissen braucht *best*. Diese Abfolge verbindet Form und Bedeutung. Gerade in Statusberichten helfen die kurzen Reihen, Fortschritt oder Rückschritt zu beschreiben, ohne lange Umschreibungen zu bauen.

Than, the und die wichtige Ausnahme

Nach einer Vergleichsform führt *than* häufig die zweite Seite des Vergleichs ein: *„The first quote is cheaper than the second.“* Für deutschsprachige Lernende liegt hier eine klassische Falle, denn das deutsche *als* klingt ähnlich wie das englische *as*. Im Vergleich mit einer gesteigerten Form brauchst du jedoch *than*, nicht *as*: *„bigger than“*, nicht *„bigger as“*. Bei einem Superlativ innerhalb einer klaren Gruppe steht häufig *the*: *„This is the most reliable supplier.“* Daraus solltest du aber keine Regel machen, nach der vor jedem Superlativ ausnahmslos *the* stehen muss. Ein Possessivbegleiter kann diesen Platz übernehmen. Deshalb ist *„Our best quarter so far“* korrekt und braucht kein zusätzliches *the*. Dasselbe Prinzip siehst du in Wortgruppen wie *„my best result“*. Frage also nicht nur, ob eine Form ein Superlativ ist, sondern auch, welches Wort die Nomengruppe bereits bestimmt. Mit einem normalen Gruppenvergleich ist *the* typisch; mit *our* oder *my* steht der Possessivbegleiter direkt vor *best*. Diese kleine Ausnahme schützt dich vor der falschen Form *„the our best quarter“*.

Typische Fehler beim Vergleichen vermeiden

Die beiden häufigsten Fehler deutschsprachiger Lernender entstehen durch Übertragung und Doppelmarkierung. Erstens wird deutsches *als* als ähnlich klingendes *as* übertragen. So entsteht *„This option is cheaper as the other one.“* Im Englischen muss die zweite Seite nach der Vergleichsform mit *than* folgen: *„cheaper than the other one.“* Zweitens stapelt Deutsch in seiner Steigerung sichtbare Formen, und Lernende übertragen dieses Gefühl auf eine englische Form, die bereits vollständig ist. Das Ergebnis lautet *„more better“* oder *„more cheaper“*. Entscheide dich im Englischen für genau einen Weg: Endung, *more/most* oder eine unregelmäßige Reihe. Eine praktische Prüfroutine hat drei Fragen. Vergleichst du zwei Seiten oder wählst du aus einer Gruppe? Ist das Adjektiv kurz, lang oder unregelmäßig? Brauchst du danach *than*, oder steht vor dem Superlativ bereits ein bestimmendes Wort wie *the* oder *our*? Wende diese Fragen auf echte Büroaussagen an: *„This supplier is cheaper.“* *„The other one is more reliable.“* *„This was our best quarter so far.“* Jede Form hat genau eine sichtbare Vergleichsmarkierung und eine klare Aufgabe.

Häufige Fragen

Weiterlernen

Mehr Lektionen entdecken

Alle Lektionen

Live-Unterricht mit echtem Lehrer buchen

Vertiefen Sie das Gelernte im persönlichen Unterricht. Die Lehrkräfte von Simmonds unterrichten live per Zoom oder vor Ort in Berlin und Hannover.

Live-Unterricht buchen