Simmonds · Lego Principle
A2 · Nouns/Plurals · 11 min · 10 Bausteine

Countable and Uncountable Nouns

Erkenne, was Englisch als einzelne Einheit zählt – und wie du nicht zählbare Nomen trotzdem genau misst.

Der eine Satz, den du dir merken wirst
She gave me some advice and two pieces of feedback.
Advice bleibt nicht zählbar; pieces macht die Menge von feedback zählbar.
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Was ist der Unterschied zwischen zählbaren und nicht zählbaren Nomen?

Zählbare Nomen bilden einzelne Einheiten und können mit a/an oder im Plural stehen. Nicht zählbare Nomen verwenden in ihrer Grundbedeutung weder a/an noch eine Pluralform.

  • Zählbar: a report, two reports, many reports.
  • Nicht zählbar: some information, much work, a little money.
  • Mengenangaben schaffen Einheiten: a piece of advice, two loaves of bread.

Stand: Juli 2026

A2 · Nomen und Plural · 11 Min.

Zählbare und nicht zählbare Nomen – Baustein für Baustein erklärt.

Eine klar aufgebaute Lektion mit zehn Folien für Lernende auf A2-Niveau. Du sortierst Nomen nach ihrer Zählbarkeit, lernst passende Artikel und Mengenwörter und übst typische Fallen aus dem Büroalltag. Der Lernweg dauert etwa elf Minuten und funktioniert ohne Anmeldung.

  • GER-NiveauA2 · Grundlegende Kenntnisse
  • BearbeitungszeitEtwa 11 Minuten
  • KernfrageEinheiten oder Menge?
  • Bausteine10 Bausteine

Was Zählbarkeit tatsächlich bedeutet

Zählbarkeit ist eine grammatische Eigenschaft eines englischen Nomens. Ein zählbares Nomen stellt etwas als einzelne Einheit dar. Du kannst deshalb *„one report“*, *„two reports“* oder *„three reports“* sagen. Ein nicht zählbares Nomen bezeichnet in seiner Grundbedeutung dagegen eine Menge, einen Stoff oder eine Idee ohne eingebaute Einteilung in einzelne Exemplare. Beispiele sind *information*, *advice*, *money*, *work* und *furniture*. Du kannst von mehr oder weniger davon sprechen, aber du setzt normalerweise keine Zahl direkt davor. Wichtig ist die englische Einordnung, nicht nur die Frage, ob du dir in der realen Welt mehrere Teile vorstellen kannst. Ein Büro besitzt vielleicht viele einzelne Stühle und Tische; das Sammelwort *furniture* bleibt trotzdem nicht zählbar. Eine Kollegin kann dir drei hilfreiche Hinweise geben; das Nomen *advice* bildet dabei selbst keine Pluralform. Du brauchst eine Einheit wie *„three pieces of advice“*. Zählbarkeit steuert mehrere andere Entscheidungen im Satz zugleich: Artikel, Pluralendung, Mengenwort und oft auch die Verbform. Wenn du das Nomen zuerst richtig einordnest, werden diese späteren Entscheidungen deutlich leichter.

Zählbare Nomen: Artikel, Zahlen und Plural

Zählbare Nomen haben eine Singular- und eine Pluralform. Wenn du eine einzelne, noch nicht näher bestimmte Einheit meinst, kann davor *a* oder *an* stehen: *„a report“*, *„an email“*, *„a job“*. Für mehrere Einheiten verwendest du eine Zahl oder eine Pluralform: *„two reports“*, *„several emails“*, *„many jobs“*. Bei regelmäßigen Nomen zeigt meist die Endung *-s* den Plural. Der unbestimmte Artikel steht dagegen nicht vor einer Pluralform; eine Kombination wie *„a reports“* mischt Singular und Plural. Für kleine oder große Anzahlen helfen die Mengenwörter *many* und *few*. *„How many reports are ready?“* fragt nach einer zählbaren Anzahl. *„We have few open jobs“* beschreibt eine kleine Zahl. Auch *some*, *any* und *a lot of* funktionieren mit zählbaren Nomen im Plural: *„some questions“*, *„any suppliers“*, *„a lot of meetings“*. Im Berufsalltag sind Nomen für konkrete Aufgaben, Dokumente und Rollen oft zählbar. Du kannst Berichte, Termine, Kunden oder Stellen einzeln erfassen. Prüfe beim Schreiben, ob Singularartikel, Nomenform und Verb dieselbe Anzahl ausdrücken: *„A meeting is planned“* oder *„Three meetings are planned“*.

Nicht zählbare Nomen und passende Mengenwörter

Nicht zählbare Nomen stehen in ihrer Grundbedeutung nicht mit *a* oder *an* und bilden keinen gewöhnlichen Plural. Statt *„an information“* sagst du *„some information“*; statt *„works“* für eine Arbeitsmenge verwendest du *„some work“* oder *„a lot of work“*. Wenn du nach der Menge fragst, passt *much*: *„How much work do you have?“* Für eine kleine Menge verwendest du *a little*: *„I have a little money left.“* *Some* und *any* sind besonders praktisch, weil sie sowohl mit zählbaren als auch mit nicht zählbaren Nomen stehen können. Vergleiche *„some reports“* mit *„some information“* oder *„any questions“* mit *„any advice“*. Auch *a lot of* funktioniert auf beiden Seiten: *„a lot of meetings“* und *„a lot of work“*. Die Zählbarkeit bleibt dabei sichtbar: Das zählbare Beispiel trägt eine Pluralform, während das nicht zählbare Nomen unverändert bleibt. Nicht zählbare Nomengruppen werden grammatisch meist als Singular behandelt. Deshalb heißt es *„The equipment is new“* und *„The news is good“*. Eine Pluralidee in der deutschen Übersetzung ändert diese englische Verbform nicht.

Die klassischen Fallen im Büro

Gerade im Berufsalltag begegnen dir viele englische Nomen, die nicht zählbar sind: *feedback, equipment, software, work* und *information*. Du sagst *„some feedback“*, *„new equipment“*, *„useful software“*, *„a lot of work“* und *„important information“*. Die Formen *feedbacks*, *equipments*, *softwares* und *informations* passen nicht zu diesen Grundbedeutungen. Auch *advice, furniture, luggage, homework, money* und *news* gehören zu den häufigen Fallen. Deutschsprachige Lernende übertragen leicht deutsche Pluralformen wie *Informationen*, *Ratschläge* oder *Möbel* und erzeugen dadurch *„informations“*, *„advices“* oder *„furnitures“*. Lerne diese Nomen deshalb am besten zusammen mit einer natürlichen Mengenangabe. Eine kleine Verbindung wie *„some advice“* oder *„a piece of information“* speichert bereits die richtige Grammatik. Bei *work* hilft außerdem der Kontrast zu *job*. *Work* bezeichnet Arbeit als nicht zählbare Tätigkeit oder Gesamtmenge: *„I have a lot of work.“* *Job* bezeichnet eine zählbare Stelle oder Aufgabe: *„I have two jobs.“* So kannst du eine deutsche Idee je nach gemeinter Bedeutung mit zwei unterschiedlich zählbaren englischen Nomen ausdrücken.

Mengenangaben als zählbare Brücke

Ein nicht zählbares Nomen verhindert keine genaue Zahl. Du brauchst lediglich ein zählbares Wort, das eine Einheit, Portion oder Form bezeichnet. *Advice* wird in *„a piece of advice“* durch *piece* messbar; im Plural heißt es *„two pieces of advice“*. Das Nomen *advice* bleibt unverändert, während *piece* die Zahl trägt. Genauso funktionieren *„a piece of information“*, *„two pieces of feedback“* und *„three pieces of equipment“*. Bei Brot bietet sich eine konkretere Einheit an. Statt *„a bread“* sagst du für eine unbestimmte Menge *„some bread“* oder für einen ganzen Laib *„a loaf of bread“*. Mehrere Laibe heißen *„two loaves of bread“*. Die deutsche Form *„ein Brot“* führt deshalb nicht automatisch zu *„a bread“*; Englisch verlangt, dass du sagst, welche Einheit du zählst. Das Muster ist stabil: Zahl oder Artikel stehen vor dem zählbaren Einheitswort, dieses Wort bildet bei Bedarf den Plural, und danach folgt *of* plus das unveränderte nicht zählbare Nomen. Mit diesem Bauplan kannst du Mengen genau ausdrücken, ohne dem Kernnomen eine falsche Pluralendung zu geben.

Wenn die Bedeutung die Zählbarkeit verändert

Manche Nomen können je nach Bedeutung auf beiden Seiten der Grenze stehen. Der Wechsel ist systematisch: Das nicht zählbare Nomen bezeichnet meist den Stoff oder die allgemeine Idee, die zählbare Verwendung eine Sorte, Portion oder einzelne Einheit. *Coffee* bezeichnet in *„some coffee“* das Getränk als Menge. In einer Bestellung kann *„two coffees“* zwei Tassen oder zwei Portionen bedeuten. Das ist keine nachlässige Ausnahme, sondern eine Bedeutungsverschiebung zur zählbaren Portion. Behalte deshalb den konkreten Satz im Blick, statt ein Wort für jede Situation dauerhaft in nur eine Liste zu sperren. Auch regionale Gewohnheiten können die Einordnung beeinflussen. Im amerikanischen Englisch ist die Pluralform *accommodations* üblich, wo britisches Englisch *accommodation* meist nicht zählbar verwendet. Beide Formen sind in ihrer jeweiligen Variante korrekt. Für die A2-Grundregel lernst du zunächst die häufigste Verwendung der Fallenwörter und ergänzt erkennbare Einheiten mit einer Mengenangabe. Frage dich beim Schreiben: Meint das Nomen eine allgemeine Menge, oder hat der Satz eine Sorte, Portion oder einzelne Einheit geschaffen? Diese Bedeutungsfrage erklärt scheinbare Ausnahmen, ohne die Grundregeln für Artikel, Plural und Mengenwörter aufzugeben.

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