Simmonds · Lego Principle
A1 · Word Order · 8 min · 10 Bausteine

Imperatives

Mit der Grundform gibst du Anweisungen; mit don’t, let’s und please steuerst du Bedeutung und Ton.

Der eine Satz, den du dir merken wirst
Please take a seat — and don't touch that cable.
Eine freundliche Anweisung und eine klare Verneinung – beide beginnen direkt mit dem Verb.
Live-Unterricht buchen
Von Simmonds·Ohne Anmeldung·Kostenlos testen·Ca. 8 Minuten
James · Dein TutorHallo — ich begleite dich in weniger als zehn Minuten durch diese Lektion. Bereit?
Dein Aufbau10 BausteineBereit
HörenHook
Die Regel kennenlernenHook
Die RegelRule
Das Muster sehenRule
Lücke füllenRecognise
Paare zuordnenRecognise
WortstellungProduce
Sprich es ausProduce
Gib klare HinweiseConsolidate
AbschlusstestConsolidate
Ein Baustein pro Folie. Jeder rastet ein, sobald du ihn abgeschlossen hast.
Baustein für Baustein lernen. In jeder Lektion.Simmonds · Lego Principle · Lektion 01 · Imperatives

Wie bilde ich den Imperativ im Englischen?

Beginne eine positive Anweisung mit der Grundform des Verbs und lasse das Subjekt normalerweise weg. Für eine negative Anweisung setzt du don’t vor die Grundform; let’s bildet einen gemeinsamen Vorschlag.

  • Positiv: Open the window. Call me back.
  • Negativ: Don’t + Grundform, zum Beispiel Don’t be late.
  • Vorschlag und Höflichkeit: let’s, please und just.

Stand: Juli 2026

A1 · Wortstellung · 8 Min.

Der englische Imperativ – Baustein für Baustein erklärt.

Eine klar aufgebaute Lektion mit zehn Folien für Lernende auf A1-Niveau. Du hörst Anweisungen in einer Bürosituation, lernst positive und negative Formen sowie höfliche Varianten und übst sie anschließend in interaktiven Aufgaben. Zum Schluss schreibst du eigene Hinweise und löst fünf Testfragen – ohne Anmeldung.

  • GER-NiveauA1 · Anfänger
  • BearbeitungszeitEtwa 8 Minuten
  • KernformGrundform ohne ausgesprochenes Subjekt
  • Bausteine10 Bausteine

Was der Imperativ tatsächlich leistet

Der Imperativ hilft dir, eine andere Person unmittelbar zu einer Handlung aufzufordern. Er erscheint in Anweisungen, Bitten, Wegbeschreibungen, Rezepten und kurzen Hinweisen. Im Büro hörst du zum Beispiel *„Call me back“*, am Empfang *„Please take a seat“* und auf einem Schild *„Push to open.“* Obwohl in diesen Sätzen kein Subjekt steht, ist klar, wer handeln soll: die Person oder Gruppe, die gerade angesprochen wird. Dieses unausgesprochene Gegenüber gehört zur Bedeutung des Imperativs. Die Form ist deshalb besonders kurz und direkt. Sie beginnt normalerweise nicht mit einer Beschreibung der handelnden Person, sondern sofort mit der gewünschten Handlung. Direkt bedeutet jedoch nicht automatisch unhöflich. Tonfall, Situation und Wörter wie *please* entscheiden mit, wie eine Aufforderung wirkt. Eine knappe Form auf einem Sicherheitsschild ist angemessen, während dieselbe Form in einem Gespräch möglicherweise eine freundliche Ergänzung braucht. Der Imperativ liefert also das grammatische Gerüst; wie freundlich, dringend oder sachlich der Satz klingt, gestaltest du mit Kontext und kleinen Zusätzen.

Positive Anweisungen: direkt mit der Grundform

Eine positive Anweisung beginnt mit der unveränderten Grundform des Verbs: *„Open the window“*, *„Call me back“* oder *„Take a seat.“* Vor dem Verb steht normalerweise kein ausgesprochenes *you*. Auch nach dem Verb erscheint keine Personalendung. Deshalb heißt es unabhängig von der angesprochenen Person oder Gruppe *open*, *call* und *take*. Das gilt ebenfalls für *be*: *„Be careful“* und *„Be on time“* verwenden die Grundform, nicht *is* oder *are*. Zusätzliche Informationen folgen in der gewöhnlichen Reihenfolge des Verbs. In *„Send me the invoice today“* steht zuerst die Handlung *send*, dann der Empfänger *me*, danach die Sache *the invoice* und schließlich die Zeitangabe *today*. Auf Schildern und Knöpfen ist die Form oft besonders knapp: *„Push to open“* oder *„Press here.“* Dort erklärt die Situation eindeutig, wer handeln soll. Beim Lernen hilft es, Imperative als feste Handlungseinheiten zu sprechen. Beginne mit der Grundform und ergänze erst danach Objekt, Ort oder Zeit. So vermeidest du, versehentlich eine Form mit *to* oder einer Endung zu bilden.

Verneinungen und gemeinsame Vorschläge

Für eine negative Anweisung setzt du *don’t* vor die Grundform: *„Don’t touch that cable“*, *„Don’t forget the invoice“* und *„Don’t be late.“* Das Hauptverb bleibt auch nach *don’t* unverändert. Besonders *„Don’t be late“* wirkt auf den ersten Blick ungewohnt, weil die positive Aussage *„You are late“* die Form *are* enthält. Der Imperativ folgt jedoch seinem eigenen Muster und verwendet nach *don’t* die Grundform *be*. Wenn du keine Anweisung an dein Gegenüber geben, sondern eine gemeinsame Handlung vorschlagen möchtest, verwendest du *let’s* plus Grundform: *„Let’s check the schedule“* oder *„Let’s call the supplier.“* Das eingeschlossene Apostroph gehört zur verkürzten Form *let’s* und die Bedeutung schließt die sprechende Person ein. Vergleiche *„Check the figures“* mit *„Let’s check the figures.“* Der erste Satz fordert die andere Person zur Prüfung auf; der zweite schlägt vor, dass ihr die Prüfung gemeinsam vornehmt. Diese Unterscheidung zwischen Auftrag und gemeinsamem Vorschlag macht Gespräche am Arbeitsplatz deutlich genauer.

Mit please und just freundlicher klingen

Die Wörter *please* und *just* verändern nicht das Grundmuster des Imperativs, können aber seinen Ton mildern. *Please* steht häufig am Anfang: *„Please take a seat“* oder *„Please send me the report.“* Es kann auch am Ende stehen: *„Take a seat, please.“* Das Verb bleibt in beiden Fällen in der Grundform. *Just* kann eine Handlung klein und unkompliziert erscheinen lassen: *„Just sign here“* oder *„Just call me tomorrow.“* Besonders im britischen Englisch begegnet dir *just* häufig als freundliche Abschwächung. Trotzdem entscheidet der Zusammenhang mit. Ein scharfer Ton wird nicht allein durch das Wort *please* freundlich, und in dringenden Hinweisen kann eine direkte Form angemessen sein. Im beruflichen Alltag ist es sinnvoll, die grammatische Form und die soziale Wirkung getrennt zu betrachten. Zuerst baust du den korrekten Imperativ mit der Grundform. Dann entscheidest du, ob eine höfliche Ergänzung zur Situation passt. Die falsche Reihenfolge *„Please you sit down“* entsteht, wenn *please* vor einen vollständigen Aussagesatz gesetzt wird. Natürlich ist stattdessen *„Please sit down“* oder *„Please take a seat.“*

Die typische deutsche Falle: Subjekt und Endung

Deutsche Imperative haben unterschiedliche Formen wie *„Komm!“* und *„Kommen Sie!“* Dabei tragen Verbendung und Anrede Informationen darüber, wer gemeint ist. Wenn du dieses Muster direkt überträgst, entsteht leicht ein englischer Satz mit ausgesprochenem Subjekt: *„You come here!“* Ein solches *you* ist in einer neutralen englischen Anweisung nicht nötig und kann sehr scharf oder kontrastierend klingen. Die sichere neutrale Form lautet *„Come here.“* Aus derselben Übertragung entsteht *„Please you sit down.“* Im Englischen gehört *please* zum Imperativ *„Sit down“*; ein zusätzlicher Aussagesatz mit *you* wird nicht gebraucht. Auch eine deutsche Personalendung darfst du nicht nachbilden. Du verwendest dieselbe Grundform für eine Person und für mehrere: *„Open the file“*, *„Wait here“*, *„Be careful.“* Ein hilfreicher Kontrolltest lautet: Beginnt deine Anweisung nach einem möglichen *please* direkt mit der Grundform? Wenn ja, ist der Kern meist richtig aufgebaut. Steht dort *you*, *to* oder eine Form mit *-s*, prüfe, ob du unbewusst eine deutsche Satzform übertragen hast.

Standardform, Varianten und dein Lernweg

Zwischen amerikanischem und britischem Englisch gibt es bei der Grammatik des Imperativs keinen grundlegenden Unterschied. Beide Varianten verwenden die Grundform, *don’t* für Verneinungen und *let’s* für gemeinsame Vorschläge. Unterschiede zeigen sich eher in Höflichkeitsstrategien; im britischen Englisch ist ein abschwächendes *just* wie in *„Just sign here“* besonders beliebt. Die Form selbst bleibt jedoch gleich. Dass der englische Imperativ keine eigene Endung braucht, hängt unmittelbar mit der unveränderten Grundform zusammen. Deutsch hat Imperativendungen wie *-e*, *-en* und die Verbindung mit *Sie* behalten; Englisch verwendet für die Anweisung die unmarkierte Grundform. Für deinen Lernweg ist *be-present* (A1) hilfreich, damit du die Grundform *be* von *is* und *are* unterscheiden kannst. *basic-question-forms* (A1) zeigt anschließend, wie sich Fragen statt Anweisungen aufbauen, und *can-cant* (A1) erweitert deine Möglichkeiten für Bitten und Erlaubnis. So kannst du später bewusst zwischen einer direkten Anweisung, einer Frage und einer höflichen Bitte wählen, statt jede Situation mit demselben Satztyp zu lösen.

Häufige Fragen

Weiterlernen

Mehr Lektionen entdecken

Alle Lektionen

Live-Unterricht mit echtem Lehrer buchen

Vertiefen Sie das Gelernte im persönlichen Unterricht. Die Lehrkräfte von Simmonds unterrichten live per Zoom oder vor Ort in Berlin und Hannover.

Live-Unterricht buchen