Präpositionen
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Vom Raum zur Oberfläche zum Punkt – und weiter durch das ganze Büro.
Verwende in als Grundidee für umschlossene Räume, on für Oberflächen und at für Punkte. Ergänze diese Karte mit Positionswörtern wie next to, under und between sowie festen Wendungen.
Stand: Juli 2026
A1 · Präpositionen · 9 Min.
Eine klar aufgebaute Lektion mit zehn Folien für Lernende auf A1-Niveau. Du hörst Ortsangaben bei einer Bürotour, lernst die Grundkarte von in, on und at sowie wichtige Positionswörter und feste Wendungen. Danach beschreibst du selbst einen Raum und löst fünf Testaufgaben – ohne Anmeldung.
Präpositionen des Ortes verbinden eine Person oder Sache mit einem räumlichen Bezugspunkt. Für *in*, *on* und *at* hilft eine einfache Grundkarte: *in* denkt an einen umschlossenen Raum, *on* an eine Oberfläche und *at* an einen Punkt. Deshalb sagst du *„in the office“*, *„on the desk“* und *„at the window.“* Diese Bilder sind ein guter Ausgangspunkt, aber keine mathematische Formel. Sprache teilt Räume durch Konvention ein, und feste Wendungen müssen als ganze Einheiten gelernt werden. So steht *„at home“*, obwohl ein Zuhause wie ein Raum wirken kann, und *„on the left“*, obwohl die linke Seite nicht immer eine sichtbare Oberfläche ist. Nutze die drei Bilder daher als erste Entscheidungshilfe und prüfe anschließend, ob du eine feste Wendung kennst. Bei einer Bürotour kannst du mit dieser Kombination fast alle Grundangaben bauen: Ein Termin findet *in Room 4* statt, ein Plan liegt *on the desk*, und eine Kollegin sitzt *at her desk*. Die Präposition zeigt jedes Mal, wie der Sprecher den Ort gerade betrachtet.
Mit *in* stellst du etwas innerhalb eines umschlossenen Raums oder abgegrenzten Bereichs dar. *„The meeting is in Room 4“* setzt den Termin in die Grenzen dieses Raums. *„She is in the office“* beschreibt die Person als innerhalb des Büros. Dasselbe Bild funktioniert bei Behältern: *„The keys are in the drawer“* bedeutet, dass die Schlüssel innerhalb der Schublade liegen und nicht auf ihrer Oberfläche. Die Größe des Bereichs ist dabei nicht entscheidend; wichtig ist die Vorstellung von innen und außen. In einer Bürobeschreibung kannst du sagen *„There is coffee in the kitchen“* oder *„The files are in the cabinet.“* Ortsangaben mit *in* folgen häufig nach *be* oder nach einem Verb, das eine Position beschreibt. Für die Wahl hilft ein kurzer Test: Kannst du dir eine Grenze um den Ort vorstellen, innerhalb derer sich die Person oder Sache befindet? Dann ist *in* oft ein guter Ausgangspunkt. Prüfe trotzdem feste Wendungen, denn nicht jeder Ort wird im Englischen nach derselben räumlichen Logik behandelt wie im Deutschen.
Mit *on* stellst du meist Kontakt zu einer Oberfläche her. *„The document is on the desk“* bedeutet, dass das Dokument auf der oberen Fläche des Schreibtischs liegt. Ein Plan kann *„on the wall“* hängen, weil die Wand als tragende Oberfläche betrachtet wird. Auch die feste Wendung *„on the left“* verwendet *on*: *„The printer is on the left.“* Hier lernst du die Präposition am besten zusammen mit der ganzen Richtungsangabe. Der Unterschied zu *in* wird bei Behältern deutlich. *„The keys are in the drawer“* setzt die Schlüssel ins Innere; *„The keys are on the drawer“* würde Kontakt mit einer Oberfläche der Schublade beschreiben und ist für die gewöhnliche Innenposition nicht passend. Nutze deshalb nicht nur das Nomen nach der Präposition, sondern stelle dir die genaue Beziehung vor. Liegt, hängt oder befindet sich etwas an einer Fläche, ist *on* häufig die richtige Wahl. Bei festen Wendungen bleibt wiederum die gelernte Einheit entscheidend. *On the left* und ähnliche Gruppen sollten dir als ein zusammengehöriger Baustein begegnen.
Mit *at* behandelst du einen Ort als Punkt auf einer gedanklichen Karte. *„Meet me at reception“* nennt die Rezeption als Treffpunkt, ohne ihre Innenfläche zu beschreiben. *„Your desk is at the window“* verwendet das Fenster als Orientierungspunkt. Im Arbeitsalltag begegnen dir außerdem feste Gruppen wie *„at work“* und *„at her desk.“* Bei einer Firma ist *at* ebenfalls ein wichtiges Muster: *„I work at Siemens.“* Für deutschsprachige Lernende ist das besonders relevant, weil deutsches *bei* leicht zum ähnlich aussehenden englischen *by* führt. *„I work by Siemens“* bedeutet nicht die gewünschte Zugehörigkeit zur Firma. In diesem Arbeitgebermuster brauchst du *at*. Der Punktgedanke hilft auch bei Veranstaltungen oder vereinbarten Stationen, doch feste Wendungen solltest du weiterhin vollständig speichern. Frage dich: Wird der Ort hier vor allem als Station, Treffpunkt oder markierte Position betrachtet? Dann passt *at* häufig. Wird dagegen ausdrücklich das Innere eines Raums beschrieben, ist *in* meist näher an der gemeinten räumlichen Beziehung.
Neben der Grundkarte brauchst du Wörter, die eine Sache relativ zu einer anderen positionieren. *Under* setzt etwas unter einen Bezugspunkt: *„The boxes are under the table.“* *Next to* bedeutet direkt daneben: *„The printer is next to the door.“* *Between* stellt etwas in die Mitte von zwei Bezugspunkten: *„The plant is between the windows.“* Mit *behind* liegt etwas dahinter, mit *in front of* davor, und *near* bezeichnet eine geringe Entfernung, ohne direkten Kontakt zu verlangen. Mehrteilige Präpositionen wie *next to* und *in front of* bleiben als Einheit zusammen. In *„The chair is in front of the desk“* darfst du die Bestandteile nicht trennen. Für eine klare Bürotour hilft eine feste Reihenfolge: Nenne zuerst den Gegenstand, dann eine Form von *be*, danach die Positionsgruppe und schließlich den Bezugspunkt. So entsteht *„The printer is next to the door.“* Das Muster lässt sich mit allen genannten Wörtern wiederverwenden. Achte besonders bei *between* darauf, dass zwei Seiten oder Punkte als Rahmen vorhanden sind.
Viele Ortsangaben lernst du am sichersten als vollständige Wendungen: *„at home“*, *„at work“*, *„in the office“* und *„on the left.“* Eine Wort-für-Wort-Übersetzung führt besonders bei *„zu Hause“* in die Irre. Englisch sagt *„I’m at home“*, nicht *„I’m to home.“* Auch regionale Varianten gehören zu solchen Einheiten. Britisches Englisch verwendet *„at the weekend“*, amerikanisches Englisch *„on the weekend.“* Beide Formen passen in ihrer jeweiligen Variante; wenn du die Region wechselst, wechselst du auch den gewohnten Baustein. Der Unterschied zeigt erneut, dass die Trennung von *in*, *on* und *at* auf sprachlicher Konvention beruht und nicht auf universeller Logik. Deutsch teilt dieselben Situationen anders ein: *bei der Arbeit*, *im Büro*, *auf dem Bild*. Speichere häufige englische Gruppen deshalb als Chunks. *there-is-are* (A1) hilft dir, Gegenstände in einem Raum einzuführen, und *be-present* (A1) liefert die Verbformen für Ortsbeschreibungen. Danach erweitert *prepositions-movement* (A2) die statische Position um Richtungen und Bewegung.
Als Grundkarte steht in für einen umschlossenen Raum, on für eine Oberfläche und at für einen Punkt. Deshalb heißt es „in the office“, „on the desk“ und „at the window“. Diese Bilder helfen bei der ersten Wahl; feste Wendungen musst du zusätzlich als ganze Einheiten lernen.
In diesem Arbeitgebermuster verwendet Englisch at: „I work at Siemens.“ Der Fehler entsteht durch das deutsche „bei“, das ähnlich wie by wirkt. Englisches by drückt hier nicht die gewünschte Verbindung zur Firma aus.
„At home“ ist die feste englische Ortsangabe für zu Hause. „To home“ überträgt die deutsche Form Wort für Wort und passt nicht als statische Ortsangabe. Lerne „at home“ am besten als untrennbaren Baustein.
Britisches Englisch verwendet „at the weekend“, amerikanisches Englisch „on the weekend“. Beide Formen sind in ihrer jeweiligen Variante korrekt. Behandle sie als regionale feste Wendungen und bleibe innerhalb eines Textes möglichst bei einer Variante.
*there-is-are* (A1) hilft dir, Dinge in einem Raum einzuführen, und *be-present* (A1) liefert die passenden Formen von be. Diese Lektion ergänzt genaue Positionen. Danach zeigt *prepositions-movement* (A2), wie du Richtungen und Bewegungen beschreibst.
Die Aufteilung beruht auf sprachlicher Konvention, nicht auf einer universellen Raumlogik. Jede Sprache zeichnet die Karte anders: Deutsch sagt „bei der Arbeit“, „im Büro“ und „auf dem Bild“. Deshalb sind häufige englische Verbindungen als ganze Bausteine zuverlässiger als wörtliche Übersetzungen.
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