Simmonds · Lego Principle
A2 · Conditionals · 11 min · 10 Bausteine

Zero and First Conditionals

Ein Druckerproblem zeigt dir den Unterschied zwischen „immer“ und „diesmal“.

Der eine Satz, den du dir merken wirst
If the printer stops, I call IT — and if it stops again today, I'll ask for a new one.
Der erste Teil ist eine Routine. Der zweite Teil ist ein echter Plan für heute.
Von Simmonds·Ohne Anmeldung·Kostenlos testen·Ca. 11 Minuten
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Wann nimmt man Zero Conditional und wann First Conditional?

Nutze Typ 0 für Fakten und Routinen: if + Present, Present. Nutze Typ 1 für eine echte Möglichkeit in der Zukunft: if + Present, will. Nach if steht normalerweise kein will.

  • If the printer stops, I call IT ist eine Routine.
  • If it stops today, I'll call IT ist ein echter Plan.
  • Bei einem sicheren Zukunftstermin passt oft when besser.

Stand: Juli 2026

A2 · Konditionalsätze · 11 Min.

If-Clause Typ 0 und 1 – Routinen und echte Pläne.

Du lernst zwei einfache Wenn-dann-Muster für Fakten, Routinen und echte Möglichkeiten. Klare Beispiele aus Alltag und Büro helfen dir – kostenlos und ohne Anmeldung.

  • GER-NiveauA2 · Grundlagen
  • ZeitEtwa 11 Minuten
  • Kernidee*immer* oder *diesmal*
  • Bausteine10 Bausteine

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Was ist der Unterschied zwischen Zero und First Conditional?

Das Zero Conditional beschreibt Fakten und Routinen, während das First Conditional eine echte Möglichkeit in der Zukunft beschreibt. Vergleiche zwei Situationen mit demselben Drucker. „If the printer stops, I call IT“ sagt, was du jedes Mal machst. Der Satz beschreibt einen normalen Ablauf im Büro. „If the printer stops again today, I'll ask for a new one“ schaut dagegen auf einen möglichen Vorfall heute und deinen Plan danach. Das ist keine feste Routine, sondern eine echte Entscheidung für die Zukunft. Die kurze Frage lautet deshalb: Meinst du immer oder diesmal? Bei immer passt Typ 0. Bei diesmal, morgen oder einem anderen echten Zukunftsplan passt oft Typ 1. Beide Muster beginnen mit einer Bedingung und zeigen danach das Ergebnis.

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Wie bildet man den If-Clause Typ 0?

Du bildest den If-Clause Typ 0 mit if + Present Simple, Present Simple. In „If the printer stops, I call IT“ stehen stops und call beide im Present Simple. Das Ergebnis gilt regelmäßig, wenn die Bedingung eintritt. Ein Alltagsbeispiel ist „If I miss the bus, I walk.“ Ein einfacher Fakt lautet „If you heat ice, it melts.“ Der If-Satz kann auch hinten stehen: „I call IT if the printer stops.“ Die Bedeutung bleibt gleich. Typ 0 ist deshalb praktisch für Regeln, Gewohnheiten und feste Abläufe. Er erzählt nicht von einem einzelnen Plan für morgen. Wenn du im Kalender über ein einmaliges mögliches Ereignis sprichst, brauchst du meist Typ 1. Für Typ 0 merkst du dir: Bedingung im Present, regelmäßiges Ergebnis im Present.

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Wie lauten die First Conditional Regeln?

Die First Conditional Regeln sind if + Present Simple, will + Grundform für eine echte zukünftige Möglichkeit und ihre Folge. Sage zum Beispiel „If it rains tomorrow, we'll cancel the workshop.“ Regen ist möglich, aber nicht sicher. Die Absage ist dein Plan für diesen Fall. Im Büro passt „If the client agrees, we'll start in May.“ Nach if steht agrees im Present Simple. Im Hauptsatz steht we'll start. Du kannst dort auch can verwenden, wenn es um eine Möglichkeit geht: „If the client agrees, we can start in May.“ Der If-Satz kann wieder hinten stehen: „We'll start in May if the client agrees.“ Entscheidend bleibt die Aufteilung: die Bedingung im Present Simple, die mögliche Folge mit will oder einem passenden Modalverb.

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Warum steht kein will im normalen If-Satz?

Im normalen First Conditional steht nach if das Present Simple, obwohl die Bedingung in der Zukunft liegt. Sage „If it rains tomorrow, we'll cancel the workshop“, nicht „If it will rain tomorrow, we'll cancel the workshop.“ Das deutsche Muster mit „wenn“ und „werden“ kann dich zu dieser falschen Form führen. Dasselbe Problem entsteht in „If the client will agree, we can start in May.“ Natürlich heißt es „If the client agrees, we can start in May.“ Das Zukunftssignal steht im Hauptsatz, nicht im normalen If-Satz. Es gibt eine besondere höfliche Verwendung von will im If-Satz, wenn will Bereitschaft bedeutet, doch sie gehört nicht zum einfachen Zukunftsmuster. Für deine A2-Sätze bleibt die sichere Regel: Nach if nimmst du das Present Simple.

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Wann nimmt man if und wann when für die Zukunft?

Du nimmst if für eine mögliche Zukunft und when für ein zukünftiges Ereignis, das als sicher feststeht. Vergleiche „If I see him later, I'll tell him“ mit „When I see him at three, I'll tell him.“ Im ersten Satz weißt du nicht sicher, ob das Treffen passiert. Im zweiten Satz gibt es einen festen Termin um drei Uhr. Deutsch verwendet für beide Ideen oft „wenn“. Deshalb kann der falsche Satz „If I see him at three, I'll tell him“ entstehen, obwohl das Treffen schon fest geplant ist. Dann klingt when natürlicher. Auch nach when steht für diese Zukunftsbedeutung das Present Simple: „When I see him“, nicht „When I will see him.“ Frage dich also: Ist das Ereignis nur möglich oder steht es fest? Möglich heißt if. Fest heißt when.

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Welche Fehler machen Deutschsprachige bei Typ 0 und Typ 1?

Deutschsprachige setzen bei Typ 1 häufig will in den If-Satz oder wählen if, obwohl ein Termin sicher ist. Der erste Fehler kommt vom deutschen „werden“: Aus „Wenn es morgen regnen wird“ wird schnell „If it will rain tomorrow.“ Korrigiere den Satz zu „If it rains tomorrow.“ Ähnlich entsteht bei einem Kunden „If the client will agree.“ Natürlich ist „If the client agrees.“ Der zweite Fehler kommt daher, dass deutsches „wenn“ sowohl if als auch when abdecken kann. Bei einem festen Treffen sagst du „When I see him at three, I'll tell him.“ Ein weiterer einfacher Test hilft bei Typ 0 und Typ 1: Beschreibt der Satz deine normale Reaktion oder einen Plan für einen echten Einzelfall? Routine braucht Present plus Present. Der echte Zukunftsfall braucht Present plus will.

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Wie nutzt du If-Sätze Typ 0 und 1 bei der Arbeit?

Bei der Arbeit nutzt du Typ 0 für feste Abläufe und Typ 1 für echte nächste Schritte. Eine Routine kann lauten: „If the printer stops, I call IT.“ Auch „If a client emails after five, I reply the next morning“ beschreibt einen normalen Ablauf. Für einen Plan sagst du: „If the client agrees, we'll start in May.“ Vor einem Workshop passt „If it rains tomorrow, we'll move the event inside.“ Bei einem sicheren Termin wechselst du zu when: „When I see him at three, I'll tell him.“ So kannst du in einer Nachricht klar zeigen, ob du eine allgemeine Regel erklärst oder auf eine mögliche Situation reagierst. Lies deinen Satz am Ende noch einmal und frage: jedes Mal oder dieses Mal? Diese kleine Frage führt dich meist direkt zur richtigen Form.

Arbeitsblatt: Zero and First Conditionals (PDF)3 Seiten · am Bildschirm ausfüllbar oder ausdrucken · mit LösungsschlüsselPDF herunterladen

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