Simmonds · Lego Principle
B2 · Sector Vocabulary · 10 min · 10 Bausteine

AI at Work Vocabulary

Du weißt, was ein Prompt ist und was ein Modell tut. Trotzdem stockt es im englischen Meeting bei „die KI hat das zusammengefasst“. Diese Lektion gibt dir die zwölf Wortblöcke, mit denen du über KI-Werkzeuge sprichst wie deine Kollegen in London.

Der eine Satz, den du dir merken wirst
We've rolled out an AI tool that drafts the first replies, but a human in the loop still signs off on the output before anything goes to a client.
Ein zählbares Produkt, ein festes Verb mit Präposition – und kein einziges Mal „KI“.
Von Simmonds·Ohne Anmeldung·Kostenlos testen·Ca. 10 Minuten
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Ein Baustein pro Folie. Jeder rastet ein, sobald du ihn abgeschlossen hast.
Baustein für Baustein lernen. In jeder Lektion.Simmonds · Lego Principle · Lektion 01 · AI at Work Vocabulary
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Wie spricht man auf Englisch über KI am Arbeitsplatz?

Die Technologie heißt „AI“ und steht ohne Artikel; ein einzelnes Produkt ist „an AI tool“ oder „an AI assistant“. Dazu kommen feste Wortblöcke wie „to roll out a tool“, „to sign off on the output“ und „a human in the loop“, die im Büro immer als Paar auftreten.

  • „KI“ ist auf Englisch „AI“ – ohne Artikel für die Technik: „AI helps us draft emails“.
  • Ein konkretes Produkt ist zählbar: „an AI tool“, „an AI assistant“, „the tool“.
  • „Data“ steht im Geschäftsenglisch meist im Singular, und „Automatisierung“ ist „automation“.

Stand: Juli 2026

B2 · Fachwortschatz · 10 Min.

KI am Arbeitsplatz auf Englisch – Baustein für Baustein erklärt.

Eine klar aufgebaute Lektion mit zehn Folien für Lernende auf B2-Niveau. Du hörst einen Satz aus einem typischen Statusupdate, lernst von einem Tutor, warum „KI“ auf Englisch „AI“ heißt und meistens keinen Artikel bekommt, bekommst zwölf feste Wortblöcke nach Arbeitssituation sortiert und übst sie anschließend in interaktiven Aufgaben, bevor ein Abschlusstest folgt. Der gesamte Lernweg dauert etwa zehn Minuten und funktioniert ohne Anmeldung.

  • GER-NiveauB2 · Obere Mittelstufe
  • BearbeitungszeitEtwa 10 Minuten
  • KompetenzenWortschatz, Hören, Schreiben, Sprechen
  • Bausteine10 Bausteine

Vertiefung — Folie für Folie →

01 / 06

„KI“ heißt auf Englisch immer „AI“ – und braucht meistens keinen Artikel

Der erste Baustein ist der wichtigste, weil er in jeder zweiten Mail auftaucht. Im Deutschen schreibst du „KI“ und sagst „die KI“. Im Englischen heißt die Technologie „AI“, ausgeschrieben „artificial intelligence“, und eine Abkürzung „KI“ gibt es dort nicht; wer sie in eine englische Mail setzt, wird schlicht nicht verstanden. Entscheidender ist aber die Grammatik dahinter. „AI“ verhält sich wie ein unzählbares Substantiv, ähnlich wie „software“ oder „information“: Wenn du die Technologie an sich meinst, steht kein Artikel davor. „AI helps us draft emails“, „we use AI to summarise calls“, „AI has changed the way we write reports“. Das deutsche „die KI hilft uns“ verleitet zu „the AI helps us“, und genau das klingt für englische Ohren schief, sobald es um die Technik im Allgemeinen geht. Sobald du dagegen ein konkretes Produkt meinst, brauchst du ein zählbares Wort dahinter: „an AI tool“, „an AI assistant“, „the new AI feature in our CRM“. In lockerer Rede hörst du „the AI“ durchaus für ein bestimmtes System, aber in einem Statusupdate oder einer Kundenmail nennst du besser das Ding selbst: „the tool“, „the assistant“. Diese eine Unterscheidung trägt dich durch die ganze Lektion, und sie ist der Grund, warum auf der Hörfolie „an AI tool“ steht und nicht „the AI“.

02 / 06

Die Werkzeuge: generative AI, large language model, prompt, training data, output

Die zweite Gruppe beschreibt, was das Werkzeug ist und wie es arbeitet. „Generative AI“ ist der Sammelbegriff für Systeme, die neue Inhalte erzeugen – Text, Bilder, Code – statt nur vorhandene zu sortieren. Das Adjektiv steht fest davor; „generative“ allein sagt im Büro niemand. Dahinter arbeitet meist „a large language model“, ein Modell, das aus großen Textmengen gelernt hat, wie Sprache aussieht. Dieses Wort ist zählbar: „the model“, „a newer model“, „which model are we using“. Was du hineingibst, ist „a prompt“ – eine Anweisung oder Frage. Englisch macht daraus ohne Umweg ein Verb: „to prompt the model“, „I prompted it in German and got an English reply“. „Training data“ ist das Material, aus dem das Modell gelernt hat, und „data“ verhält sich im Geschäftsenglisch wie ein Stoffname: „the training data is old“, „we need more data“, nie „a data“. Was herauskommt, ist „output“ – nie im Plural, ohne Artikel in allgemeinen Aussagen, aber mit „the“, sobald du ein konkretes Ergebnis meinst: „check the output before you send it“, „the output was surprisingly good“. Wer diese Blöcke sicher setzt, kann im Meeting erklären, was das Werkzeug tut, ohne ein einziges Mal ins Deutsche zurückzufallen – und genau das ist auf B2 der Unterschied zwischen mitreden und nur zuhören.

03 / 06

KI im Tagesgeschäft: automate, streamline, roll out, draft, summarise

Die dritte Gruppe ist die, mit der du im Statusupdate arbeitest. „To automate“ heißt automatisieren, und das Substantiv dazu ist „automation“ – nicht „automatisation“, auch wenn das deutsche Wort genau dorthin führt. „We have automated the invoice matching“, „the automation saves the team an afternoon a week“. „To streamline a workflow“ heißt einen Ablauf verschlanken, also Schritte herausnehmen: „we streamlined the approval workflow from five steps to two“. Ein neues Werkzeug wird im Englischen meist nicht nur eingeführt, sondern ausgerollt: „to roll out a tool“, und das Substantiv dazu ist „the rollout“ – „the rollout starts with the sales team“. Das Verb ist trennbar, ein Pronomen wandert also in die Mitte: „we rolled it out in June“. Was das Werkzeug dann konkret tut, beschreibst du mit zwei Verben, die Englisch aus Substantiven gewonnen hat: „to draft“ heißt eine erste Fassung schreiben, „to summarise“ heißt zusammenfassen. „The tool drafts the reply, I edit it“, „it summarises the call in three lines“. Wer sagen will, dass ein Ablauf von KI unterstützt wird, greift zu „AI-powered“ oder „AI-assisted“: „an AI-assisted first draft“, „an AI-powered search“. Und wenn das Team für all das neue Fähigkeiten braucht, heißt das „to upskill the team“; geht es um eine ganz neue Rolle, „to reskill“.

04 / 06

Risiken und Kontrolle: hallucinate, bias, human in the loop, sign off on, data protection

Die vierte Gruppe brauchst du, sobald jemand fragt, ob das alles sicher ist. „To hallucinate“ heißt, dass das Modell etwas erfindet und es wie eine Tatsache präsentiert – eine Quelle, eine Zahl, eine Vertragsklausel, die es nie gab. Das Substantiv ist „a hallucination“, und es ist zählbar: „we found two hallucinations in the summary“. „Bias“ bezeichnet eine systematische Schieflage in der Ausgabe, etwa wenn bestimmte Gruppen oder Formulierungen regelmäßig bevorzugt werden; das Wort steht meist ohne Artikel: „the output can carry bias“. Die Antwort auf beides ist „human oversight“, menschliche Aufsicht, und die feste Wendung dafür lautet „a human in the loop“: Eine Person prüft, bevor etwas hinausgeht. Dieses Prüfen hat sein eigenes Verb, und es ist ein Dreierblock: „to sign off on something“ – „a manager signs off on every assessment“, „who signed off on this?“. Der letzte Block ist der, den deutsche Unternehmen am häufigsten brauchen. „Datenschutz“ ist „data protection“; geht es um die Sicht der betroffenen Person, sagt man eher „data privacy“. Die DSGVO heißt auf Englisch „the GDPR“. Der typische Satz im Meeting lautet: „customer data must not go into the prompt“ – wieder „data“ als Stoffname ohne Artikel.

05 / 06

Deutsche Fallen: KI, the AI, automatisation, data are, KI-gestützt

Fast alle Fehler in diesem Wortfeld kommen direkt aus dem Deutschen, und du kannst sie wie eine Liste abhaken. Erstens „KI“ selbst: In einem englischen Text ist es „AI“, auch in Überschriften und Folientiteln. Zweitens der Artikel: „die KI“ wird zu „AI“ ohne Artikel, solange du die Technologie meinst. Drittens „Automatisierung“: Das englische Wort ist „automation“; „automatisation“ ist keine gängige Form. Viertens die Daten: Im Deutschen ist „Daten“ ein Plural, und deshalb schreiben viele „the data are ready“ oder sogar „the datas“. Im Geschäftsenglisch ist „the data is ready“ die übliche Form; „data are“ lebt vor allem in wissenschaftlichen und sehr formellen Texten weiter, und „datas“ gibt es nicht. Fünftens „KI-gestützt“: Die gängigen Adjektive sind „AI-powered“ und „AI-assisted“, mit Bindestrich und ohne Artikel vor „AI“. Sechstens die Verbfrage: Deutsch braucht oft eine Hilfskonstruktion, etwa „einen Prompt eingeben“ oder „als Problem markieren“, während Englisch das Substantiv einfach als Verb verwendet: „to prompt“, „to flag“, „to draft“. Wer diese Verben nutzt, klingt sofort weniger übersetzt. Und schließlich das Verb hinter der Aufsicht: nicht „control“, sondern „check“, „review“ oder „sign off on“ – „control“ heißt im Englischen eher steuern als prüfen, und „we control every output“ klingt deshalb, als würdet ihr das Werkzeug fernsteuern.

06 / 06

Vier Situationen: Statusupdate, Teammeeting, Kundenmail, Betriebsrat

Zum Schluss die vier Situationen, in denen dieses Vokabular bei dir tatsächlich vorkommt. Im Statusupdate beschreibst du Fortschritt in kurzen Blöcken: „We rolled out the tool to the support team last week. It drafts the first reply; an agent edits and signs off on it. Two hallucinations so far, both caught.“ Im Teammeeting geht es um Abläufe, also um „automate“, „streamline“ und „workflow“: „Can we automate the routing and streamline the handover?“ In der Kundenmail zählt Zurückhaltung: Du versprichst keine Magie, sondern nennst die Kontrolle ausdrücklich – „every AI-assisted draft is reviewed by a member of the team before it reaches you“. Und in der Information an den Betriebsrat brauchst du die Governance-Wörter, sauber und ohne Abkürzungen: „human oversight“, „data protection“, „no personal data in the prompt“, „we will upskill the team before the rollout“. In allen vier Fällen gilt derselbe Grundsatz: AI ohne Artikel für die Technik, ein zählbares Wort für das Produkt, „data“ im Singular. Wenn dir daneben die alltäglichen Bürowörter fehlen, ist office-vocabulary (A2) die Grundlage, und für die Verben dieser Lektion – roll out, sign off on – passt phrasal-verbs-office (B1) als nächster Schritt.

Arbeitsblatt: AI at Work Vocabulary (PDF)3 Seiten · am Bildschirm ausfüllbar oder ausdrucken · mit LösungsschlüsselPDF herunterladen

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