Simmonds · Lego Principle
A2 · Idioms & Collocations · 10 min · 10 Bausteine

Denglisch: Handy, Homeoffice & Co.

Zwölf Wörter, die englisch klingen und trotzdem Deutsch sind. Hier lernst du, was Muttersprachler wirklich sagen.

Der eine Satz, den du dir merken wirst
I'll call you on my mobile — I'm working from home today.
Kein „Handy“, kein „Homeoffice“ – so sagen es Muttersprachler.
Von Simmonds·Ohne Anmeldung·Kostenlos testen·Ca. 10 Minuten
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Was sind Denglisch-Wörter?

Denglisch-Wörter wie „Handy“, „Beamer“ und „Homeoffice“ klingen englisch, sind aber deutsche Bildungen oder Umdeutungen. Muttersprachler sagen stattdessen mobile phone, projector und working from home.

  • „Handy“ heißt auf Englisch „mobile phone“ oder „cell phone“ – das englische „handy“ bedeutet „praktisch“.
  • „Homeoffice machen“ heißt „to work from home“ – ein englisches „home office“ ist ein Arbeitszimmer.
  • „Oldtimer“ heißt „classic car“ – ein englischer „old-timer“ ist ein alter Mensch.

Stand: Juli 2026

A2 · Idiome & Kollokationen · 10 Min.

Denglisch – Baustein für Baustein entschärft.

Eine klar aufgebaute Lektion mit zehn Folien für Lernende auf A2-Niveau. Du hörst zuerst, wie „Handy“ und „Homeoffice“ auf echtem Englisch klingen, lernst zwölf Denglisch-Wörter in drei Gruppen kennen und übst ihre englischen Entsprechungen in fünf interaktiven Aufgaben, bevor ein Abschlusstest mit sechs Fragen folgt. Der gesamte Lernweg dauert weniger als zehn Minuten und funktioniert ohne Anmeldung.

  • GER-NiveauA2 · Grundstufe
  • BearbeitungszeitEtwa 10 Minuten
  • KompetenzenWortschatz, Hören, Schreiben, Sprechen
  • Bausteine10 Bausteine

Vertiefung — Folie für Folie →

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Was Denglisch ist – und warum gerade diese Wörter gefährlich sind

Denglisch ist die informelle Bezeichnung für die Mischung aus Deutsch und Englisch – und diese Lektion behandelt ihre gefährlichste Sorte: Wörter, die im Deutschen völlig normal sind, englisch klingen und trotzdem kein Englisch sind. Sprachwissenschaftlich heißen sie Scheinanglizismen. „Handy“, „Beamer“ und „Basecap“ wurden im Deutschen aus englischem Material gebaut; „Oldtimer“ und „Public Viewing“ existieren zwar im Englischen, bedeuten dort aber etwas anderes. Die Falle ist besonders tückisch, weil sie sich genau umgekehrt anfühlt wie eine normale Vokabellücke: Du hast nicht das Gefühl, ein deutsches Wort zu benutzen – das Wort klingt ja englisch, also muss es doch englisch sein. Genau dieser Schluss ist falsch. Sagst du im Telefonat „I'll call you on my handy“, hört deine Gesprächspartnerin ein Adjektiv, wo ein Telefon stehen müsste. Auf A2-Niveau brauchst du keine lange Liste, sondern die zwölf Wörter dieser Lektion – sie decken die häufigsten Missverständnisse in Telefonaten, Meetings und Small Talk ab.

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Büro und Technik: Handy, Beamer, Homeoffice, Notebook

Die erste Gruppe begleitet dich durch jeden Arbeitstag. Das „Handy“ heißt auf Englisch „mobile phone“ (britisch) oder „cell phone“ (amerikanisch), kurz „mobile“ oder „cell“. Das englische Wort „handy“ ist ein Adjektiv und bedeutet „praktisch“: „This app is really handy.“ Der „Beamer“ heißt „projector“ – im englischen Slang ist ein „Beamer“ ein BMW, und genau so wird das Wort verstanden. Beim „Homeoffice“ lohnt sich Präzision: Die Arbeitsform heißt „working from home“ oder „remote work“ – „I'm working from home today.“ Ein englisches „home office“ ist ein Raum, nämlich das Arbeitszimmer, und „the Home Office“ mit Artikel ist das britische Innenministerium. Auch beim „Notebook“ ist Vorsicht gut: Auf Englisch ist ein „notebook“ zuerst ein Notizbuch aus Papier; den Rechner nennst du im Alltag schlicht „laptop“. Merke dir die vier Korrekturen als Paare: Handy → mobile, Beamer → projector, Homeoffice → working from home, Notebook → laptop.

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Arbeit und Karriere: Mobbing, Shootingstar, Messe, Jobticket

Die zweite Gruppe taucht in Gesprächen über Kollegen, Karrieren und Geschäftsreisen auf. „Mobbing“ heißt auf Englisch „bullying“ oder ausführlicher „workplace bullying“ – wer im englischen Gespräch von „mobbing at work“ spricht, wird in diesem Sinn kaum verstanden. Der „Shootingstar“ der Abteilung ist auf Englisch ein „rising star“; ein englischer „shooting star“ ist eine Sternschnuppe – ein hübsches Bild, aber ein sehr kurzlebiges Kompliment. Die „Messe“, auf der du Kundschaft triffst, ist eine „trade fair“ oder kurz „fair“: „the trade fair in Hanover“. Und das „Jobticket“ lässt sich nicht in einem Wort übersetzen – erkläre es als „a subsidised public-transport pass from my employer“. Solche Erklärsätze sind kein Umweg, sondern die Lösung: Wenn ein deutsches Wort ein ganzes Konzept verpackt, das es im Englischen nicht als ein Wort gibt, gewinnst du mit einer kurzen Beschreibung mehr Verständnis als mit jeder wörtlichen Übersetzung.

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Freizeit und Alltag: Oldtimer, Public Viewing, Smoking, Basecap

Die dritte Gruppe gehört zu Wochenende und Small Talk – dort, wo Fehler am schnellsten auffallen. Der „Oldtimer“ in der Garage heißt auf Englisch „classic car“ oder „vintage car“. Ein englischer „old-timer“ ist ein alter Mensch; „my uncle restores old-timers“ klingt daher, als würde dein Onkel Senioren restaurieren. „Public Viewing“ ist die berühmteste Falle: Im amerikanischen Englisch ist ein „viewing“ oft die Aufbahrung, bei der Trauergäste von Verstorbenen Abschied nehmen. Das Fußballspiel auf der Großleinwand ist ein „public screening“, oder du beschreibst es einfach: „We watched the final on a big screen in the park.“ Der „Smoking“ für die Abendveranstaltung heißt „tuxedo“ (amerikanisch) oder „dinner jacket“ (britisch) – das englische „smoking“ ist ausschließlich das Rauchen. Und das „Basecap“ heißt „baseball cap“ oder einfach „cap“. Vier Wörter, vier Gelegenheiten, im Small Talk zu glänzen statt zu stolpern.

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Telefonate und Videomeetings: die Reparatursätze

Am häufigsten begegnen dir Denglisch-Wörter am Telefon und im Videomeeting – genau dort, wo du keine Zeit zum Nachschlagen hast. Deshalb lohnt es sich, eine Handvoll Reparatursätze als Ganzes zu lernen. Statt „I call you on my handy“ sagst du: „I'll call you on my mobile.“ Statt „I make homeoffice on Friday“: „I work from home on Fridays“ oder „I'm working from home tomorrow.“ Wenn die Technik streikt: „The projector isn't working – can everyone see my screen?“ Und wenn du unterwegs bist: „I'm at a trade fair this week – can we move the call to Monday?“ Diese Sätze funktionieren, weil sie die Bedeutung übersetzen statt der Wörter. Präge dir zusätzlich die Frageprobe ein: Würde eine englische Muttersprachlerin dieses Wort benutzen? Bei „meeting“, „team“ und „laptop“ lautet die Antwort ja. Bei „Handy“, „Beamer“ und „Homeoffice“ lautet sie nein – und dann greifst du zum gelernten Paar.

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Denglisch oder echter Anglizismus? So erkennst du den Unterschied

Zum Schluss die Entwarnung: Die meisten englischen Wörter im deutschen Büroalltag sind echte Anglizismen und funktionieren auf Englisch genau so, wie du sie kennst. „Meeting“, „Team“, „Manager“, „Laptop“, „Deadline“, „Feedback“ – alles sicheres Englisch. Du musst also nicht jedem englisch klingenden Wort misstrauen, sondern nur der kurzen Liste dieser Lektion. Der Unterschied: Echte Anglizismen wurden aus dem Englischen übernommen und haben ihre Bedeutung behalten. Denglisch-Wörter wurden im Deutschen gebaut oder umgedeutet – und genau deshalb erkennt das Englische sie nicht wieder. So entschärfst du die Fallen dauerhaft: Lerne jedes Wort als Paar mit seiner Korrektur – Handy → mobile, Beamer → projector, Homeoffice → working from home, Oldtimer → classic car. Sprich die richtigen Sätze laut, denn dein Mund merkt sie sich besser als deine Augen. Und wiederhole das Quiz am Ende dieser Lektion nach ein paar Tagen – erst dann zeigt sich, welche Paare wirklich sitzen.

Arbeitsblatt: Denglisch: Handy, Homeoffice & Co. (PDF)3 Seiten · am Bildschirm ausfüllbar oder ausdrucken · mit LösungsschlüsselPDF herunterladen

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