Simmonds · Lego Principle
B2 · Small Talk · 10 min · 10 Bausteine

Business Dinners

Das Geschäftsessen als Bausatz: bestellen, am Tisch plaudern, bezahlen und danken – entspannt, höflich und ohne deutsche Stolperfallen.

10 Übungen · Arbeitsblatt (DE, EN) mit Lösungen · Audio · Abschlusstest (6 Fragen)

Der eine Satz, den du dir merken wirst
I'll have the salmon, please.
„I'll have“ ist die übliche Art zu bestellen – nicht „I become“.
Von Simmonds·Ohne Anmeldung·Kostenlos testen·Ca. 10 Minuten
James · Dein TutorHallo — ich begleite dich in weniger als zehn Minuten durch diese Lektion. Bereit?
Dein Aufbau — 10 BausteineBereit
HörenHook
Die Regel kennenlernenHook
Die RegelRule
Das Muster sehenRule
Lücke füllenRecognise
Paare zuordnenRecognise
WortstellungProduce
Sprich es ausProduce
Plane deinen AbendConsolidate
AbschlusstestConsolidate
Ein Baustein pro Folie. Jeder rastet ein, sobald du ihn abgeschlossen hast.
Baustein für Baustein lernen. In jeder Lektion.Simmonds · Lego Principle · Lektion 01 · Business Dinners
Weiter bauen

Geschrieben von , Gründer & Head Trainer

Lektionsaufbau — 10 Bausteine

  1. Hören — Hook
  2. Die Regel kennenlernen — Hook
  3. Die Regel — Rule
  4. Das Muster sehen — Rule
  5. Lücke füllen — Recognise
  6. Paare zuordnen — Recognise
  7. Wortstellung — Produce
  8. Sprich es aus — Produce
  9. Plane deinen Abend — Consolidate
  10. Abschlusstest — Consolidate

Was sage ich bei einem Geschäftsessen auf Englisch?

Denk in drei Phasen. Beim Bestellen: „What would you recommend?“ und „I'll have the salmon, please.“ Am Tisch: „Would you like some more water?“ und „Could you pass the bread, please?“ Am Ende: „Let me get this“, wenn du bezahlst, und „Thank you for a lovely evening“, wenn du gehst. Achte auf die deutsche Falle: „bekommen“ heißt nicht „become“, also „I'll have the salmon“, nicht „I become the salmon“.

  • Die drei Phasen: bestellen, am Tisch plaudern, bezahlen und danken.
  • „I'll have the salmon, please“ statt „I become the salmon“.
  • Bezahlen: „Let me get this“ oder „This is on me“ – nicht „I invite you“.

Stand: Juli 2026

B2 · Small Talk · 10 Min.

Geschäftsessen auf Englisch – Schritt für Schritt erklärt.

Eine klar aufgebaute Lektion mit zehn Folien für Lernende auf B2-Niveau. Du hörst eine typische Bestellung im Zusammenhang, lernst mit einem Tutor die drei Phasen eines Geschäftsessens kennen – bestellen, am Tisch plaudern, bezahlen und danken – und übst sie anschließend in interaktiven Aufgaben, bevor ein Abschlusstest folgt. Der gesamte Lernweg dauert weniger als zehn Minuten und funktioniert ohne Anmeldung.

  • GER-NiveauB2 · Obere Mittelstufe
  • BearbeitungszeitEtwa 10 Minuten
  • KompetenzenSprechen, Wortschatz, Hören, Business-Englisch
  • Bausteine10 Bausteine

Vertiefung — Folie für Folie →

01 / 06

Warum das Geschäftsessen eigene Wendungen braucht

Ein Geschäftsessen ist halb Arbeit, halb Freizeit. Du sitzt mit Kundinnen, Partnern oder Kollegen aus dem Ausland am Tisch, und niemand erwartet ein perfektes Englisch. Was aber auffällt, sind kleine Wendungen, die nicht ganz passen: eine Bestellung, die komisch klingt, ein Angebot, das zu direkt wirkt, oder ein unklarer Moment, wenn die Rechnung kommt. Genau diese Momente entscheiden oft darüber, ob der Abend entspannt wirkt. Diese Lektion ordnet das Geschäftsessen in drei Phasen. Die erste Phase ist das Bestellen: Du fragst nach einer Empfehlung, zum Beispiel „What would you recommend?“, und bestellst mit „I'll have the salmon, please.“ Die zweite Phase ist das Gespräch am Tisch: Du bietest etwas an („Would you like some more water?“), bittest um etwas („Could you pass the bread, please?“) und wählst für den Small Talk unverfängliche Themen. Die dritte Phase ist das Ende: Du klärst die Rechnung mit „Let me get this“ oder „This is on me“ und bedankst dich mit „Thank you for a lovely evening.“ Dazu kommen ein paar deutsche Stolpersteine, allen voran „bekommen“ und „become“. Wenn du diese drei Phasen im Kopf hast, weißt du an jedem Punkt des Abends, was als Nächstes kommt.

02 / 06

Phase 1: Einladen und bestellen

Oft beginnt das Geschäftsessen schon mit der Einladung. Die übliche höfliche Form ist „Would you like to join us for dinner on Thursday?“ Für diese Einladung verwendest du „Would you like to“ + Infinitiv. „Join“ nimmt die Personen direkt als Objekt: „join us“. Annehmen kannst du mit „I'd love to, thank you“, absagen mit „That's very kind of you, but I'm afraid I can't make it on Thursday.“ Im Restaurant ist eine Frage nach einer Empfehlung ein guter Einstieg: „What would you recommend?“ Sie funktioniert beim Kellner genauso wie bei einem Gastgeber, der das Lokal kennt. Zum Bestellen sagst du „I'll have the salmon, please“ oder „Could I have the salmon, please?“. Auch „I'd like the salmon, please“ ist völlig in Ordnung. „Can I get the salmon?“ hörst du vor allem im amerikanischen Englisch; in manchen britischen Ohren klingt das etwas salopp. Wenn du etwas nicht isst, sag es freundlich und kurz: „I'm vegetarian“ oder „I don't eat pork.“ Als Gastgeberin oder Gastgeber kannst du deine Gäste fragen: „Is there anything you don't eat?“ Und für die Getränke: „Shall we order a bottle of wine for the table?“ So läuft die Bestellung ruhig und ohne Missverständnisse ab.

03 / 06

Phase 2: Das Gespräch am Tisch

Nutze das Essen, um die Beziehung zu deinem Gegenüber zu stärken. Ob ihr dabei auch über geschäftliche Details sprecht, hängt von den Beteiligten und dem Anlass ab; orientiere dich am Verlauf des Gesprächs. Gute Themen sind die Reise, die Stadt, das Essen selbst, Urlaubspläne oder Hobbys. Ein kurzes Kompliment hält die Stimmung freundlich: „This is delicious“ oder „Great choice of restaurant.“ Beim Anbieten ist „Would you like …?“ die sichere Form: „Would you like some more water?“ Sie ist weicher als „Do you want …?“, und „some“ ist in Angeboten einer unbestimmten Menge üblich. Wenn etwas außer Reichweite steht, greif nicht quer über den Tisch, sondern bitte darum: „Could you pass the bread, please?“ Wird angestoßen, genügt ein einfaches „Cheers!“. Möchte der Gastgeber einen kleinen Trinkspruch halten, klingt das etwa so: „I'd like to propose a toast to our partnership.“ Wenn du etwas ablehnen möchtest, geht das ohne Begründung: „I'm fine, thank you“ oder „No more for me, thanks.“ Und wenn dich jemand fragt, wie es dir schmeckt, antworte nicht nur mit „Good“, sondern in einem ganzen Satz: „It's excellent, thank you. The sauce is wonderful.“ So hältst du das Gespräch in Gang.

04 / 06

Phase 3: Bezahlen und sich bedanken

Am Ende des Abends fragst du nach der Rechnung. Im britischen Englisch heißt sie „the bill“: „Could we have the bill, please?“ Im amerikanischen Englisch sagt man „the check“. Meist bezahlt die Person, die eingeladen hat. Wenn du das bist, sag es klar und freundlich: „Let me get this“ oder „This is on me.“ Etwas förmlicher klingt „Please, allow me.“ Wenn dein Gast trotzdem bezahlen möchte, kannst du mit „No, I insist“ dabei bleiben. Bist du selbst der Gast und dein Gegenüber übernimmt die Rechnung, nimm das herzlich an: „That's very kind of you, thank you.“ Für die Spesenabrechnung brauchst du oft einen Beleg: „Could I have a receipt, please?“ Ob die Rechnung bereits eine Servicegebühr enthält, fragst du mit „Is service included?“. Ob zusätzlich Trinkgeld üblich ist, hängt vom Land ab. Beim Abschied bedankst du dich bei deinem Gastgeber: „Thank you for a lovely evening“ oder „Thank you so much for dinner, I really enjoyed it.“ Ein kurzer Dank am nächsten Tag per E-Mail rundet den Abend ab: „Thank you again for dinner last night. It was a pleasure to meet you.“ So bleibt vom Geschäftsessen ein guter letzter Eindruck.

05 / 06

Die deutschen Fallen: bekommen, Guten Appetit, einladen, Rechnung

Vier Stellen, an denen das Deutsche in die Quere kommt. Erstens „bekommen“: „Ich bekomme den Lachs“ wird schnell zu „I become the salmon“. Aber „become“ heißt „werden“ – der Satz klingt, als würdest du dich in einen Fisch verwandeln. Bestellt wird mit „I'll have the salmon“ oder „Could I have the salmon?“. Zweitens „Guten Appetit“: Eine natürliche englische Entsprechung ist „Enjoy your meal!“, kurz auch „Enjoy!“. Auch das französische „Bon appétit“ wird im Englischen verwendet. „Good appetite“ ist eine wörtliche Übertragung und nicht idiomatisch. Drittens „Ich lade dich ein“ beim Bezahlen: „Invite“ benutzt man im Englischen, wenn man jemanden bittet mitzukommen – „I'd like to invite you to dinner“. Wenn die Rechnung schon auf dem Tisch liegt, sagst du „This is on me“ oder „Let me get this“, nicht „I invite you“. Viertens „Rechnung“: Am Tisch ist es „the bill“ (amerikanisch „the check“). Eine „invoice“ ist meist die Rechnung, die ein Unternehmen einem anderen für Waren oder Leistungen schickt, und den Beleg für deine Spesen nennst du „receipt“. Wenn du diese vier Punkte beachtest, vermeidest du die hier gezeigten Übersetzungsfallen.

06 / 06

Gastgeber oder Gast: kleine Unterschiede im Ton

Als Gastgeberin oder Gastgeber führst du durch den Abend. Du begrüßt deinen Gast („Thank you for coming, it's great to see you“), schlägst Gerichte vor („The fish here is excellent“) und achtest darauf, dass die Gläser nicht leer bleiben. Als Gast ist deine Aufgabe einfacher: Zeig Interesse, nimm Empfehlungen an und bedanke dich. Ein Satz wie „Thank you for inviting me, this is a wonderful place“ gleich zu Beginn wirkt sehr freundlich. In beiden Rollen helfen kurze, höfliche Fragen. „Would you like …?“, „Could you …?“ und „please“ sind beim Geschäftsessen nützliche Mittel. Wenn du unsicher bist, was du bestellen sollst, ist „What are you having?“ eine entspannte Frage an dein Gegenüber. Und falls ein Gespräch einmal stockt, gibt eine offene Frage wie „How was your flight?“ deinem Gegenüber Raum zu erzählen. „Have you been to Hamburg before?“ ist dagegen eine Ja-Nein-Frage; mit einer passenden Nachfrage („What did you think of it?“) vertiefst du das Gespräch. Am Ende zählt nicht so sehr, ob jedes Wort perfekt war, sondern ob sich alle am Tisch wohlgefühlt haben.

Arbeitsblatt: Business Dinners (PDF)3 Seiten · am Bildschirm ausfüllbar oder ausdrucken · mit LösungsschlüsselPDF herunterladen

Und jetzt: sprechen

Üben Sie das live in einer kleinen Gruppe mit einer muttersprachlichen Lehrkraft. 30 € im Monat, der erste Monat 10 €.

Kurs auf simmonds.online ansehen

Häufige Fragen

Weiterlernen

Mehr Lektionen entdecken

Alle Lektionen

Live-Unterricht mit echtem Lehrer buchen

Vertiefen Sie das Gelernte im persönlichen Unterricht. Die Lehrkräfte von Simmonds unterrichten live per Zoom oder vor Ort in Berlin und Hannover.

Online-Unterricht mit echten LehrernLive-Unterricht buchen