Welche Sätze brauchst du für Check-in und Check-out im Hotel?
Du brauchst drei Bitten-Muster: „I'd like to …“, „Could I have …?“ und „Could you …?“. Dazu kommen die Wörter für die drei Momente: Ankunft mit „I have a reservation under the name …“, Aufenthalt mit kleinen Bitten und Problemen, Abreise mit „invoice“, „receipt“ und „luggage“.
- Eine Reservierung nennst du mit „I have a reservation under the name …“, nicht „on the name“.
- Eine Rechnung heißt „invoice“, eine Quittung „receipt“; du bekommst sie mit „get“ oder „have“, nicht mit „become“.
- Frage nach dem Zimmer mit „Is my room ready?“, denn „free“ kann „kostenlos“ bedeuten.
A2 · Geschäftsreisen · 10 Min.Hotel Check-in und Check-out, Baustein für Baustein erklärt.
Eine klar aufgebaute Lektion für Lernende auf A2-Niveau, die beruflich im Hotel übernachten. Du hörst eine Ankunft im Zusammenhang, lernst die Sätze für Check-in, Aufenthalt und Check-out kennen und übst sie mit interaktiven Aufgaben und einem Abschlusstest. Dazu kommen drei typische Stolperstellen für Deutschsprachige. Die Lektion dauert etwa zehn Minuten und funktioniert ohne Anmeldung.
- GER-NiveauA2 · Grundlegende Kenntnisse
- BearbeitungszeitEtwa 10 Minuten
- KompetenzenWortschatz, Hören, Schreiben, Sprechen
- Bausteine10 Bausteine
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Was du im Hotel wirklich brauchst
Ein Hotelaufenthalt besteht aus drei Momenten, und für diese Momente brauchst du nur ein paar feste Sätze. Zuerst kommst du an und checkst ein. Dann wohnst du dort und bittest um etwas oder meldest eine Kleinigkeit, die nicht funktioniert. Zum Schluss checkst du aus und klärst, wie die Rechnung aussehen soll. Stell dir vor, du bist für eine Messe oder einen Kundenbesuch unterwegs. Du brauchst keine langen Erklärungen. Du brauchst drei Bitten-Muster, die höflich genug für eine fremde Person an der Rezeption sind: I'd like to …, Could I have …? und Could you …?. Der übrige Wortschatz, etwa reservation, nights, breakfast, invoice und luggage, passt wie ein Baustein in diese Muster. Diese Lektion folgt deinem Aufenthalt in genau dieser Reihenfolge, und am Ende kennst du auch die Stellen, an denen Deutschsprachige gern stolpern.
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Moment 1: Ankunft und Check-in
Bei der Ankunft begrüßt dich das Personal, und du nennst deine Reservierung: „Good evening. I have a reservation under the name Weber.“ Danach sagst du, was du möchtest: „I'd like to check in, please.“ Das Personal bittet dich vielleicht, den Namen zu buchstabieren, zum Beispiel mit „Could you spell your surname, please?“. Dann sagst du die Buchstaben einzeln: „W-E-B-E-R.“ Wenn du das Buchstabieren üben willst, hilft dir die Lektion „Spelling Names and Numbers“. Auf die Frage „How many nights are you staying?“ antwortest du kurz: „Three nights.“ oder „Three nights, until Friday.“ Dein Termin kann dabei die Geschichte liefern, etwa „I'm here for a client visit.“ oder „I'm here for a trade fair.“ Am Ende bekommst du meist deinen Zimmerschlüssel oder deine Karte. Mit „Thank you“ schließt du die Szene freundlich ab. Wenn du etwas nicht verstanden hast, sag „Sorry, could you say that again, please?“. Das ist eine völlig normale, höfliche Bitte.
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Moment 2: Bitten und kleine Probleme
Während deines Aufenthalts brauchst du zwei Fähigkeiten: höflich um etwas bitten und ein kleines Problem melden. Für Dinge nimmst du Could I have …?: „Could I have an extra towel, please?“ oder „Could I have a quiet room, please?“. Wenn du etwas über deine Buchung wissen willst, fragst du direkt: „Is breakfast included?“ Bei einem Problem hilft ein einfaches Muster: Nenne zuerst das Problem in einem schlichten Satz, dann bitte um Hilfe. „The Wi-Fi isn't working in my room.“ ist das Problem, und „Could you send someone to look at it?“ ist die Bitte. Auch „Could you help me, please?“ passt gut. Mit Could you …? bittest du die andere Person, etwas zu tun, mit Could I have …? bittest du um einen Gegenstand. Beide Sätze wirken freundlich und lassen sich mit please noch weicher machen. Du musst dich nicht entschuldigen und nicht lange erklären. Ein ruhiger, klarer Satz reicht für die meisten kleinen Probleme aus.
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Moment 3: Check-out, Rechnung und Gepäck
Zum Abschied sagst du „I'd like to check out, please.“ Danach nennst du, was du für die Abreise brauchst. Auf Geschäftsreisen ist das oft eine Rechnung für die Firma: „Could I have an invoice for my company?“ Du kannst auch genauer sagen, wie sie aussehen soll: „Could you make it out to my company?“ Zwei Wörter sind hier wichtig. Eine invoice ist eine Rechnung, ein receipt ist eine Quittung oder ein Beleg dafür, dass du bezahlt hast. Wenn du nur einen Beleg für deine Spesen brauchst, bitte um „a receipt“. Wenn deine Firma eine Rechnung auf ihren Namen braucht, bitte um „an invoice“. Wenn dein Zug erst am Nachmittag fährt, frage „Can I leave my luggage here until this afternoon?“ oder „Could I leave my luggage here?“. Am Ende bedankst du dich: „Thank you, I enjoyed my stay.“ Was du genau bekommst und wie das Hotel es handhabt, hängt vom Haus ab. Diese Lektion gibt dir nur die Sprache, mit der du darum bittest.
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Die ersten zwei Fallen: „under the name“ und „become“
Die erste Falle betrifft die Reservierung. Auf Deutsch sagst du, dass ein Zimmer auf den Namen Weber reserviert ist, und deshalb liegt on the name nahe. Auf Englisch sagst du „a reservation under the name Weber“. Die Präposition ist hier under, nicht on. Du musst dafür keine Regel lernen, sondern dir nur die Wendung als festen Block merken: under the name. Die zweite Falle ist ein falscher Freund. Das deutsche bekommen klingt wie become, aber become bedeutet werden. Wenn du also nach einer Quittung fragst, sagst du „Can I get a receipt?“ oder „Could I have a receipt?“, aber nicht „Can I become a receipt?“. Der Satz mit become würde bedeuten, dass du selbst zu einer Quittung wirst. Das Personal wird dich vermutlich trotzdem verstehen, aber der Satz klingt seltsam. Merke dir: get und have für Dinge, die du erhältst, become nur, wenn sich jemand oder etwas verändert, zum Beispiel „I became a manager.“
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Die dritte Falle: „free“ kann „kostenlos“ bedeuten
Auf Deutsch fragst du vielleicht „Ist das Zimmer schon frei?“ und meinst damit, dass es bezugsfertig ist. Wenn du das wörtlich mit „Is the room free?“ übersetzt, kann der Satz im Englischen auch so verstanden werden, als fragtest du, ob das Zimmer kostenlos ist. Das Wort free hat im Englischen beide Bedeutungen. Für ein Zimmer, das fertig für dich ist, passt „Is my room ready?“. Wenn du wissen willst, ob überhaupt noch ein Zimmer zu haben ist, fragst du „Is a room available?“ oder „Do you have a room available?“. Diese beiden Fragen lassen keinen Zweifel daran, was du meinst. Nutze zum Schluss die Höflichkeit, die du gelernt hast. Could you …? und Could I have …? klingen freundlich, und please macht sie noch weicher. Wenn du eine Frage direkter stellst, etwa „Is my room ready?“, wirkt das im Hotel nicht unhöflich, solange du ruhig und freundlich bleibst. Mit diesen Bausteinen kommst du gut durch einen Hotelaufenthalt.