Wann verwendet man Gerundium oder Infinitiv nach Verben?
Das erste Verb bestimmt den Anschluss: etwa enjoy + -ing, decide + to-Infinitiv oder tell + Person + to-Infinitiv. Like, love, hate, start und begin erlauben beide Formen.
- Enjoy, avoid, finish, suggest, mind und keep + -ing.
- Decide, promise, offer, plan, want und need + to-Infinitiv.
- Want, ask und tell + Person + to-Infinitiv.
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Wann verwendet man Gerundium oder Infinitiv nach Verben?
Ob nach einem Verb Gerundium oder Infinitiv steht, bestimmt im Alltag vor allem das erste Verb. Nach enjoy sagst du „I enjoy preparing presentations“, nach decide dagegen „We decided to postpone the launch.“ Eine direkte Übersetzung aus dem Deutschen hilft wenig, weil der deutsche zu-Infinitiv nach Verben viel verbreiteter ist. Lerne deshalb nicht bloß enjoy oder decide als Einzelwort, sondern jeweils ein kurzes Muster: enjoy doing und decide to do. Für B1 reichen drei produktive Gruppen: Verb + -ing, Verb + to-Infinitiv sowie Verb + Person + to-Infinitiv. Eine vierte kleine Gruppe mit like, love, hate, start und begin erlaubt beide Formen ohne wesentliche Bedeutungsänderung. Das erste Verb ist damit dein Wegweiser zur nächsten Form.
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Welche englischen Verben stehen mit Gerundium?
Die häufigen Verben enjoy, avoid, finish, suggest, mind und keep stehen mit der -ing-Form. Du sagst „I enjoy preparing presentations“, „She suggested moving the meeting“ und „We finished checking the figures.“ Die Form auf -ing funktioniert hier als Ergänzung des ersten Verbs. Der typische deutsche Fehler lautet „I enjoy to prepare presentations.“ Korrigiere ihn zu „I enjoy preparing presentations.“ Dasselbe Prinzip gilt nach suggest: Nicht „She suggested to move the meeting“, sondern „She suggested moving the meeting.“ Auch bei avoid, mind und keep lernst du die Verbindung am besten als Wortgruppe, etwa avoid waiting, mind working und keep trying. Bilde für jedes neue Verb ein persönliches Beispiel. Die stabile Einheit ist nicht nur das Verb, sondern das Verb gemeinsam mit seiner -ing-Ergänzung.
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Welche Verben stehen mit to-Infinitiv im Englischen?
Die häufigen Verben decide, promise, offer, plan, want und need stehen mit dem to-Infinitiv. In der Planung sagst du „We decided to postpone the launch“ oder „We plan to review the figures.“ Für eine Zusage passt „I promised to call“, für ein Angebot „She offered to help.“ Das Wort to gehört in diesen Beispielen zum vollständigen Infinitiv und wird nicht weggelassen. Lerne wieder feste Wortgruppen: decide to do, promise to do, offer to do und plan to do. So vermeidest du Mischformen wie „We decided postponing“ oder „She promised calling.“ In flüssiger Sprache wird das Infinitiv-to meist zu /tə/ abgeschwächt, wie in „decided to postpone.“ Grammatisch bleibt es sichtbar; gesprochen verbindet es die beiden Verben leicht miteinander.
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Wie funktioniert Verb plus Objekt plus to-Infinitiv?
Beim Muster Verb + Objekt + to-Infinitiv steht die handelnde Person zwischen den beiden Verben. Mit ask und tell sagst du etwa „We asked Maya to send the file“ und „The manager told Ana to call the supplier.“ Auch want kann so verwendet werden: „We want the team to finish today.“ Die Person ist kein optionaler Zusatz, sondern zeigt, wer die zweite Handlung ausführt. Deshalb ist „We asked to Maya send the file“ falsch angeordnet. Baue das Muster in drei Teilen: erstes Verb, Person, to-Infinitiv. In einer E-Mail hilft dir diese Reihenfolge bei Bitten und Aufgaben: „I asked Ben to update the slides.“ Prüfe vor dem Schreiben, ob Subjekt eins und Handelnder der zweiten Aktion dieselbe Person sind. Wenn du jemand anderen nennst, brauchst du häufig dieses Objektmuster.
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Kann ein Verb mit Gerundium und Infinitiv stehen?
Like, love, hate, start und begin können mit -ing oder to-Infinitiv stehen, ohne dass sich die Bedeutung wesentlich ändert. Du kannst also „We started working“ oder „We started to work“ sagen. Ebenso sind bei dieser B1-Gruppe Formen wie „I like reading“ und „I like to read“ möglich. Diese Flexibilität gilt nicht automatisch für jedes Verb; enjoy bleibt beispielsweise bei -ing und decide beim to-Infinitiv. Lerne die Gruppe deshalb als begrenzte Ausnahme von den festen Mustern.
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Heißt es look forward to seeing oder see?
Nach look forward to folgt die -ing-Form, weil to hier eine Präposition und kein Infinitivmarker ist. Die natürliche E-Mail-Formel lautet „I look forward to hearing from you.“ Der verbreitete Fehler „I look forward to hear from you“ entsteht, weil to wie der Beginn eines Infinitivs aussieht. Behandle aber die ganze Verbindung look forward to als Einheit; nach einer Präposition folgt in diesem Muster hearing, seeing oder eine andere -ing-Form. Du kannst entsprechend „We look forward to meeting you“ schreiben. Vergleiche das mit „We decided to meet you“: Nach decide gehört to zum Infinitiv, nach look forward to zur festen präpositionalen Verbindung. Die sichtbare Form ist gleich, doch die grammatische Aufgabe von to entscheidet über den Anschluss.
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Wie übst du Verben mit Gerundium oder Infinitiv?
Du übst Verben mit Gerundium oder Infinitiv am zuverlässigsten in kleinen Verb-Muster-Karten. Schreibe vorn das erste Verb und hinten eine natürliche Verbindung: enjoy preparing, decide to postpone, tell someone to call oder start working / to work. Sortiere neue Beispiele anschließend in die drei Hauptwege und die kleine Gruppe mit beiden Formen. Formuliere zu jedem Muster einen Satz aus Alltag oder Beruf, statt nur eine abstrakte Liste zu lesen. Eine Planungsnotiz kann alle Wege verbinden: „We decided to postpone the launch. Maya suggested moving the review. I asked Ben to update the slides.“ Ergänze zum Schluss die E-Mail-Formel „I look forward to hearing from you.“ Wenn du das erste Verb gemeinsam mit seinem Anschluss abrufst, wird die Formwahl schneller und natürlicher.