Simmonds · Lego Principle
A2 · Tenses · 10 min · 10 Bausteine

Going To Future

Die Zukunftsform für vorhandene Absichten und Anzeichen, die du jetzt schon sehen kannst.

Der eine Satz, den du dir merken wirst
We're going to hire two people, and it's going to be a busy year.
Erst ein entschiedener Plan, dann eine Vorhersage für das kommende Jahr.
Von Simmonds·Ohne Anmeldung·Kostenlos testen·Ca. 10 Minuten
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Wann verwende ich das Going To Future?

Du verwendest das Going To Future für Pläne und Absichten, die schon vor dem Sprechen bestanden, sowie für Vorhersagen mit Anzeichen in der Gegenwart.

  • Form: am, is oder are plus going to plus Grundform.
  • Plan: Die Entscheidung bestand schon vor dem Sprechen.
  • Vorhersage: Ein sichtbares Anzeichen in der Gegenwart stützt sie.

Stand: Juli 2026

A2 · Zeitformen · 10 Min.

Das Going To Future – Baustein für Baustein erklärt.

Eine klar aufgebaute Lektion mit zehn Folien für A2-Lernende. Du hörst Plan und Vorhersage, lernst die Form kennen und übst sie in Aufgaben bis zum Abschlusstest.

  • GER-NiveauA2 · Grundlagen
  • BearbeitungszeitEtwa 10 Minuten
  • Formbe + going to + Grundform
  • Bausteine10 Bausteine

Vertiefung — Folie für Folie →

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Was die Form tatsächlich ausdrückt

Das Going To Future verbindet die Zukunft mit etwas, das in der Gegenwart bereits vorhanden ist. Bei einem Plan ist das eine Entscheidung oder Absicht, die schon vor dem Sprechen bestand. We’re going to hire two people bedeutet nicht, dass die Idee gerade spontan im Satz entsteht; der Plan liegt bereits vor. Bei einer Vorhersage besteht die Verbindung aus einem sichtbaren oder bekannten Anzeichen. Look at that queue — it’s going to be long stützt den Blick in die Zukunft auf die Schlange, die du jetzt sehen kannst. Die Form beantwortet deshalb zwei verwandte Fragen: Was hast du bereits vor, und was kündigt sich aufgrund der aktuellen Lage an? In beiden Fällen zeigt der Satz mehr als eine neutrale Zukunft. Er nennt einen Ausgangspunkt im Jetzt. Für den Einstieg solltest du diese zwei Verwendungen sauber trennen, aber unter derselben Grundidee speichern: Vor dem Satz gibt es schon einen Plan oder ein Anzeichen. Danach formulierst du die erwartete Handlung oder Entwicklung mit einer Form von be, going to und der Grundform des Hauptverbs.

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Form: be + going to + Grundform

Die Form besteht aus drei Bausteinen. Zuerst wählst du am, is oder are passend zum Subjekt. Mit I steht am: I am going to apply. Nach he, she und it verwendest du is: She is going to apply. Zu you, we und they gehört are: We are going to apply. Danach folgen unverändert going to und die Grundform des Hauptverbs. In Aussagen sind Kurzformen sehr häufig: I’m going to, she’s going to, we’re going to. Jede dieser Kurzformen behält ihren Apostroph. Das Hauptverb bekommt keine zusätzliche Endung: We’re going to hire, nicht We’re going to hiring. Auch bei der dritten Person bleibt es bei der Grundform: She’s going to apply, nicht applies. Prüfe beim Schreiben nacheinander das Subjekt, die passende Form von be, die feste Einheit going to und schließlich die unveränderte Grundform. So bleibt die lange Struktur übersichtlich, und jeder Baustein hat eine klare Aufgabe.

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Pläne und Vorhersagen auseinanderhalten

Bei einem Plan schaust du auf die Entscheidung hinter dem Satz. We’re going to hire two people passt, wenn die Verantwortlichen diese Absicht bereits festgelegt haben. I’m going to apply passt, wenn die Bewerbung vor dem Gespräch schon deine Absicht war. Bei einer Vorhersage suchst du dagegen nach einem Anzeichen in der Gegenwart. Look at those dark clouds — it’s going to rain verbindet die Wolken mit dem erwarteten Regen. Look at that queue — it’s going to be long verbindet die sichtbare Schlange mit der erwarteten Wartezeit. Das Wort look kann ein hilfreicher Hinweis sein, ist aber keine notwendige Formel. Entscheidend ist, dass der Satz seine Vorhersage auf etwas stützt, das jetzt erkennbar ist. In einem längeren Zusammenhang können beide Verwendungen direkt nebeneinanderstehen. We’re going to hire two people, and it’s going to be a busy year nennt erst die Unternehmensabsicht und leitet daraus eine Einschätzung ab. Frage bei jedem Satz: Liegt eine vorherige Entscheidung vor, oder zeigt die Gegenwart bereits in eine bestimmte Richtung?

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Fragen, Verneinungen und deutsche Stolpersteine

Fragen und Verneinungen folgen dem Muster von be. Für eine Frage stellst du am, is oder are vor das Subjekt: Aus You are going to apply wird Are you going to apply? Für eine Verneinung setzt du not nach die Form von be: She isn’t going to apply oder We aren’t going to hire this month. Deutschsprachige lassen die Zukunftsform häufig weg, weil im Deutschen eine Gegenwartsform mit Zeitangabe genügt: Ich mache das morgen. Eine direkte Übertragung wie I meet him tomorrow ist für die gemeinte Lesart jedoch nicht das Ziel; Englisch verwendet dort das Present Continuous oder going to. Der zweite Stolperstein klingt zunächst wie eine unnötige Wiederholung: I’m going to go. Der Satz ist trotzdem grammatisch. Das erste going to trägt die Zukunftsbedeutung, während das zweite Verb go die geplante Handlung nennt. Dasselbe Muster findest du in We’re going to go to Leeds. Du musst das Hauptverb nicht austauschen, nur weil es genauso aussieht wie ein Teil der Zukunftsform.

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Going to und Present Continuous bei Plänen

Für zukünftige Pläne können dir sowohl going to als auch das Present Continuous begegnen. I’m going to apply betont die bereits bestehende Absicht. I’m meeting the manager on Friday stellt den Plan als konkrete Vereinbarung dar. Beide Formen blicken von der Gegenwart in die Zukunft, aber sie setzen den Schwerpunkt unterschiedlich. Für diese Lektion genügt eine praktische Orientierung: Wenn du ausdrücken möchtest, was jemand bereits vorhat oder beabsichtigt, ist going to eine klare Wahl. Wenn ein Termin mit einer Person oder einem festen Zeitpunkt bereits arrangiert ist, kann das Present Continuous passen. Der deutsche Satz Ich mache das morgen verrät diese Perspektive nicht, weil die einfache Gegenwartsform beide Ideen tragen kann. Im Englischen solltest du bewusst entscheiden, welchen Teil des Plans du hervorheben möchtest. Vergleiche We’re going to launch the product mit We’re launching next month. Der erste Satz hebt die Absicht hervor; der zweite zeigt den vereinbarten Zeitplan. Diese Unterscheidung ist eine Tendenz, keine starre Trennwand, doch sie bietet dir am Anfang eine verlässliche Orientierung.

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Pläne und Prognosen im Arbeitsalltag

Im Arbeitsalltag eignet sich going to für Entscheidungen, Absichten und Prognosen, die auf der aktuellen Lage beruhen. Nach einer beschlossenen Personalplanung kannst du sagen: We’re going to hire two people. Vor einer Bewerbung fragst du: Are you going to apply? Eine negative Entscheidung lautet: She isn’t going to apply. Für Prognosen brauchst du ein gegenwärtiges Anzeichen. Wenn die Auftragsliste sichtbar wächst, passt It’s going to be a busy month. Wenn aktuelle Zahlen nach unten zeigen, kannst du im Rahmen dieser sichtbaren Entwicklung sagen: Sales are going to fall. In einem kurzen Statusbericht lassen sich Plan und Vorhersage verbinden: We’re going to train the new team in September. Look at the project list — it’s going to be a full programme. Achte dabei jedes Mal auf die vollständige Form. Nach we steht are, nach it steht is, und nach going to folgt die Grundform. So bleibt klar, wer den Plan hat und welches Anzeichen die Prognose trägt.

Arbeitsblatt: Going To Future (PDF)3 Seiten · am Bildschirm ausfüllbar oder ausdrucken · mit LösungsschlüsselPDF herunterladen

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