Was sagst du in einem Online-Vorstellungsgespräch auf Englisch, wenn die Technik stört?
Prüfe zu Beginn kurz den Ton mit „Can you hear me okay?“. Wenn die Verbindung aussetzt, benenne das Problem in einem Satz, bitte mit „Could you repeat the last part?“ um eine Wiederholung und antworte dann ganz normal. Schließe mit „Thank you for your time today.“
- Ablauf: Ton prüfen, Störung kurz benennen, nachfragen, weitermachen.
- Schlüsselsätze: „You're breaking up“, „I think you froze“, „Could you repeat that?“
- Deutsche Fallen: „Handy“, „Homeoffice“ und „look forward to hear“.
B1 · Vorstellungsgespräche · 10 Min.Das Vorstellungsgespräch per Video auf Englisch – Baustein für Baustein.
Eine klar aufgebaute Lektion mit zehn Folien für Lernende auf B1-Niveau. Du hörst, wie man eine Verbindungsstörung ruhig anspricht, lernst die Sätze für Anfang, Störung und Abschluss mit einem Tutor kennen und übst sie in interaktiven Aufgaben, bevor ein Abschlusstest folgt. Der gesamte Lernweg dauert etwa zehn Minuten und funktioniert ohne Anmeldung.
- GER-NiveauB1 · Mittelstufe
- BearbeitungszeitEtwa 10 Minuten
- KompetenzenBusiness-Englisch, Hören, Schreiben, Sprechen
- Bausteine10 Bausteine
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Was sich im Online-Interview ändert – und was nicht
In einem Vorstellungsgespräch per Video geht es um ähnliche Themen wie in einem Gespräch im Büro: Du stellst dich vor, sprichst über deine Erfahrung, deine Stärken und deine Pläne. Was sich ändert, ist der Rahmen. Zwischen dir und deinem Gegenüber liegen eine Kamera, ein Mikrofon und eine Internetverbindung, und alle drei können kurz ausfallen. Das ist normal und kein Zeichen von Unprofessionalität. Entscheidend ist, wie du reagierst. Wer bei einer Störung einfach weiterredet oder rät, was gefragt wurde, verliert den Faden. Wer das Problem kurz benennt, um eine Wiederholung bittet und dann ruhig antwortet, wirkt souverän. Für all das brauchst du auf B1-Niveau nur eine Handvoll Sätze, die du vorher geübt hast. Genau diese Sätze bekommst du in dieser Lektion, geordnet in drei Gruppen: der Anfang mit dem kurzen Ton-Check, die Reparatur bei Störungen und der höfliche Abschluss. Den Inhalt deiner Antworten bereitest du wie für jedes andere Interview vor; diese Lektion kümmert sich um den Rahmen, damit die Technik dich nicht aus dem Konzept bringt.
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Der Anfang: kurzer Ton-Check, dann ins Gespräch
Die ersten Sekunden eines Video-Interviews gehören meist der Technik. Ein kurzer Satz reicht: „Hello, nice to meet you. Can you hear me okay?“ Wenn dein Gegenüber zuerst fragt, antwortest du einfach: „Yes, I can hear you clearly.“ Hörst du selbst schlecht, sag es direkt: „Your sound is a little quiet. Could you speak up a bit?“ Danach geht es ohne lange Technikgespräche weiter zur ersten Frage oder zum kurzen Smalltalk. Auf „How are you today?“ passt „Very well, thank you. And you?“ – eine kurze Antwort, dann übernimmt wieder das Gegenüber. Bereite die Technik vor dem Termin vor, damit du am Anfang nicht suchen musst: Teste den Link, die Kamera und das Mikrofon, schließe andere Programme und lege eine Telefonnummer bereit, falls die Verbindung ganz abbricht. Dann wirkt dein Einstieg ruhig, und du kannst deine Aufmerksamkeit auf das richten, was zählt: die Fragen und deine Antworten.
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Wenn die Verbindung aussetzt: benennen, nachfragen, weitermachen
Die wichtigste Fähigkeit im Online-Interview ist die kurze Reparatur. Sie hat drei Schritte. Erstens benennst du das Problem: „Sorry, you broke up for a second.“ oder „I think you froze.“ Zweitens bittest du um das, was du brauchst: „Could you repeat the last part of the question?“ Drittens machst du ganz normal weiter: „Thanks. So, in my last job…“ Achte auf die Zeitform. „You're breaking up“ beschreibt eine Störung, die gerade passiert; „you broke up“ sagst du, wenn sie schon vorbei ist. Bei einem eingefrorenen Bild sind „I think you froze“ und „I think your screen has frozen“ beide üblich. Wird die Verbindung dauerhaft schlechter, schlage eine Lösung vor: „The connection seems unstable. Would it help if I turned off my camera?“ oder „If we get cut off, I'll rejoin straight away.“ Eine Nachfrage ist kein Fehler. Eine geratene Antwort auf eine Frage, die du nicht ganz gehört hast, schadet dir mehr als eine Bitte um Wiederholung, die nur ein paar Sekunden dauert.
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Die Phrasensammlung für Ton, Bild und Mikrofon
Einige kurze Sätze decken fast jede Störung ab. Für das Mikrofon: „Sorry, you're on mute.“, wenn dein Gegenüber stummgeschaltet ist, und „Sorry, I was on mute.“, wenn du selbst vergessen hast, das Mikrofon einzuschalten. Für das Bild: „I think you froze for a moment.“ oder „My camera has stopped working. Give me one moment, please.“ Für den Ton: „You're breaking up a little.“ und „There's a bit of an echo.“ Für das, was du verpasst hast: „Sorry, I didn't catch the last part.“ und „Could you repeat that?“ Für Geräusche in deinem Raum: „Sorry about the noise. Let me close the window.“ Jeder dieser Sätze ist kurz, freundlich und sachlich. Du entschuldigst dich einmal mit „Sorry“, nennst das Problem und gehst weiter. Lange Erklärungen über deinen Router oder dein Programm brauchst du nicht. Übe die Sätze laut, bis sie ohne Nachdenken kommen; unter Anspannung greifst du sonst eher zu einer Übersetzung aus dem Deutschen.
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Deutsche Fallen: „Handy“, „Homeoffice“ und Co.
Einige Wörter, die im Deutschen englisch aussehen, werden im Englischen anders verwendet. „Handy“ ist im Englischen ein Adjektiv und bedeutet „praktisch“. Für dein Telefon sagst du „mobile“ oder „mobile phone“, im amerikanischen Englisch „cell phone“: „If we get cut off, I'll call you on my mobile.“ Auch „Homeoffice“ passt nicht eins zu eins. Im Englischen meint „home office“ meist einen Raum in deiner Wohnung, in dem du arbeitest. Für „Ich bin heute im Homeoffice“ sagst du „I'm working from home today.“ Eine dritte Falle ist der Ton-Check. „Can you hear me okay?“ ist die übliche Frage; „Do you hear me?“ ist grammatisch möglich, aber als Ton-Check weniger üblich. Bei Technikproblemen klingt „My camera makes problems“ nach Übersetzung; natürlicher sind „My camera is causing problems“ oder „My camera isn't working properly.“ Und am Ende des Gesprächs heißt es „I look forward to hearing from you“ mit der -ing-Form, nicht „to hear“, denn nach „look forward to“ folgt im Englischen ein Nomen oder eine -ing-Form.
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Der Abschluss: danken, freundlich bleiben, kurz halten
Der Abschluss eines Online-Interviews ist kurz, aber er bleibt im Gedächtnis. Bedanke dich zuerst: „Thank you for your time today.“ Dann ein freundlicher Satz: „It was nice talking to you.“ oder „I enjoyed our conversation.“ Zum Schluss: „I look forward to hearing from you.“ Wenn dein Gegenüber zum Abschied etwas sagt wie „We'll be in touch next week“, reicht „Great, thank you. Have a good afternoon.“ Sag die Sätze in Ruhe und schau dabei in die Kamera, nicht auf dein eigenes Bild. Warte, bis die Verabschiedung abgeschlossen ist, bevor du auf „Leave“ klickst. Wenn du danach eine kurze Dankes-E-Mail schreibst, kannst du denselben Gedanken in ganzen Sätzen verwenden: „Thank you for taking the time to speak with me today. I enjoyed learning more about the role.“ So endet das Gespräch genauso klar und ruhig, wie es begonnen hat.