Wie funktionieren Relativsätze mit who, which und that?
Who bezeichnet Personen, which Dinge und that in bestimmenden Relativsätzen beides. Der Satzteil identifiziert das Nomen, steht ohne Komma und erlaubt die Auslassung eines Objektpronomens.
- Person: who oder that; Sache: which oder that.
- Bestimmende Information steht ohne Komma.
- Ein Relativpronomen als Objekt kann wegfallen.
B1 · Relativsätze · 10 Min.Bestimmende Relativsätze grenzen die gemeinte Person oder Sache ein.
Diese B1-Lektion zeigt dir, wie du Personen und Dinge mit who, which und that präzise bestimmst, Kommas vermeidest und Objektpronomen auslässt – kostenlos und ohne Anmeldung.
- GER-NiveauB1 · Mittelstufe
- BearbeitungszeitEtwa 10 Minuten
- KernfrageWelche Person oder Sache?
- Bausteine10 Bausteine
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Wie funktionieren bestimmende Relativsätze auf Englisch?
Bestimmende Relativsätze identifizieren genau, welche Person oder Sache du meinst. In „We need a supplier who delivers on time“ grenzt who delivers on time den passenden Anbieter von allen anderen ab. In „We need a system that flags delays“ erfüllt that flags delays dieselbe Aufgabe für eine Sache. Ohne diese Information bleibt offen, welcher Anbieter oder welches System gemeint ist. Deshalb gehört der Relativsatz eng zum Nomen und steht ohne Komma. Die Struktur verbindet zwei Gedanken, ohne das Bezugswort zu wiederholen: Statt „We need a supplier. The supplier delivers on time“ erhältst du einen präzisen Satz. Für die Wahl des Pronomens prüfst du zuerst Person oder Sache und danach Subjekt oder Objekt. Die Kernregel lautet: Notwendige Identität bleibt direkt und ohne Komma am Bezugswort.
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Wann verwendet man who, which oder that im Englischen?
Who verwendest du für Personen, which für Dinge und that in bestimmenden Relativsätzen für beides. Eine Person steht etwa in „the manager who called“; eine Sache in „the system which flags delays.“ Du kannst im zweiten Beispiel auch „the system that flags delays“ sagen. Bei einer Person ist that ebenfalls möglich, doch who macht den Personenbezug besonders klar. Die deutsche Form der, die, das unterscheidet nicht auf dieselbe Weise zwischen Person und Sache. Deshalb entsteht leicht der Fehler „The manager which called is from Berlin.“ Korrigiere ihn zu „The manager who called is from Berlin.“ Prüfe nicht den Artikel oder das grammatische Geschlecht des deutschen Nomens, sondern den englischen Bezug: Person führt zu who, Sache zu which, und that kann in einem bestimmenden Relativsatz beide Gruppen vertreten.
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Brauchen bestimmende Relativsätze im Englischen ein Komma?
Bestimmende Relativsätze brauchen im Englischen kein Komma, weil sie das Bezugswort erst eindeutig identifizieren. „The report that he sent yesterday contains errors“ bedeutet, dass genau der gestern gesendete Bericht Fehler enthält. Die deutsche Rechtschreibung setzt vor jedem Relativsatz ein Komma und verleitet deshalb zu „The report, that he sent yesterday, contains errors.“ Im Englischen verändert diese Abtrennung die Funktion: Kommas kennzeichnen zusätzliche, nicht bestimmende Information und können andeuten, dass nur ein bereits bekannter Bericht gemeint ist. Für die bestimmende Aussage lässt du sie weg. Frage vor dem Schreiben: Brauche ich den Relativsatz, um zu wissen, welche Person oder Sache gemeint ist? Wenn ja, steht die Information direkt beim Nomen. Die Kommaregel folgt somit der Bedeutung und nicht dem bloßen Vorhandensein eines Relativpronomens.
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Wann darf man das Relativpronomen im Englischen weglassen?
Du darfst das Relativpronomen weglassen, wenn es im bestimmenden Relativsatz das Objekt ist. Vergleiche „the colleague that you met“ mit „the colleague you met.“ In beiden Varianten ist you das Subjekt und der Kollege das Objekt von met; deshalb kann that verschwinden. Anders ist es in „the colleague who called.“ Hier ist who selbst das Subjekt von called, und ohne das Pronomen bliebe kein Subjekt: „the colleague called“ hätte eine andere Struktur und Bedeutung. Nutze einen einfachen Test. Steht nach dem Relativpronomen bereits ein eigenes Subjekt wie you, he oder the team, kann das Pronomen als Objekt häufig wegfallen. Folgt direkt das Verb und übernimmt das Pronomen die Subjektrolle, bleibt es stehen. So wird die Auslassung zu einer grammatischen Entscheidung statt zu einer Stilfrage.
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Wie nutzt du bestimmende Relativsätze im Beruf?
Im Beruf machen bestimmende Relativsätze Anforderungen, Spezifikationen und Zuständigkeiten präzise. „We need a supplier who delivers on time“ beschreibt nicht irgendeinen Anbieter, sondern legt ein entscheidendes Kriterium fest. „We need a system that flags delays“ grenzt die benötigte Funktion ein. Wenn du auf einen Kontakt verweist, kannst du schreiben: „Please ask the colleague you met yesterday.“ Das ausgelassene Objektpronomen hält den Satz knapp, ohne Information zu verlieren. In allen Beispielen ist der Relativsatz Teil der Identifikation, daher stehen keine Kommas. Prüfe beim Verfassen einer Anforderung, welches Nomen genauer bestimmt werden muss, ob es eine Person oder Sache bezeichnet und ob das Pronomen Subjekt oder Objekt ist. Danach ergibt sich die passende Form meist direkt.
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Wie kann man englische Relativpronomen üben?
Du kannst englische Relativpronomen üben, indem du zwei kurze Sätze zu einer präzisen Aussage verbindest. Beginne mit „We chose a supplier. The supplier delivers on time.“ Ersetze die Wiederholung durch who: „We chose a supplier who delivers on time.“ Wiederhole den Schritt mit einer Sache und which oder that: „We use a system that flags delays.“ Markiere anschließend, ob das Pronomen Subjekt oder Objekt ist. Bei „the colleague that you met“ darfst du es streichen; bei „the colleague who called“ bleibt es stehen. Kontrolliere zum Schluss die Kommas und entferne sie, wenn der Relativsatz das Nomen identifiziert. Nutze Beispiele aus Anforderungen, E-Mails oder Projektbeschreibungen. So trainierst du Bedeutung, Form und Zeichensetzung gemeinsam statt als drei getrennte Listen.