Welche englischen Bankbegriffe brauchst du im Beruf?
Der englische Bankwortschatz lässt sich in drei Gruppen ordnen: Konten („current account“, „balance“, „bank statement“), Geld rein und raus („pay in“, „withdraw“, „transfer“, „direct debit“) und Kredite („loan“, „mortgage“, „interest“). Dazu kommen zwei Fallen: Ein aufgenommener Kredit heißt meist „a loan“, und die Bank „lends“, während du „borrow“ sagst.
- Drei Gruppen: Konten, Geld rein und raus, Kredite.
- Falsche Freunde: „Kredit“ = meist loan, „Rate“ = instalment.
- Richtung zählt: „The bank lends, you borrow.“
B1 · Fachwortschatz · 10 Min.Bank-Englisch für den Beruf, Baustein für Baustein erklärt.
Eine klar aufgebaute Lektion für Lernende auf B1-Niveau, die im Beruf mit Zahlungen, Konten oder der Bank zu tun haben. Du hörst die wichtigsten Bankwörter im Zusammenhang, lernst das Ordnungsprinzip mit einem Tutor kennen und übst den Wortschatz mit interaktiven Aufgaben und einem Abschlusstest. Dazu kommen die typischen Fallen für Deutschsprachige wie „Kredit“, „Rate“ und „leihen“. Die Lektion dauert etwa zehn Minuten und funktioniert ohne Anmeldung.
- GER-NiveauB1 · Mittelstufe
- BearbeitungszeitEtwa 10 Minuten
- KompetenzenWortschatz, Hören, Schreiben, Sprechen
- Bausteine10 Bausteine
01 / 06
Was Bank-Englisch im Beruf umfasst
Wer im Beruf mit Geld zu tun hat, braucht früher oder später Bank-Englisch: wenn eine Zahlung aus dem Ausland fehlt, wenn ein englischsprachiger Kunde nach den Kontodaten fragt oder wenn die Finanzabteilung um einen Kontoauszug bittet. Das klingt nach Fachsprache, doch der Kernwortschatz ist überschaubar und lässt sich in drei Gruppen ordnen. Die erste Gruppe sind die Konten selbst: „current account“, „savings account“, „balance“ und „bank statement“. Die zweite Gruppe beschreibt Geld, das hinein- und hinausfließt: „pay in“, „withdraw“, „transfer“, „direct debit“ und „standing order“. Die dritte Gruppe dreht sich ums Leihen: „loan“, „mortgage“, „interest“, „lend“ und „borrow“. Wenn du jedes neue Wort einer dieser drei Gruppen zuordnest, entsteht im Kopf eine Landkarte statt einer losen Liste. Diese Lektion folgt genau dieser Ordnung und zeigt dir bei jeder Gruppe, wo Deutschsprachige typischerweise stolpern – vor allem bei „Kredit“, „Rate“ und dem Verb „leihen“.
02 / 06
Konten, Kontostand und Kontoauszug
Das Konto für den täglichen Zahlungsverkehr – dein Girokonto – heißt im britischen Englisch „current account“, im amerikanischen „checking account“. Für Firmen gibt es „a business account“, und Geld, das du zurücklegst, liegt auf „a savings account“. Der Kontostand ist „the balance“: „What's the balance on our current account?“ Der Kontoauszug ist „a bank statement“ oder kurz „a statement“; er listet jede Bewegung mit Datum, Beschreibung, „money in“, „money out“ und dem Kontostand nach jeder Zeile auf. Ist Geld auf dem Konto, sagt man im britischen Englisch, das Konto ist „in credit“; rutscht es unter null, ist es „overdrawn“. Der Dispositionskredit, den viele einfach „Dispo“ nennen, heißt auf Englisch „an overdraft“, und der vereinbarte Rahmen „an arranged overdraft“ oder „an overdraft limit“. Achte bei Beträgen auch auf die Schreibweise: Im Englischen trennt ein Komma die Tausender und ein Punkt die Dezimalstellen, aus „3.255,00 €“ wird also „€3,255.00“. Deine IBAN bleibt „IBAN“, und die BIC nennt man auch „SWIFT code“.
03 / 06
Geld rein, Geld raus
Für Geld, das aufs Konto kommt, sagst du „to pay in“ oder etwas formeller „to deposit“: „I paid the cheque in this morning.“ Für Bargeld, das du am Automaten holst, heißt es „to withdraw cash“ oder alltagssprachlicher „to take out cash“. Eine Überweisung ist „a bank transfer“ oder kurz „a transfer“; du kannst „make a transfer“ sagen oder einfach „transfer money to someone“. Bei regelmäßigen Zahlungen unterscheidet das britische Englisch zwei Wege. „A standing order“ ist dein Dauerauftrag: Du weist deine Bank an, einen festen Betrag in regelmäßigen Abständen zu überweisen, etwa die Büromiete. „A direct debit“ ist die Lastschrift: Du erlaubst einem Unternehmen, Geld von deinem Konto einzuziehen, und der Betrag kann schwanken, etwa bei der Telefonrechnung. Im europäischen Zahlungsraum heißt das Lastschriftverfahren auf Englisch offiziell „SEPA Direct Debit“. Wer das Geld bekommt, ist „the payee“, und der Verwendungszweck heißt „the payment reference“.
04 / 06
Leihen, Kredite und Zinsen
Die größte Stolperfalle für Deutschsprachige steckt im Verb „leihen“. Im Deutschen deckt es beide Richtungen ab: „Ich leihe dir Geld“ und „Ich leihe mir Geld“. Das Englische trennt sie nach der Richtung. „To lend“ heißt geben: „The bank lends money to companies.“ „To borrow“ heißt nehmen: „We borrowed €50,000 from the bank.“ Eine kleine Merkhilfe: Nach „lend“ nennst du oft die Person, die etwas bekommt („lend us the money“), während „borrow“ mit „from“ und der Quelle steht („borrow from the bank“). Deshalb ist „Can you borrow me…?“ kein Standardenglisch. Das Geld, das du leihst, ist „a loan“; du nimmst einen Kredit auf mit „to take out a loan“ und zahlst ihn zurück mit „to repay“ oder „to pay back“. Ein Kredit für eine Immobilie heißt „a mortgage“. Was der Kredit kostet, ist „interest“ – in dieser Bedeutung ein unzählbares Wort im Singular: „The interest is high“, nicht „the interests are high“. Der Prozentsatz ist „the interest rate“. Und wer Geld geliehen hat, „owes“ es: „We owe the bank €20,000.“
05 / 06
Falsche Freunde: Kredit, Rate und Co.
Neben „leihen“ lauern im Bankwortschatz einige falsche Freunde. Der wichtigste ist „Kredit“. Ein Kredit, den du bei der Bank aufnimmst, heißt im Englischen in der Regel „a loan“. Das Wort „credit“ gibt es zwar auch, aber meist in anderen Zusammenhängen: „a credit card“, „to buy on credit“ (auf Kredit kaufen) oder Geld, das einem Konto gutgeschrieben wird („The refund was credited to your account“). Der zweite Klassiker ist „Rate“. Deine monatliche Rate ist „a monthly instalment“ oder „a monthly repayment“; das englische „rate“ bedeutet dagegen einen Satz oder Kurs, etwa „the interest rate“ oder „the exchange rate“. Auch beim „Girokonto“ hilft das deutsche Wort wenig: Im Alltag sagt man „current account“ oder „checking account“. Und das „Konto“ selbst heißt „account“ – nicht zu verwechseln mit „accounts“ im Plural, das in Firmen oft die Buchhaltung oder den Jahresabschluss meint. Lerne solche Paare bewusst gemeinsam: das irreführende deutsche Wort und die englische Entsprechung direkt daneben.
06 / 06
Bank-Englisch im Berufsalltag
Im Beruf brauchst du diese Wörter vor allem in kurzen, klaren Sätzen. Wenn eine Zahlung fehlt: „The payment hasn't reached our account yet. Could you send us proof of the transfer?“ Wenn du Kontodaten weitergibst: „Please transfer the amount to the account below and quote the invoice number as the payment reference.“ Wenn etwas schiefgelaufen ist: „We've been charged twice for the same direct debit.“ Wenn du deine Bank kontaktierst: „Could you send me the bank statement for March?“ Gegenüber der Bank ist ein höflicher, sachlicher Ton üblich; „Could you…?“ und „I'd like to…“ reichen völlig. Achte auch auf die Zeitformen: Für eine Zahlung, deren Ergebnis jetzt zählt, passt oft das Present Perfect („The money has arrived“), für ein konkretes Datum meist das Simple Past („We made the transfer on 3 March“). Wenn du diese Sätze einmal laut übst, sind sie im entscheidenden Moment da.