Simmonds · Lego Principle
B2 · Meetings · 10 min · 10 Bausteine

Responding to Proposals

Der Vorschlag liegt auf dem Tisch, und jetzt bist du dran: Ja, Ja unter einer Bedingung, noch nicht – oder Nein mit Alternative.

10 Übungen · Arbeitsblatt (DE, EN) mit Lösungen · Audio · Abschlusstest (6 Fragen)

Der eine Satz, den du dir merken wirst
I'm not sure that would work for us, because the budget is fixed. What if we start with one region instead?
Vorbehalt, Grund, Alternative – ein Nein, das das Meeting weiterbringt.
Von Simmonds·Ohne Anmeldung·Kostenlos testen·Ca. 10 Minuten
James · Dein TutorHallo — ich begleite dich in weniger als zehn Minuten durch diese Lektion. Bereit?
Dein Aufbau — 10 BausteineBereit
HörenHook
Die Regel kennenlernenHook
Die vier ReaktionenRule
Das Muster sehenRule
Lücke füllenRecognise
Paare zuordnenRecognise
WortstellungProduce
Sprich es ausProduce
Reagiere auf den VorschlagConsolidate
AbschlusstestConsolidate
Ein Baustein pro Folie. Jeder rastet ein, sobald du ihn abgeschlossen hast.
Baustein für Baustein lernen. In jeder Lektion.Simmonds · Lego Principle · Lektion 01 · Responding to Proposals
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Geschrieben von , Gründer & Head Trainer

Lektionsaufbau — 10 Bausteine

  1. Hören — Hook
  2. Die Regel kennenlernen — Hook
  3. Die vier Reaktionen — Rule
  4. Das Muster sehen — Rule
  5. Lücke füllen — Recognise
  6. Paare zuordnen — Recognise
  7. Wortstellung — Produce
  8. Sprich es aus — Produce
  9. Reagiere auf den Vorschlag — Consolidate
  10. Abschlusstest — Consolidate

Wie reagiert man auf Englisch auf einen Vorschlag im Meeting?

Es gibt vier Reaktionen: zustimmen („That sounds like a good plan.“), unter einer Bedingung zustimmen („That could work, as long as …“), vertagen („Could we come back to this once we have the figures?“) oder ablehnen. Beim Ablehnen klingt ein direktes „That is not a good idea.“ im Meeting schroff; besser trägt die Folge Vorbehalt, Grund, Alternative: „I'm not sure that would work for us, because … What if we … instead?“

  • Zustimmen: „That sounds like a good plan.“ / „I'm happy to go with that.“ – mit Bedingung: „That could work, as long as …“ / „In principle I agree, but …“
  • Vertagen: „Could we come back to this once we have the figures?“ / „I'd need to check with my team first.“
  • Ablehnen: Vorbehalt + Grund + Alternative – „I'm not sure that would work for us, because … What if we … instead?“

Stand: Juli 2026

B2 · Meetings · 10 Min.

Auf Vorschläge reagieren – Baustein für Baustein erklärt.

Eine klar aufgebaute Lektion für Lernende auf B2-Niveau. Du hörst ein höfliches Nein mit Gegenvorschlag, lernst mit einem Tutor die vier Reaktionen auf einen Vorschlag kennen – zustimmen, unter einer Bedingung zustimmen, vertagen, ablehnen mit Alternative – und übst sie anschließend in interaktiven Aufgaben, bevor der Abschlusstest folgt. Der gesamte Lernweg dauert etwa zehn Minuten und funktioniert ohne Anmeldung.

  • GER-NiveauB2 · Obere Mittelstufe
  • BearbeitungszeitEtwa 10 Minuten
  • KompetenzenSprechen, Business-Englisch, Hören, Wortschatz
  • Bausteine10 Bausteine

Vertiefung — Folie für Folie →

01 / 06

Worum es geht: Ein Vorschlag liegt auf dem Tisch

In vielen Meetings kommt irgendwann der Moment, in dem jemand einen konkreten Vorschlag macht: einen neuen Lieferanten, einen späteren Starttermin, eine zusätzliche Stelle im Team oder einen Rollout in zwei Phasen. Ab diesem Moment geht es nicht mehr darum, Ideen zu sammeln. Jetzt steht eine Entscheidung an, und die Runde wartet auf deine Reaktion. Genau um diesen Moment geht es in dieser Lektion. Wie du selbst einen Vorschlag einbringst, lernst du in der Lektion „Making Suggestions“; wie du einer Meinung zustimmst oder widersprichst, in „Agreeing and Disagreeing“. Hier liegt der Vorschlag bereits auf dem Tisch, und du hast vier Möglichkeiten. Du kannst ihn so annehmen, wie er ist. Du kannst ihn unter einer Bedingung annehmen. Du kannst die Entscheidung aufschieben, weil dir noch etwas fehlt. Oder du lehnst ihn ab und bringst eine Alternative ins Spiel. Diese vier Reaktionen haben etwas gemeinsam: Sie sagen der Runde, wie es weitergeht. Nach einem klaren Ja kann jemand loslegen. Nach einem Ja mit Bedingung weiß die Runde, was noch geklärt werden muss. Nach einem „noch nicht“ steht fest, worauf die Runde wartet, und nach einem Nein mit Gegenvorschlag hat die Diskussion eine neue Richtung. Wer so antwortet, klingt höflich und zugleich entschlossen – und genau diese Mischung macht eine Reaktion im Meeting brauchbar.

02 / 06

Zustimmen: ein klares Ja

Wenn dir ein Vorschlag gefällt, darfst du das ruhig deutlich sagen. Ein klares Ja braucht keine Verzierung: „That sounds like a good plan.“, „I'm happy to go with that.“, „That works for us.“ oder, etwas lockerer, „Let's go with that.“ Mit „That works for me“ sprichst du für dich persönlich, mit „That works for us“ für dein Team oder deine Abteilung – überlege kurz, ob du gerade für dich oder für dein Team zustimmst. Hilfreich ist es, dem Ja gleich einen nächsten Schritt mitzugeben, denn dann wird aus der Zustimmung sofort Arbeit: „That sounds like a good plan. Shall I let the supplier know?“ oder „I'm happy to go with that – I can update the project plan by Friday.“ So muss die Leitung des Meetings nicht erst nachfragen, wer sich darum kümmert. Vorsicht dagegen bei zu viel Absicherung: Ein Satz wie „I think maybe that could perhaps work“ lässt die Runde im Unklaren, ob du zustimmst oder Bedenken hast. Wenn du einverstanden bist, sag es klar. Wenn du Bedenken hast, nenne sie ausdrücklich – dafür gibt es die zweite Reaktion, das Ja unter einer Bedingung. Ein deutliches Ja ist übrigens nicht unhöflich: Es spart der Runde Zeit und zeigt, dass du den Vorschlag wirklich unterstützt.

03 / 06

Zustimmen unter einer Bedingung: „as long as“, „provided that“, „in principle“

Oft ist deine Antwort ein Ja, das von etwas abhängt. Dann nennst du die Bedingung ausdrücklich, statt sie bloß anzudeuten. Neutral klingt „That could work, as long as we keep the March launch date.“ Etwas förmlicher ist „I'm happy to go with that, provided that Finance approves the budget.“ Noch förmlicher, etwa in einer Verhandlung oder einer förmlichen E-Mail, wirkt „We could agree to that on condition that the supplier guarantees the delivery dates.“ Eine weitere Möglichkeit ist „In principle I agree, but …“: Damit sagst du Ja zur Idee und legst sofort den Punkt auf den Tisch, der noch fehlt – „In principle I agree, but we'd need a second supplier as a backup.“ Achte bei diesen Konjunktionen auf die Zeitform. Wenn sich die Bedingung auf die Zukunft bezieht, steht nach „as long as“, „provided that“ und „on condition that“ normalerweise das Present Simple, obwohl das Ereignis erst noch bevorsteht: „as long as the supplier delivers by May“, „provided that Finance approves the budget“. Und noch ein praktischer Punkt: Nenne eine oder zwei konkrete Bedingungen, die sich überprüfen lassen. Ein Ja mit fünf Bedingungen klingt schnell wie ein verstecktes Nein, und eine vage Bedingung wie „as long as everything goes well“ hilft niemandem weiter. Eine gute Bedingung kannst du später abhaken: Das Budget ist freigegeben, der Termin steht, der Lieferant hat bestätigt.

04 / 06

Vertagen: „noch nicht“ als echte Antwort

Manchmal kannst du noch nicht entscheiden – weil Zahlen fehlen, weil dein Team mitreden muss oder weil der Vorschlag zu schnell kommt. Dann ist „noch nicht“ eine vollwertige Antwort, sofern die Runde erfährt, worauf du wartest. Die Grundform lautet „Could we come back to this once we have the figures?“. „Once“ entspricht hier dem deutschen „sobald“ und verbindet das Vertagen mit einem klaren Zeitpunkt. Wenn du erst Rücksprache halten musst, sagst du „I'd need to check with my team first.“ Achte auf die Präposition: „check with“ für Personen und Abteilungen – „check with my team“, „check with Legal“. Das deutsche „bei meinem Team nachfragen“ verleitet leicht zu „check by“ oder „check at“; beides passt hier nicht. Weitere Formulierungen sind „Before we decide, could we see the cost breakdown?“ oder „Can we put this on the agenda for next week's meeting?“ Entscheidend ist, dass dein „noch nicht“ konkret bleibt. Nenne, was fehlt, und wenn möglich, bis wann du dich meldest: „Let me look at the figures, and I'll come back to you by Thursday.“ Ein vages „Let me think about it“ ohne Zeitangabe gibt der Runde keinen nächsten Schritt und kann wie ein verstecktes Nein wirken. Und wenn du eigentlich schon weißt, dass du ablehnen willst, bringt Vertagen wenig: Die Frage kommt beim nächsten Meeting einfach zurück. Dann ist die vierte Reaktion ehrlicher.

05 / 06

Ablehnen mit Gegenvorschlag: Vorbehalt, Grund, Alternative

Ein Nein ist in einem Meeting völlig legitim – entscheidend ist, wie es ankommt. Hilfreich ist eine Folge aus drei Schritten. Zuerst signalisierst du einen Vorbehalt: „I'm not sure that would work for us“ oder „I have some concerns about the timeline“. Damit weiß die Runde, dass ein Nein kommt, ohne dass die Tür zuschlägt. Dann nennst du einen konkreten Grund, am einfachsten mit „because“: „because the budget for this year is fixed“, „because the team is fully booked until June“, „because switching suppliers mid-project adds risk“. Ein klarer Grund überzeugt meist mehr als eine lange Liste. Zum Schluss legst du eine Alternative auf den Tisch, und dafür eignet sich „What if we … instead?“: „What if we start with one region instead?“, „What if we keep the current supplier until the contract ends?“ Nach „What if we“ steht meistens die Grundform des Verbs. Die Vergangenheitsform – „What if we started with one region?“ – ist ebenfalls möglich und klingt noch etwas vorsichtiger. Weitere Formen für den Gegenvorschlag findest du in der Lektion „Making Suggestions“. Der Gegenvorschlag muss nicht perfekt sein. Er zeigt, dass dir das gemeinsame Ziel wichtig ist, auch wenn dir der Weg nicht passt, und er gibt der Person, die den Vorschlag gemacht hat, etwas, worauf sie reagieren kann. So wird aus einem Nein ein neuer Anfang für die Diskussion.

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Die deutsche Falle: Ablehnen per Direktübersetzung

Wenn du einen Vorschlag auf Englisch ablehnst, liegt eine direkte Übersetzung nahe: „Das ist keine gute Idee“ wird zu „That is not a good idea.“, „Das macht keinen Sinn“ zu „That makes no sense.“ und „Nein, das funktioniert nicht“ zu „No, that doesn't work.“ Diese Sätze sind grammatisch korrektes Englisch. In einem englischen Business-Meeting klingen sie aber schroff, denn sie fällen ein Urteil ohne Vorbehalt, ohne Grund und ohne Alternative. Die Person, die den Vorschlag gemacht hat, hört darin leicht eine Bewertung ihrer Arbeit statt des Plans, und die Diskussion gerät ins Stocken. Die Lösung ist kein komplizierteres Vokabular, sondern die Folge aus dieser Lektion. Aus „That is not a good idea.“ wird „I'm not sure that would work for us, because the budget is fixed. What if we start with one region instead?“ Aus „That makes no sense.“ wird, wenn dir die Logik tatsächlich unklar ist, eine Rückfrage: „I'm not sure I follow. Could you walk us through the numbers?“ Und aus „No, that doesn't work.“ wird „I'm not sure that would work for us, because the team is fully booked until June.“ Direkte Sätze haben durchaus ihren Platz, etwa in einem schnellen Austausch unter Kolleginnen und Kollegen, die sich gut kennen. Wenn aber ein Vorschlag im Meeting auf dem Tisch liegt, bist du mit Vorbehalt, Grund und Alternative auf der sicheren Seite. Ein guter Test vor dem Sprechen: Weiß die Runde nach deinem Satz, wie es weitergehen kann? Wenn nicht, fehlt meistens der Grund oder die Alternative.

Arbeitsblatt: Responding to Proposals (PDF)3 Seiten · am Bildschirm ausfüllbar oder ausdrucken · mit LösungsschlüsselPDF herunterladen

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