Simmonds · Lego Principle
A2 · Customer Contact · 10 min · 10 Bausteine

Giving Instructions

Ordnungswörter, freundliche Formulierungen und eine kurze Rückfrage: So erklärst du Schritte auf Englisch klar und im richtigen Ton.

10 Übungen · Arbeitsblatt (DE, EN) mit Lösungen · Audio · Abschlusstest (6 Fragen)

Der eine Satz, den du dir merken wirst
First, click Settings. Then just select Reset password, and let me know if that works.
Reihenfolge, Ton und Rückfrage in einem einzigen Satzpaar.
Von Simmonds·Ohne Anmeldung·Kostenlos testen·Ca. 10 Minuten
James · Dein TutorHallo — ich begleite dich in weniger als zehn Minuten durch diese Lektion. Bereit?
Dein Aufbau — 10 BausteineBereit
HörenHook
Die Regel kennenlernenHook
Die RegelRule
Das Muster sehenRule
Lücke füllenRecognise
Paare zuordnenRecognise
WortstellungProduce
Sprich es ausProduce
Schreibe eine AnleitungConsolidate
AbschlusstestConsolidate
Ein Baustein pro Folie. Jeder rastet ein, sobald du ihn abgeschlossen hast.
Baustein für Baustein lernen. In jeder Lektion.Simmonds · Lego Principle · Lektion 01 · Giving Instructions
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Geschrieben von , Gründer & Head Trainer

Lektionsaufbau — 10 Bausteine

  1. Hören — Hook
  2. Die Regel kennenlernen — Hook
  3. Die Regel — Rule
  4. Das Muster sehen — Rule
  5. Lücke füllen — Recognise
  6. Paare zuordnen — Recognise
  7. Wortstellung — Produce
  8. Sprich es aus — Produce
  9. Schreibe eine Anleitung — Consolidate
  10. Abschlusstest — Consolidate

Wie gebe ich auf Englisch klare Anweisungen?

Ordne die Schritte mit First, Then, Next und Finally, nutze den einfachen Imperativ oder eine weichere Formulierung wie „You'll need to …“, und prüfe mit „Does that make sense?“, ob dein Gegenüber folgt.

  • Ordnung: First, Then, Next, After that, Once you've …, Finally.
  • Ton: Der einfache Imperativ ist normal und klar; „Just …“, „You'll need to …“ und „Could you …, please?“ klingen weicher, „Make sure you …“ erinnert an einen wichtigen Schritt.
  • Rückfrage: „Does that make sense?“, „Can you see the … button?“, „Let me know if that works.“

Stand: Juli 2026

A2 · Kundenkontakt · 10 Min.

Anweisungen geben – Schritt für Schritt erklärt.

Du lernst, wie du Kunden und Kollegen auf Englisch durch einen Login, ein Formular oder eine Rücksendung führst: mit klaren Ordnungswörtern, einem passenden Ton und einer kurzen Rückfrage. Die Lektion funktioniert ohne Anmeldung und dauert etwa zehn Minuten.

  • GER-NiveauA2 · Grundstufe
  • BearbeitungszeitEtwa 10 Minuten
  • KompetenzenHören, Sprechen, Schreiben, Wortschatz
  • Bausteine10 Bausteine

Vertiefung — Folie für Folie →

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Was gute Anweisungen leisten müssen

Anweisungen zu geben bedeutet, jemandem zu helfen, eine Aufgabe zu erledigen: ein Kunde, der sich nicht einloggen kann, eine Kollegin am ersten Arbeitstag, die ein Formular ausfüllen muss, oder ein Kunde, der auf ein Rücksendeetikett wartet. Dein Gegenüber sieht deinen Bildschirm nicht, deshalb muss dein Englisch drei Dinge zugleich leisten. Es muss die Schritte in eine Reihenfolge bringen, es muss in der Situation freundlich klingen, und es muss herausfinden, ob dein Gegenüber noch dabei ist. Diese Lektion gibt dir für jedes davon einen kleinen Werkzeugkasten. Die Ordnungswörter (First, Then, Next, After that, Once you've …, Finally) sorgen für die Reihenfolge. Der einfache Imperativ und einige weichere Formulierungen steuern den Ton. Kurze Rückfragen sichern das Verständnis. Nichts davon ist schwierige Grammatik, und A2-Wortschatz reicht aus. Am besten wirken die drei Teile jedoch gemeinsam: eine geordnete Liste von Schritten, in freundlichem Ton gesprochen, mit einer Pause, in der dein Gegenüber antworten kann.

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Ordnungswörter: First, Then, Next, Finally

Ordnungswörter zeigen deinem Gegenüber, wo es im Ablauf steht. Beginne mit „First“, damit klar ist, dass jetzt eine Liste anfängt. Für die weiteren Schritte nimmst du „Then“, „Next“ oder „After that“. „Once you've …“ funktioniert anders: Es nennt eine Bedingung, und der nächste Schritt gilt erst danach. „Once you've logged in, click Settings.“ „Once you've received the code, enter it in the box.“ Zum Schluss kündigt „Finally“ den letzten Schritt an. Am Telefon sprichst du jedes Ordnungswort mit einer kurzen Pause und nennst pro Schritt nur eine Handlung. In einer E-Mail kannst du dieselben Wörter an den Anfang nummerierter Zeilen setzen, oder du lässt die Nummern weg und überlässt First, Then und Finally die Ordnung. Deutsch kennt „zuerst“, „dann“, „danach“ und „zum Schluss“, die Idee ist dir also vertraut; die englischen Wörter stehen am Satzanfang, oft gefolgt von einem Komma, und danach kommt direkt der Imperativ.

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Imperativ und weichere Formulierungen

Der einfache Imperativ ist das Rückgrat jeder Schritt-für-Schritt-Hilfe: „Click Save.“ „Enter your email address.“ „Restart the app.“ Er ist kurz, klar und in Handbüchern, auf Bildschirmen und im Gespräch mit dem Helpdesk völlig normal. Unhöflich ist er nicht, denn dein Gegenüber versteht, dass du es durch eine Aufgabe führst. Weichere Formulierungen sind eine Frage des Tons. Du kannst sie ergänzen, wenn der Satz persönlicher klingen soll. „Just click Save.“ lässt den Schritt leicht wirken. „You'll need to enter your customer number.“ sagt, was das System verlangt, ohne wie eine Vorschrift zu klingen. „Make sure you save the file.“ ist dagegen keine weichere Form, sondern eine Erinnerung, die die Aufmerksamkeit auf einen Schritt lenkt, den man leicht übersieht. „Could you click Save, please?“ macht aus dem Schritt eine höfliche Bitte, was gut passt, wenn du mit einer Führungskraft sprichst, wenn ein Kunde gestresst klingt oder wenn du um etwas Ungewöhnliches bittest, zum Beispiel um eine Kopie des Ausweises. Auch „please“ passt zum Imperativ: „Please fill out the form.“ Du kannst die Stile in einem Gespräch mischen. Nimm den einfachen Imperativ für Routineschritte und eine Formulierung, wenn du Wärme zeigen möchtest oder wenn der Schritt eher eine Bitte ist.

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Verständnis prüfen und zum Melden einladen

Anweisungen funktionieren nur, wenn dein Gegenüber ihnen folgen kann, und am Telefon siehst du kein Gesicht. Also frag nach. „Does that make sense?“ ist eine gute allgemeine Frage nach einem oder zwei Schritten. „Can you see the Save button?“ prüft etwas Konkretes auf dem Bildschirm. „Are you with me so far?“ klingt freundlich und entspannt. Wenn dein Gegenüber etwas ausprobieren soll, schließt du mit „Let me know if that works.“ Damit gibst du die Kontrolle ab und lädst zur Rückmeldung ein. Sagt dein Gegenüber nein, wiederhole nicht dieselben Wörter lauter, sondern ändere die Formulierung oder gehe einen kleineren Schritt: „Let's try another way.“ „What do you see on your screen now?“ Solche kurzen Fragen zeigen außerdem Respekt, denn sie machen klar, dass ein Problem an der Erklärung liegen kann und nicht am Kunden. Frage nach jedem Schritt oder alle zwei Schritte nach, nicht erst am Ende.

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Zwei deutsche Gewohnheiten, auf die du achten kannst

Zwei Gewohnheiten aus dem Deutschen tauchen auch in der Kundenbetreuung auf. Die erste ist „Sie müssen …“. Wörtlich übersetzt wird daraus „You must …“. Der Satz ist grammatisch, klingt im Englischen aber nach einer Regel oder Verpflichtung und kann deshalb strenger wirken, als du es meinst, wenn du nur den nächsten Schritt beschreibst. „You'll need to …“ oder ein einfacher Imperativ passt meist besser: „You'll need to log in first.“ „Log in first, please.“ Behalte „must“ für echte Regeln und Anforderungen: „You must be over 18 to register.“ Die zweite Gewohnheit ist die Hinweisschild-Form im Infinitiv. Deutsche Schilder und Formulare sagen „Bitte Formular ausfüllen“, und Lernende bauen daraus „Please form fill out“ oder „Please fill out form“. Das wirkt auf Englisch unfertig. Englisch nutzt den Imperativ, und das Nomen bekommt seinen Artikel: „Please fill out the form.“ Ebenso: „Bitte Passwort eingeben“ wird zu „Please enter your password.“ und „Bitte hier unterschreiben“ zu „Please sign here.“ Das Verb steht vorn, das Objekt folgt, und kleine Wörter wie „the“, „your“ und „here“ bleiben erhalten.

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Alles zusammen: Helpdesk-Anruf und Onboarding-Mail

So klingt ein kurzer Helpdesk-Anruf, wenn alle drei Bausteine zusammenkommen: „First, open the login page. Then just click Forgot password. You'll need to enter your work email address. Once you've entered it, I'll send you a link. Can you see the email? Great. Next, choose a new password. Finally, make sure you click Confirm. Does that make sense? Let me know if that works.“ Jeder Schritt hat eine Handlung, die Ordnungswörter tragen den Ablauf, und der Ton bleibt freundlich, ohne dass du dich entschuldigen musst. Für das Onboarding einer neuen Kollegin passt dieselbe Struktur in einer E-Mail: „Welcome to the team! First, collect your badge from reception. Then could you fill out the form, please? Once you've done that, send it back to me. Let me know if anything is unclear.“ Hier siehst du, wie die Stile gemischt werden: Der Abholschritt ist ein einfacher Imperativ, das Formular ist als Bitte formuliert, weil du von der Kollegin etwas erwartest, und der Schluss lädt zur Rückmeldung ein. Wenn du diese Muster einmal laut gesprochen hast, kannst du sie für Logins, Formulare und Rücksendungen wiederverwenden.

Arbeitsblatt: Giving Instructions (PDF)3 Seiten · am Bildschirm ausfüllbar oder ausdrucken · mit LösungsschlüsselPDF herunterladen

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