Simmonds · Lego Principle
A2 · Signal Words · 10 min · 10 Bausteine

Signal Words: Going-to Future

Nicht tomorrow entscheidet über die Zeitform, sondern die Signale dahinter: plan, intend und we've decided – oder sichtbare Beweise wie look at those clouds.

Der eine Satz, den du dir merken wirst
We've decided — we're going to launch in March, and look at these pre-orders: it's going to be a hit.
Ein Plan-Signal, ein Beweis-Signal – und zweimal going to.
Von Simmonds·Ohne Anmeldung·Kostenlos testen·Ca. 10 Minuten
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Welche Signalwörter gehören zum Going-to Future?

Zum Going-to Future gehören Absichtsmarker wie plan, intend und we've decided – die Entscheidung fiel schon vor dem Sprechen – sowie Beweismarker wie Look!, watch out und look at those clouds, die eine Vorhersage aus sichtbaren Anzeichen einleiten.

  • Absichtsmarker: plan, intend, we've decided, have agreed – der Plan ist älter als der Satz.
  • Beweismarker: Look!, watch out, look at those clouds, look at these numbers.
  • Zeitwörter wie tomorrow und next week funktionieren mit will und going to – sie entscheiden die Form nicht.

Stand: Juli 2026

A2 · Signalwörter · 10 Min.

Signalwörter für das Going-to Future – Signal für Signal erklärt.

Eine klar aufgebaute Lektion mit zehn Folien für Lernende auf A2-Niveau. Du hörst die Signalwörter im Business-Kontext, lernst die zwei Signal-Familien mit einem Tutor kennen und übst sie in sechs interaktiven Aufgaben, bevor ein Abschlusstest mit sechs Fragen folgt. Der gesamte Lernweg dauert weniger als zehn Minuten und funktioniert ohne Anmeldung.

  • GER-NiveauA2 · Grundstufe
  • BearbeitungszeitEtwa 10 Minuten
  • KompetenzenGrammatik, Hören, Schreiben, Sprechen
  • Bausteine10 Bausteine

Vertiefung — Folie für Folie →

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Was Signalwörter beim Going-to Future leisten

Das Going-to Future ist die englische Zukunftsform für Pläne, die schon feststehen, und für Vorhersagen, die sich auf sichtbare Anzeichen stützen. Gebildet wird es mit am, is oder are plus going to plus der Grundform des Verbs: I'm going to call, she's going to present, they're going to launch. Das Besondere an dieser Lektion: Die wichtigsten Signalwörter sind hier keine Zeitangaben. Sie treten in zwei Familien auf. Absichtsmarker wie plan, intend und we've decided verraten dir, dass die Entscheidung schon vor dem Sprechen gefallen ist – der Plan ist älter als der Satz. Beweismarker wie Look!, watch out und look at those clouds zeigen, dass sich eine Vorhersage auf etwas stützt, das du in diesem Moment sehen kannst. Zeitwörter wie tomorrow oder next week helfen dir dagegen wenig, denn sie funktionieren mit mehreren Zukunftsformen. Achte auf Entscheidung und Beweis statt auf die Uhrzeit, dann wählt sich das Going-to Future fast von selbst.

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Gruppe 1 – Absichtsmarker: plan, intend, we've decided

Die erste Familie kündigt Pläne an. Verben und Wendungen wie plan, intend, have decided und have agreed sagen dir: Diese Entscheidung existierte schon, bevor das Gespräch begann. „We've decided — we're going to open an office in Hamburg.“ „I intend to grow the team, so we're going to hire two developers.“ Auch Zeitangaben wie next week, next month oder this quarter gehören in diese Gruppe – aber nur, wenn ein abgesprochener Plan dahintersteht: „I'm going to meet the supplier next week“ funktioniert, weil der Termin bereits vereinbart ist. Der Test ist immer derselbe: Könntest du den Satz um „das steht schon fest“ ergänzen, ohne dass er komisch klingt? Dann ist going to die natürliche Wahl. Typische Business-Situationen sind Produktstarts („We're going to launch in March“), Personalentscheidungen, Budgetplanung und alles, was in einem früheren Meeting beschlossen wurde. Je älter die Entscheidung, desto klarer zeigt der Satz auf going to.

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Gruppe 2 – Beweismarker: Look!, watch out, look at those clouds

Die zweite Familie hat mit Plänen nichts zu tun – sie zeigt auf Beweise. Ausdrücke wie Look!, look at those clouds, look at these numbers und watch out signalisieren: Die sprechende Person sieht in diesem Moment etwas und leitet daraus eine Vorhersage ab. Das Lehrbuchbeispiel kennt fast jeder: „Look at those clouds — it's going to rain.“ Niemand hat den Regen geplant, aber die Wolken sind sichtbar, und genau diese sichtbare Grundlage legt going to nahe. Im Büro funktioniert das Muster identisch: „Look at these numbers — we're going to miss the budget this quarter.“ Die Zahlen liegen auf dem Tisch, die Richtung ist erkennbar, also going to. Auch Warnungen gehören hierher: „Watch out — you're going to spill your coffee!“ Der Becher kippt schon. Merke dir die Logik statt der Wortliste: Sobald deine Vorhersage auf etwas beruht, das du jetzt sehen, hören oder messen kannst, ist going to die natürliche Wahl – ganz ohne Zeitangabe.

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Going to oder will? Dieselben Zeitwörter, andere Signale

Hier lauert die größte Verwirrung: tomorrow, next week und soon erscheinen mit beiden Zukunftsformen. „I'll call him tomorrow“ ist korrekt – und „I'm going to call him tomorrow“ auch. Das Zeitwort entscheidet also nichts; das echte Signal liegt woanders. Frage erstens: Wann fiel die Entscheidung? Entscheidest du dich im Moment des Sprechens – ein Angebot, ein spontanes Versprechen –, nimm will: „The phone's ringing — I'll get it.“ Stand der Plan schon vorher fest, nimm going to: „I'm going to call him tomorrow — it's on my list.“ Frage zweitens: Worauf stützt sich die Vorhersage? Auf deine Meinung, oft markiert mit I think oder probably? Dann will: „I think the client will agree.“ Auf etwas Sichtbares? Dann going to: „Look at the queue — this is going to take an hour.“ Entscheidungszeitpunkt und Beweislage sind die Signale – nicht das Adverb am Satzende. Wer nur auf Zeitwörter achtet, rät; wer die zwei Fragen stellt, wählt sicher.

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Die deutschen Fallen: Präsens statt Zukunft – und „ich werde“ heißt nicht automatisch will

Zwei Übertragungsfehler aus dem Deutschen führen dazu, dass Lernende going to viel zu selten benutzen. Erstens erledigt das Deutsche geplante Zukunft bequem mit dem Präsens plus Zeitangabe: „Ich treffe morgen den Kunden.“ Wörtlich übersetzt entsteht „I meet the customer tomorrow“ – und das ist falsch, denn das englische Present Simple ist in der Zukunft für Fahrpläne und feste Programme reserviert („The train leaves at 9“). Für deinen geplanten Termin verlangt Englisch „I'm going to meet the customer tomorrow.“ Zweitens übersetzt dein Kopf „ich werde“ fast automatisch mit will – und schickt damit jeden Zukunftssatz durch dieselbe Tür. Das Ergebnis hörst du in vielen deutschen Büros: will überall, going to fast nie, selbst wenn der Plan seit Wochen feststeht. Die Korrektur ist eine bewusste Umleitung: Bevor du will sagst, frag dich kurz, ob die Entscheidung älter ist als der Satz. Wenn ja, gehört der Satz zu going to – auch wenn dein deutsches Sprachgefühl „werde“ flüstert.

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Das Going-to Future im Beruf

Im Berufsalltag ist das Going-to Future deine Plan-Zeitform. In Meetings stellst du beschlossene Vorhaben vor: „We're going to launch the new product in March.“ „We're going to move the weekly call to Tuesdays.“ Gegenüber Lieferanten und Kunden kündigst du vereinbarte Schritte an: „I'm going to call the supplier next week and confirm the delivery dates.“ Und wenn du Zahlen präsentierst, trägt going to die datenbasierte Prognose: „Look at these numbers — we're going to miss the budget unless we act now.“ Genau diese Kombination aus sichtbarem Beweis und Vorhersage wirkt in Präsentationen besonders überzeugend, weil sie zeigt, worauf sich deine Aussage stützt. Ein Registerhinweis zum Schluss: In schnellem gesprochenem Englisch wird going to oft zu gonna verschliffen – „We're gonna need more time.“ Im Meeting ist das völlig normal, in E-Mails und Berichten schreibst du aber immer die volle Form going to.

Arbeitsblatt: Signal Words: Going-to Future (PDF)3 Seiten · am Bildschirm ausfüllbar oder ausdrucken · mit LösungsschlüsselPDF herunterladen

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