Simmonds · Lego Principle
B1 · Meetings · 10 min · 10 Bausteine

Action Points and Wrapping Up

Die Redemittel für die letzten fünf Minuten: Ergebnisse zusammenfassen, Aufgaben mit Namen und Termin verteilen, sauber schließen.

10 Übungen · Arbeitsblatt (DE, EN) mit Lösungen · Audio · Abschlusstest (6 Fragen)

Der eine Satz, den du dir merken wirst
So, to sum up: Anna, you'll send the revised figures by Friday.
Erst das Ergebnis, dann die Person, dann der Termin. In dieser Reihenfolge bleibt am Ende nichts offen.
Von Simmonds·Ohne Anmeldung·Kostenlos testen·Ca. 10 Minuten
James · Dein TutorHallo — ich begleite dich in weniger als zehn Minuten durch diese Lektion. Bereit?
Dein Aufbau10 BausteineBereit
HörenHook
Die Regel kennenlernenHook
Die RedemittelRule
Das Muster sehenRule
Lücke füllenRecognise
Paare zuordnenRecognise
WortstellungProduce
Sprich es ausProduce
Schreibe den SchlussConsolidate
AbschlusstestConsolidate
Ein Baustein pro Folie. Jeder rastet ein, sobald du ihn abgeschlossen hast.
Baustein für Baustein lernen. In jeder Lektion.Simmonds · Lego Principle · Lektion 01 · Action Points and Wrapping Up
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Geschrieben von , Gründer & Head Trainer

Lektionsaufbau — 10 Bausteine

  1. HörenHook
  2. Die Regel kennenlernenHook
  3. Die RedemittelRule
  4. Das Muster sehenRule
  5. Lücke füllenRecognise
  6. Paare zuordnenRecognise
  7. WortstellungProduce
  8. Sprich es ausProduce
  9. Schreibe den SchlussConsolidate
  10. AbschlusstestConsolidate

Wie beendet man ein Meeting auf Englisch?

In drei Schritten. Erst kündigst du das Ende an und fasst zusammen: „Before we wrap up …“, „So, to sum up, we’ve agreed …“. Dann verteilst du die Action Points mit Person, Aufgabe und Termin: „Anna, could you take that on?“, „I’ll send the revised figures by Friday.“ Zum Schluss folgen Protokoll, nächster Termin und Dank: „I’ll circulate the minutes this afternoon“, „Thanks everyone, that’s all for today“. Achte dabei auf „by“ für den Abgabetermin – „until“ beschreibt eine Dauer.

  • Ende ankündigen und zusammenfassen: Before we wrap up … / So, to sum up, we’ve agreed … / Let me just recap the main points.
  • Action Point = Person + Aufgabe + Termin: Anna, could you take that on? / I’ll send the revised figures by Friday. / So that’s you, Tom, by the end of next week?
  • Schließen und nachliefern: I’ll circulate the minutes this afternoon. / Shall we pencil in the 20th for the next meeting? / Thanks everyone, that’s all for today.

Stand: Juli 2026

B1 · Meetings · 10 Min.

Action Points und der Abschluss – Baustein für Baustein erklärt.

Eine klar aufgebaute Lektion für Lernende auf B1-Niveau. Du hörst den Schluss eines Projektmeetings im Zusammenhang, lernst mit einem Tutor die drei Schritte kennen – ankündigen und zusammenfassen, Aufgaben mit Namen und Termin vergeben, sauber schließen – und übst die Redemittel anschließend in interaktiven Aufgaben, bevor der Abschlusstest folgt. Der gesamte Lernweg dauert weniger als zehn Minuten und funktioniert ohne Anmeldung.

  • GER-NiveauB1 · Mittelstufe
  • BearbeitungszeitEtwa 10 Minuten
  • KompetenzenHören, Sprechen, Business-Englisch, Schreiben
  • Bausteine10 Bausteine

Vertiefung — Folie für Folie →

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Warum die letzten fünf Minuten über das Ergebnis entscheiden

Viele Meetings scheitern nicht in der Mitte, sondern am Schluss. Eine Stunde lang wird diskutiert, dann wird die Zeit knapp, jemand sagt „Okay, gut“ – und alle verlassen den Raum mit einer eigenen Version dessen, was jetzt zu tun ist. Genau deshalb sind die letzten fünf Minuten eine eigene Sprachaufgabe. Sie bestehen aus drei Schritten, und jeder Schritt hat seine festen Wendungen. Erstens kündigst du das Ende an und fasst zusammen, was entschieden wurde. Zweitens verteilst du die Aufgaben so, dass zu jeder eine Person und ein Termin gehören. Drittens schließt du ab: Protokoll, nächster Termin, Dank. Auf Deutsch machst du das vermutlich längst routiniert, ohne darüber nachzudenken. Im englischen Meeting fehlt dir dafür selten die Grammatik – es fehlt der passende Satzbaustein, und der Moment ist zu kurz, um ihn neu zu bauen. Diese Lektion gibt dir für jeden der drei Schritte eine Handvoll Wendungen, die du im nächsten Call direkt einsetzen kannst.

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Schritt eins: das Ende ankündigen und zusammenfassen

Ein Meeting hört selten von selbst auf – jemand muss das Ende einleiten. Dafür gibt es kurze Ankündigungen: „Before we wrap up …“, „We are nearly out of time, so let us close this off“ oder „I am conscious of time – shall we start pulling this together?“ Diese Sätze sind nützlich, weil sie allen im Raum eine letzte Gelegenheit geben, noch etwas einzubringen, bevor der Deckel zugeht. Danach wechselst du von der Diskussion zu den Ergebnissen. Die drei Standardeinleitungen dafür sind „So, to sum up, we have agreed …“, „Let me just recap the main points“ und „Where does that leave us?“. Wichtig ist, was du in die Zusammenfassung hineinnimmst: Entscheidungen, keine Argumente. Nicht „we talked about the budget“, sondern „we have agreed to keep the budget as it is“. Zwei oder drei Sätze reichen meistens. Wenn jemand die Zusammenfassung anders erinnert, kommt der Widerspruch jetzt – und das ist der ganze Zweck der Übung, denn eine Woche später kostet derselbe Widerspruch echte Arbeit.

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Schritt zwei: Action Points mit Person, Aufgabe und Termin

Ein Action Point besteht aus drei Teilen: Wer? Was? Bis wann? Fehlt einer davon, ist die Aufgabe im Grunde nicht vergeben. Zum Vergeben nutzt du eine Frage statt eines Befehls: „Anna, could you take that on?“, „Tom, would you pick up the supplier call?“ oder etwas direkter „Anna, can you own the revised figures?“ Die Frageform ist im Englischen der übliche Weg, jemandem Arbeit zuzuweisen, ohne wie ein Vorgesetzter im Kommandoton zu klingen. Zum Annehmen sagst du „I’ll take that“, „I’ll do that“ oder gleich mit Termin: „I’ll send the revised figures by Friday.“ Und zum Bestätigen wiederholst du die Zusage zurück: „So that’s you, Tom, by the end of next week?“ Diese kurze Rückfrage ist der wertvollste Satz des ganzen Schlusses, denn sie macht aus einem Nicken eine Zusage, die alle gehört haben. Wenn du selbst das Meeting leitest, lohnt sich zum Abschluss die Frage „Who’s doing what, and by when?“ – die deutsche Fassung „Wer macht was bis wann?“ kennst du längst.

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„bis Freitag“: by für die Frist, until für die Dauer

Die wichtigste Falle dieser Lektion ist ein einziges deutsches Wort: „bis“. Es steht für zwei verschiedene Dinge, die das Englische mit zwei Präpositionen auseinanderhält. „Bis Freitag“ als Abgabetermin heißt „by Friday“ – irgendwann vor Freitagabend, früher ist ebenfalls in Ordnung. „Bis Freitag“ als Zeitraum heißt „until Friday“ oder „till Friday“ – von jetzt an durchgehend, und am Freitag ist Schluss. An einem Satzpaar wird der Unterschied sofort sichtbar: „I’ll finish the report by Friday“ bedeutet, der Bericht ist spätestens am Freitag fertig; „I’ll be working on the report until Friday“ bedeutet, ich sitze bis dahin daran. Im Meeting brauchst du für Zusagen fast immer die erste Variante. Zur selben Familie gehören „by the end of the week“, „by close of business on Tuesday“, „by the 20th“ und „by then“. Zwei Sonderfälle lohnen sich noch: „no later than Friday“ betont die Frist ausdrücklich, und „first thing Monday“ heißt Montag gleich zu Beginn. Wenn du unsicher bist, stell dir die Testfrage: Meine ich einen Zeitpunkt, bis zu dem etwas fertig sein muss – oder einen Zeitraum, der bis dahin andauert?

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Schritt drei: Protokoll, nächster Termin, Dank

Der dritte Schritt dauert dreißig Sekunden und besteht aus drei kleinen Zusagen. Erstens das Protokoll: „I’ll circulate the minutes this afternoon“ oder „I’ll send round a short summary with the action points.“ Achte auf das Wort – die Mitschrift eines Meetings heißt auf Englisch „the minutes“, im Plural, auch wenn es nur ein Dokument ist. „Protocol“ gibt es im Englischen zwar, es bezeichnet aber ein Verfahren oder eine Vorschrift. Zweitens der nächste Termin: „Shall we pencil in the 20th for the next meeting?“ trägt das Datum vorläufig ein, „Let’s meet again on the 20th, same time“ macht es verbindlich, und „I’ll send a calendar invite“ übernimmt die Organisation. Drittens der Dank: „Thanks everyone, that’s all for today“, „Thanks for your time – I know it was a long one“ oder, kürzer, „Thanks all, speak soon.“ Im Videocall lohnt sich dieser letzte Schritt besonders. Weil niemand sichtbar den Raum verlässt, bleibt die Runde ohne klares Schlusssignal unschlüssig in der Leitung – ein deutliches „That’s all for today, thanks everyone“ beendet das Gespräch für alle gleichzeitig.

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Typische Stolperstellen deutschsprachiger Teilnehmender

Vier Übertragungen aus dem Deutschen fallen am Ende eines englischen Meetings besonders auf. Die erste kennst du bereits: „bis Freitag“ wird zu „until Friday“ statt „by Friday“. Das ist kein Stilfehler, sondern eine Bedeutungsverschiebung – dein Gegenüber hört einen Zeitraum, wo du eine Frist meinst. Die zweite ist „das Protokoll“, das leicht zu „the protocol“ wird; im Meeting heißt es „the minutes“. Die dritte betrifft die spontane Zusage. „Ich mache das“ wird wörtlich zu „I do that“, und das klingt im Englischen nach Gewohnheit, also nach „das mache ich üblicherweise“. Entscheidest du dich im Moment des Sprechens, nimm „will“: „I’ll do that“ oder „I’ll take that on“. Die vierte ist die Frage nach der Zuständigkeit: Aus „Wer macht was bis wann?“ wird gern „Who makes what until when?“ – zwei Stolpersteine in fünf Wörtern. Idiomatisch heißt es „Who’s doing what, and by when?“. Und ein Hinweis zum Ton: „Send me the figures by Friday“ ist eine Anweisung, „Could you send me the figures by Friday?“ sagt dasselbe und klingt kollegial. Die Frageform kostet dich zwei Wörter und erspart dir eine Menge Erklärungen.

Arbeitsblatt: Action Points and Wrapping Up (PDF)3 Seiten · am Bildschirm ausfüllbar oder ausdrucken · mit LösungsschlüsselPDF herunterladen

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