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B2Dialog4 Min.

Breaking a Deadlock Over Payment Terms

Dreißig Tage gegen sechzig Tage Zahlungsziel – nichts bewegt sich mehr. So lösen Sie eine festgefahrene Verhandlung auf Englisch.

Redaktionell geprüft von James Simmonds – Englischlehrer seit 2004Veröffentlicht am

Zahlungsziel verhandeln auf Englisch

SzeneDritte Verhandlungsrunde, ein Punkt blockiert alles: Paul braucht Zahlung nach dreißig Tagen, Anke besteht auf sechzig. Heute wollen beide den toten Punkt überwinden – mit Zahlen statt Sturheit.
0:00 / 4 Min.

Tipp: Hören Sie die Episode zweimal, bevor Sie den Test starten. · Arbeitsblatt (PDF)

Zum Verständnistest
Paul — Vertriebsleiter, britischer ZuliefererAnke — Leiterin Einkauf, deutscher Automobilzulieferer

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Verständnistest

Zuerst hören, dann antworten. Keine Punktabzüge – jede Erklärung zeigt die Stelle im Gespräch.

01Welcher Punkt blockiert die Verhandlung?
02Warum besteht Anke auf sechzig Tagen?
03In the agreed solution, the payment terms on paper stay at sixty days.
04Paul rejects the idea of reviewing the agreement after one year.
05Welches Wort fehlt?

___, all our suppliers accept sixty days.

06Welches Wort fehlt?

Option one: we meet ___ at forty-five days, full stop.

07Bringen Sie die Schritte des Gesprächs in die richtige Reihenfolge.

Transkript

Das vollständige Transkript öffnet sich nach dem Verständnistest – so trainieren Sie echtes Hörverstehen statt Mitlesen.

Schlüsselwendungen

deadlock
toter Punkt, Patt-Situation
After three rounds, the talks ended in deadlock.
payment terms
Zahlungsbedingungen, Zahlungsziel
Our standard payment terms are thirty days net.
currently
aktuell, derzeit (NICHT „actually")
Currently, all our contracts run on sixty-day terms.
cash flow
Liquidität, Zahlungsstrom
Long payment terms put pressure on our cash flow.
invoice
Rechnung
Please pay the invoice within fourteen days.
to meet halfway
sich in der Mitte treffen, einen Kompromiss schließen
We met halfway at forty-five days.
early-payment discount
Skonto
The contract includes a two per cent early-payment discount.
common ground
gemeinsame Basis
Let's summarise the common ground before we continue.

Sprachnotizen

In dieser Episode lösen ein britischer Vertriebsleiter und eine deutsche Einkaufsleiterin ein festgefahrenes Zahlungsziel-Patt: Interessen hinter Positionen erfragen, zwei Optionen anbieten, Skonto statt Sturheit. Dazu der falsche Freund aktuell/actually, der aus einer Sachaussage ungewollt eine Richtigstellung macht (Niveau B2).

Interessen statt Positionen

Der Wendepunkt des Gesprächs ist Pauls Frage „Help me understand the reason behind it" – er verhandelt nicht mehr gegen die Zahl sechzig, sondern erfragt das Interesse dahinter (Konzernrichtlinie, Liquidität, Präzedenzwirkung). Erst dadurch wird die Lösung möglich, bei der beide gewinnen: Auf dem Papier bleibt die Richtlinie unangetastet, wirtschaftlich bekommt Paul sein Geld früher. Festgefahrene Verhandlungen lösen sich selten über die strittige Zahl – fast immer über den Grund dahinter.

Aktuell ist nicht actually

Das deutsche „aktuell" heißt currently oder at the moment. Das englische „actually" heißt „tatsächlich, in Wirklichkeit" – und leitet für Muttersprachler oft eine Richtigstellung oder einen Widerspruch ein. Ankes Satz „Actually, we pay all our suppliers after sixty days" klingt deshalb schärfer als gemeint: wie eine Belehrung statt einer Sachinformation. In Verhandlungen, in denen jedes Signal gewogen wird, kann dieses eine Wort den Ton eines ganzen Gesprächs kippen.

Zwei Optionen anbieten, eine wählen lassen

Pauls Vorschlag folgt einem bewährten Muster: „Two options, and you choose." Die erste Option (fünfundvierzig Tage) ist der klassische Kompromiss, die zweite (Skonto) die kreative Lösung – und gerade die Wahlmöglichkeit macht das Ja leicht, weil Anke die Entscheidung als ihre eigene in ihr Unternehmen tragen kann. Sprachlich wertvoll ist auch ihr Abschluss: „Let me test the common ground" mit anschließender Punktliste ist die professionelle Form, eine mündliche Einigung zu sichern, bevor sie schriftlich wird.

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Häufige Fragen

Für welches Sprachniveau ist diese Episode geeignet?

Niveau B2 (GER). Das Gespräch nutzt gehobenes Finanz- und Einkaufsenglisch; alle acht Schlüsselbegriffe werden zweisprachig erklärt.

Wie überwinde ich einen toten Punkt in einer Verhandlung auf Englisch?

Nach dem Muster dieser Episode: den toten Punkt offen benennen („break the deadlock"), nach dem Interesse hinter der Position fragen („Help me understand the reason behind it"), zwei Optionen anbieten und die gemeinsame Basis zusammenfassen („Let me test the common ground").

Was ist der Unterschied zwischen „aktuell" und „actually"?

Das deutsche „aktuell" heißt currently („derzeit"). Das englische „actually" heißt „tatsächlich, in Wirklichkeit" und klingt oft wie eine Richtigstellung. „Actually, we pay after sixty days" wirkt wie ein Widerspruch – gemeint war nur „derzeit zahlen wir nach sechzig Tagen".

Gibt es ein Transkript zum Mitlesen?

Ja, das vollständige Transkript mit deutschen Verständnishilfen steht direkt auf dieser Seite – zuerst hören, dann testen, dann mitlesen.

Wo kann ich Zahlungsverhandlungen live auf Englisch üben?

In den Online-Business-Englischkursen von Simmonds Language Services (englisch-lehrer.com/online): Live-Unterricht mit echten Lehrern per Zoom, für Firmen und Privatpersonen in ganz Deutschland – der Einstieg beginnt mit einer kostenlosen Besprechung.

Diese Wendungen im echten Gespräch üben?

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