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B1Dialog3 Min.

Asking a Supplier for a Small Discount

Ein Einkäufer bittet seinen Lieferanten um einen kleinen Rabatt – höflich, konkret und mit einem Gegenangebot.

SzeneMarkus ruft seine Lieferantin Emma an: Die neue Bestellung ist größer als sonst – und er möchte einen kleinen Rabatt aushandeln, ohne die gute Geschäftsbeziehung zu gefährden.
0:00 / 3 Min.

Tipp: Hören Sie die Episode zweimal, bevor Sie den Test starten. · Arbeitsblatt (PDF)

Zum Verständnistest
Markus — Einkäufer, ElektronikfirmaEmma — Vertriebsleiterin, Verpackungslieferant

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Verständnistest

Zuerst hören, dann antworten. Keine Punktabzüge – jede Erklärung zeigt die Stelle im Gespräch.

01Warum ruft Markus Emma an?
02Auf welchen Kompromiss einigen sich die beiden?
03Hansen Electronics has been a customer of Nordpack for three years.
04Emma immediately accepts the five per cent discount.
05Welches Wort fehlt?

Let's meet in the ___ — three per cent, and in return we pay the invoice within fourteen days instead of thirty.

06Welches Wort fehlt?

Sorry — I mean ___. In German, "eventuell" means possibly, not eventually.

07Bringen Sie die Schritte der Verhandlung in die richtige Reihenfolge.

Transkript

Das vollständige Transkript öffnet sich nach dem Verständnistest – so trainieren Sie echtes Hörverstehen statt Mitlesen.

Schlüsselwendungen

quote
Angebot, Preisangebot
Could you send us an updated quote by Friday?
per unit
pro Stück / pro Einheit
The price is one euro forty per unit.
a loyal customer
ein treuer Kunde / eine treue Kundin
As a loyal customer, she expects a better price.
How much did you have in mind?
An wie viel hatten Sie gedacht?
A discount is possible — how much did you have in mind?
margins
Gewinnspannen, Margen
Our margins are too tight for a bigger discount.
Let's meet in the middle
Treffen wir uns in der Mitte (Kompromissvorschlag)
You want ten, I offer six — let's meet in the middle at eight.
invoice
Rechnung
We pay every invoice within thirty days.
straight away
sofort, umgehend
I will confirm the order straight away.

Sprachnotizen

In dieser Episode bittet ein Einkäufer seinen Verpackungslieferanten am Telefon um einen kleinen Rabatt: Anliegen begründen, Zahl nennen, Gegenangebot machen, Kompromiss festhalten. Sie lernen die wichtigsten Wendungen für Preisverhandlungen auf Englisch (Niveau B1) – und warum „eventuell" nie „eventually" heißt.

Rabatt erfragen: erst begründen, dann fragen

Markus nennt zuerst zwei sachliche Gründe – die dreijährige Kundenbeziehung („a loyal customer") und die größere Bestellmenge – und stellt erst dann die Frage: „Would you be able to offer us a small discount?" Die Konstruktion „Would you be able to …?" ist weicher als „Can you …?" und lässt der Gegenseite Raum. Wer im Englischen ohne Begründung nach einem Rabatt fragt, wirkt schnell fordernd.

Der Kompromiss: geben und nehmen

Statt auf fünf Prozent zu beharren, schlägt Markus einen Tausch vor: „Let's meet in the middle — three per cent, and in return we pay the invoice within fourteen days." Das „in return" ist entscheidend – im englischsprachigen Geschäftsleben wird ein Zugeständnis fast immer mit einer Gegenleistung verknüpft. Auch Emma bleibt konstruktiv: Sie lehnt nicht einfach ab, sondern erklärt ihre Lage („our margins are quite tight") und macht ein eigenes Angebot.

Falscher Freund: eventuell ≠ eventually

Als Markus sagt „we could eventually increase our order volume", versteht Emma eine feste Zusage für die Zukunft – denn englisch „eventually" bedeutet „schließlich, irgendwann ganz sicher". Deutsch „eventuell" heißt dagegen nur „möglicherweise". Die richtigen Übersetzungen sind „possibly", „perhaps" oder „we might …". In Verhandlungen ist dieser Unterschied gefährlich: Aus einer vagen Möglichkeit wird versehentlich ein Versprechen, auf das sich die Gegenseite berufen kann.

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Häufige Fragen

Für welches Sprachniveau ist diese Episode geeignet?

Niveau B1 (GER). Das Verhandlungsgespräch nutzt klares Alltags-Geschäftsenglisch; alle acht Schlüsselwendungen werden zweisprachig erklärt.

Wie bitte ich auf Englisch höflich um einen Rabatt?

In drei Schritten: Begründung nennen („We've been a loyal customer …"), weich fragen („Would you be able to offer us a small discount?") und bei einem Gegenangebot einen Kompromiss mit Gegenleistung vorschlagen („Let's meet in the middle — … and in return …").

Was bedeutet „eventually" auf Deutsch?

„Eventually" heißt „schließlich, irgendwann (ganz sicher)" – nicht „eventuell"! Für deutsch „eventuell" sagen Sie „possibly", „perhaps" oder „we might". Diese Verwechslung ist einer der häufigsten Fehler deutscher Muttersprachler in Verhandlungen.

Gibt es ein Transkript zum Mitlesen?

Ja, das vollständige Transkript mit deutschen Verständnishilfen steht direkt auf dieser Seite – zuerst hören, dann testen, dann mitlesen.

Wo kann ich Preisverhandlungen auf Englisch live üben?

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Diese Wendungen im echten Gespräch üben?

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