Ein Einkäufer bittet seinen Lieferanten um einen kleinen Rabatt – höflich, konkret und mit einem Gegenangebot.
B1 · Dialog · 3 Min. · kostenlos
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Transkript
Schlüsselwendungen
Sprachnotizen
In dieser Episode bittet ein Einkäufer seinen Verpackungslieferanten am Telefon um einen kleinen Rabatt: Anliegen begründen, Zahl nennen, Gegenangebot machen, Kompromiss festhalten. Sie lernen die wichtigsten Wendungen für Preisverhandlungen auf Englisch (Niveau B1) – und warum „eventuell" nie „eventually" heißt.
Markus nennt zuerst zwei sachliche Gründe – die dreijährige Kundenbeziehung („a loyal customer") und die größere Bestellmenge – und stellt erst dann die Frage: „Would you be able to offer us a small discount?" Die Konstruktion „Would you be able to …?" ist weicher als „Can you …?" und lässt der Gegenseite Raum. Wer im Englischen ohne Begründung nach einem Rabatt fragt, wirkt schnell fordernd.
Statt auf fünf Prozent zu beharren, schlägt Markus einen Tausch vor: „Let's meet in the middle — three per cent, and in return we pay the invoice within fourteen days." Das „in return" ist entscheidend – im englischsprachigen Geschäftsleben wird ein Zugeständnis fast immer mit einer Gegenleistung verknüpft. Auch Emma bleibt konstruktiv: Sie lehnt nicht einfach ab, sondern erklärt ihre Lage („our margins are quite tight") und macht ein eigenes Angebot.
Als Markus sagt „we could eventually increase our order volume", versteht Emma eine feste Zusage für die Zukunft – denn englisch „eventually" bedeutet „schließlich, irgendwann ganz sicher". Deutsch „eventuell" heißt dagegen nur „möglicherweise". Die richtigen Übersetzungen sind „possibly", „perhaps" oder „we might …". In Verhandlungen ist dieser Unterschied gefährlich: Aus einer vagen Möglichkeit wird versehentlich ein Versprechen, auf das sich die Gegenseite berufen kann.
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Häufige Fragen
Niveau B1 (GER). Das Verhandlungsgespräch nutzt klares Alltags-Geschäftsenglisch; alle acht Schlüsselwendungen werden zweisprachig erklärt.
In drei Schritten: Begründung nennen („We've been a loyal customer …"), weich fragen („Would you be able to offer us a small discount?") und bei einem Gegenangebot einen Kompromiss mit Gegenleistung vorschlagen („Let's meet in the middle — … and in return …").
„Eventually" heißt „schließlich, irgendwann (ganz sicher)" – nicht „eventuell"! Für deutsch „eventuell" sagen Sie „possibly", „perhaps" oder „we might". Diese Verwechslung ist einer der häufigsten Fehler deutscher Muttersprachler in Verhandlungen.
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