Name, Rolle, ein guter Hook – so stellen Sie einen Kollegen einem wertvollen Kontakt in dreißig Sekunden vor.
B2 · Monolog · 4 Min. · kostenlos
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Transkript
Schlüsselwendungen
Sprachnotizen
In dieser Episode erklärt ein Business-Englisch-Trainer die dreistufige Formel für die perfekte Vorstellung: Kunde zuerst, dann Name und Rolle, dann ein Hook – und danach diskret verschwinden. Sie lernen die Formeln „I'd like you to meet …" und „may I introduce …" sowie den falschen Freund „actually" ≠ „aktuell" (Niveau B2).
Die Standardformel „I'd like you to meet …" funktioniert überall; für formelle Anlässe gibt es die Steigerung „may I introduce …?". Der Hook folgt oft im Present Perfect („Julia has just joined us from …"), weil die Information frisch und gesprächsrelevant ist. Wer vorgestellt wird, greift den Hook auf: „Andrew tells me you're expanding into automotive." So entsteht aus dreißig Sekunden Höflichkeit ein echtes Gespräch.
Deutsche Vorstellungen bleiben länger bei „Herr König" und „Frau Sommer" – im Englischen wechseln selbst Kundengespräche oft nach einer Minute zum Vornamen. Trotzdem gilt in beiden Kulturen dieselbe Hierarchieregel: Der Kunde hört seinen Namen zuerst. Der größere Unterschied liegt danach: Deutsche bleiben als „Gastgeber des Gesprächs" gern stehen und moderieren weiter; britische und amerikanische Netzwerker ziehen sich bewusst zurück („The best networkers connect people and then disappear") – das gilt als souverän, nicht als unhöflich.
Wer „our actually best consultant" sagt, behauptet versehentlich etwas ganz anderes: „actually" heißt „tatsächlich" oder „in Wirklichkeit" – es korrigiert eine Annahme, es beschreibt keine Gegenwart. Das deutsche „aktuell" übersetzen Sie mit „current" oder „present": „our current project", „the present situation". Merksatz: „Actually" antwortet auf „Stimmt das wirklich?", „current" antwortet auf „Was ist jetzt?"
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Häufige Fragen
Niveau B2 (GER). Der Monolog nutzt gehobenes Business-Englisch mit Nuancen wie „ceremonial" und „oversell"; die Vokabelliste erklärt alle acht Schlüsselwendungen zweisprachig.
Zuerst den wichtigeren Namen nennen („Herr König, I'd like you to meet Julia Sommer"), dann die Rolle („our new head of product"), dann einen Hook – eine interessante Tatsache, die das Gespräch startet. Danach zurücktreten: „I'll leave you two to it."
Ja, das vollständige Transkript mit deutschen Verständnishilfen steht direkt auf dieser Seite – zuerst hören, dann testen, dann mitlesen.
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„Actually" bedeutet „tatsächlich" und korrigiert eine Annahme („Actually, the meeting is on Tuesday"). „Current" bedeutet „aktuell" im Sinne von „gegenwärtig" („our current supplier"). Das deutsche „aktuell" ist fast immer „current", nie „actually".
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