Das Angebot liegt über dem Budget – so formulieren Sie ein Gegenangebot auf Englisch, das die Beziehung stärkt statt belastet.
B2 · Dialog · 4 Min. · kostenlos
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Transkript
Schlüsselwendungen
Sprachnotizen
In dieser Episode verhandelt ein Einkaufsleiter ein zu teures Lizenzangebot herunter – mit einem Gegenangebot, das die Beziehung stärkt: Interesse zuerst, dann „above our budget", dann Laufzeit gegen Preis. Dazu der falsche Freund „eventuell/eventually", der in Verträgen richtig teuer werden kann (Niveau B2).
Ein konfrontatives Gegenangebot sagt nur „zu teuer". Ein professionelles Gegenangebot bietet etwas an: Daniel tauscht eine dreijährige Laufzeit gegen einen besseren Preis – „If we sign a three-year agreement, could you work with forty-two thousand?" Die Formel „If we …, could you …?" macht aus einer Forderung einen Handel. Und „let's meet in the middle" signalisiert, dass beide Seiten sich bewegen.
Deutsche Verhandler steigen gern direkt beim Problem ein – das gilt im Englischen schnell als aggressiv. Daniel setzt vor sein Gegenangebot zwei Puffer: ein ehrliches Kompliment („the proposal is very thorough") und ein klares Bekenntnis („we're genuinely interested … up front"). Erst danach kommt „to be honest, that's a little above our budget". Diese Reihenfolge – Wertschätzung, Interesse, Einwand – ist der Standard höflicher englischer Preisgespräche.
„Eventually" bedeutet: Es passiert mit Sicherheit, nur später – „schließlich, irgendwann". Das deutsche „eventuell" bedeutet dagegen „vielleicht" – auf Englisch „possibly", „maybe" oder „we might". Daniels Satz „eventually we take the reporting module" klang für Sarah wie eine feste Zusage. In einer Verhandlung ist das der gefährlichste Moment für diesen falschen Freund: Aus einer Option wird versehentlich ein Vertragsbestandteil.
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Häufige Fragen
Niveau B2 (GER). Der Dialog nutzt realistisches Verhandlungsenglisch mit klarer Aussprache; alle acht Schlüsselwendungen werden zweisprachig erklärt.
In vier Schritten: Interesse bekräftigen („we're genuinely interested"), das Problem weich benennen („that's a little above our budget"), einen Tausch anbieten („If we sign for three years, could you …?") und den Kompromiss vorschlagen („let's meet in the middle").
„Eventually" heißt „schließlich/irgendwann ganz sicher" – das Ereignis tritt ein, nur später. „Eventuell" heißt „vielleicht" und wird mit „possibly", „maybe" oder „we might" übersetzt. In Verhandlungen kann die Verwechslung aus einer Option eine verbindliche Zusage machen.
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