Negotiating Across Cultures When "Direct" Sounds Rude
Ein deutscher Manager sagt „That is not possible" – und die britische Seite eskaliert. Warum deutsche Klarheit auf Englisch hart klingt, und wie Sie beides behalten: Substanz und Beziehung.
Direktheit in Verhandlungen auf Englisch
Tipp: Hören Sie die Episode zweimal, bevor Sie den Test starten.
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Verständnistest
Zuerst hören, dann antworten. Keine Punktabzüge – jede Erklärung zeigt die Stelle im Gespräch.
I see a real problem with that timeline — may I walk you ___ it?
Say 'see you next week' or 'we'll see each ___ in Leeds.'
Transkript
Schlüsselwendungen
Sprachnotizen
In dieser Episode analysiert eine britische Kommunikationstrainerin, warum die direkte deutsche Verhandlungsart auf Englisch unhöflich wirkt: „That is not possible" klingt wie eine zuschlagende Tür. Sie lernen die C1-Technik des gestuften Widerspruchs („I have some concerns" → „I see it quite differently"), das Dekodieren britischer Softsignale – und warum „Wir sehen uns" nie „we see us" heißt.
Substanz behalten, Ohrfeige weglassen
Emmas Reparaturformel ändert keine Fakten, nur den Rahmen: Aus „That is not possible. The plan is wrong." wird „I see a real problem with that timeline — may I walk you through it?" Der zweite Satz enthält dieselbe Ablehnung, verwandelt sie aber in ein Gesprächsangebot. Auf C1-Niveau ist genau das die Übung: dieselbe Substanz in einem Rahmen, der die Beziehung nicht beschädigt.
Kulturnotiz: das britische Untertreibungssystem
Deutsche und britische Geschäftskultur kodieren Widerspruch spiegelverkehrt. Im Deutschen ist Klarheit Respekt: Wer Einwände weich verpackt, gilt schnell als unverbindlich. Im britischen Englisch läuft Widerspruch über Untertreibung: „I'm not sure that would work for us" kann ein hartes Nein sein, „quite interesting" oft keine Anerkennung. Wer nur die Wörter übersetzt und nicht die Kodierung, hört Zustimmung, wo Ablehnung gemeint ist – und sendet Aggression, wo Klarheit gemeint war.
Gestufter Widerspruch und die „we see us"-Falle
Die Eskalationsleiter für Widerspruch hat drei Stufen: „I have some concerns" (Bedenken anmelden), „to be honest, I see it quite differently" (deutlicher Widerspruch) und erst zuletzt das offene Nein. Dazu kommt der Klassiker unter den wörtlichen Übersetzungen: „Wir sehen uns" wird nicht „we see us" – das reflexive „uns" funktioniert im Englischen hier nicht. Richtig sind „see you next week" oder „we'll see each other in Leeds". Kleiner Fehler, großer Lacher – und leicht zu vermeiden.
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Häufige Fragen
Für welches Sprachniveau ist diese Episode geeignet?
Niveau C1 (GER). Der Dialog behandelt interkulturelle Verhandlungssprache mit feinen Bedeutungsnuancen; die Vokabelliste erklärt alle acht Schlüsselwendungen zweisprachig.
Wie widerspreche ich auf Englisch, ohne unhöflich zu wirken?
In Stufen: erst „I have some concerns", dann „to be honest, I see it quite differently". Statt „that is not possible" sagen Sie „I see a real problem with that — may I walk you through it?" – gleiche Substanz, verträglicher Rahmen.
Heißt „Wir sehen uns" auf Englisch „we see us"?
Nein — „we see us" ist die klassische wörtliche Fehlübersetzung und klingt für Muttersprachler wie eine Spiegelbeschreibung. Richtig: „See you next week" oder „We'll see each other in Leeds".
Gibt es ein Transkript zum Mitlesen?
Ja, das vollständige Transkript mit deutschen Verständnishilfen steht direkt auf dieser Seite – zuerst hören, dann testen, dann mitlesen.
Wo kann ich interkulturelle Verhandlungssprache live üben?
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Diese Wendungen im echten Gespräch üben?
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