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B1Dialog3 Min.

Renegotiating After Material Costs Rise

Die Stahlpreise explodieren, der Vertrag läuft noch bis Dezember – so verhandeln Sie eine faire Preisanpassung auf Englisch.

Redaktionell geprüft von James Simmonds – Englischlehrer seit 2004Veröffentlicht am

Preiserhöhung verhandeln auf Englisch

SzeneJonas ruft seine Kundin Laura an: Die Materialkosten sind seit Januar um 18 Prozent gestiegen. Er schlägt vor, die Erhöhung zu teilen – und bietet im Gegenzug eine Preisgarantie.
0:00 / 3 Min.

Tipp: Hören Sie die Episode zweimal, bevor Sie den Test starten. · Arbeitsblatt (PDF)

Zum Verständnistest
Jonas — Key-Account-Manager, MetallzuliefererLaura — Einkaufsleiterin, Kundin (UK)

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Verständnistest

Zuerst hören, dann antworten. Keine Punktabzüge – jede Erklärung zeigt die Stelle im Gespräch.

01Warum ruft Jonas Laura an?
02Was schlägt Jonas konkret vor?
03Laura and Jonas have a signed agreement until December.
04Jonas asks Laura to pay the full eighteen per cent increase.
05Welches Wort fehlt?

___ we could share the increase, starting next month.

06Welches Wort fehlt?

Our material ___ are up eighteen per cent since January.

07Bringen Sie die Schritte des Gesprächs in die richtige Reihenfolge.

Transkript

Das vollständige Transkript öffnet sich nach dem Verständnistest – so trainieren Sie echtes Hörverstehen statt Mitlesen.

Schlüsselwendungen

to rise sharply
stark ansteigen
Energy prices have risen sharply since the spring.
material costs
Materialkosten
Higher material costs are putting pressure on our margins.
to absorb
auffangen, selbst tragen (Kosten)
We absorbed the shipping increase for six months.
a signed agreement
ein unterschriebener Vertrag
We have a signed agreement, so the terms are binding.
possibly
eventuell, möglicherweise (nicht: eventually!)
We could possibly split the extra costs between us.
fifty-fifty
halbe-halbe, zu gleichen Teilen
They agreed to split the risk fifty-fifty.
a price guarantee
eine Preisgarantie
The offer includes a price guarantee until next summer.
delivery slots
Liefertermine, Lieferfenster
Priority customers get the first delivery slots each quarter.

Sprachnotizen

In dieser Episode verhandelt ein Key-Account-Manager eine Preisanpassung mitten in der Vertragslaufzeit: Kostenanstieg transparent machen, die Erhöhung teilen, im Gegenzug eine Preisgarantie bieten. Dazu der falsche Freund eventuell/eventually – auf Niveau B1.

eventuell ≠ eventually

Der falsche Freund dieser Episode kann Verhandlungen wirklich entgleisen lassen: „eventuell" heißt „possibly" oder „perhaps" – „eventually" bedeutet „schließlich, am Ende, irgendwann". Als Jonas sagt „Eventually we could share the increase", versteht Laura: „Irgendwann könnten wir teilen" – also gerade nicht jetzt. Bei Terminen und Zusagen ist der Unterschied geschäftskritisch: „We will eventually deliver" verspricht eine Lieferung irgendwann, nicht vielleicht. Merkhilfe: eventually = am Ende sicher, possibly = jetzt vielleicht.

Nachverhandeln, ohne den Vertrag zu brechen

Laura hat rechtlich recht: „We have a signed agreement." Jonas gewinnt trotzdem Boden, weil er drei Dinge richtig macht. Er ruft früh an, statt eine Rechnung zu schicken („thank you for being open about the numbers"). Er belegt den Anstieg mit einer nachprüfbaren Zahl (18 Prozent seit Januar) und zeigt eigene Vorleistung („We've absorbed the increase for three months"). Und er verlangt nicht die volle Anpassung, sondern bietet Teilung an. Diese Kombination – Transparenz, Vorleistung, fairer Vorschlag – macht aus einem Vertragsbruch ein gemeinsames Problem.

Das Paket schnüren: Geben und Nehmen

Das Gespräch endet nicht mit einer Zahl, sondern mit einem Paket: neun Prozent auf Neubestellungen, eine Preisgarantie bis Ende nächsten Jahres, Priorität bei den Lieferterminen. Jede Seite gibt etwas und bekommt etwas – und Laura bekommt zusätzlich, was sie intern braucht: „I'll need something for my management." Wer in Nachverhandlungen nur über den Preis spricht, verliert; wer Garantien, Laufzeiten und Lieferprioritäten ins Paket nimmt, findet fast immer eine Lösung. Die Schlussformel gehört dazu: Jonas fasst alle drei Punkte zusammen und kündigt die E-Mail an – so wird aus dem Telefonat ein belastbares Ergebnis.

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Häufige Fragen

Für welches Sprachniveau ist diese Episode geeignet?

Niveau B1 (GER). Das Telefonat nutzt klares Geschäftsenglisch mit deutlicher Aussprache; die Vokabelliste erklärt alle acht Schlüsselbegriffe zweisprachig.

Wie verhandle ich eine Preiserhöhung auf Englisch nach?

In vier Schritten: früh anrufen und den Anstieg belegen („our material costs are up eighteen per cent"), eigene Vorleistung zeigen („we've absorbed the increase"), die Erhöhung teilen („share the increase fifty-fifty") und im Gegenzug etwas bieten („a price guarantee").

Was ist der Unterschied zwischen „eventually" und „possibly"?

„Eventually" heißt „schließlich, irgendwann" – es wird passieren, nur später. „Possibly" heißt „vielleicht, eventuell" – es ist unsicher, ob es passiert. Das deutsche „eventuell" entspricht „possibly", nie „eventually".

Wo kann ich solche Gespräche live üben?

In den Online-Business-Englischkursen von Simmonds Language Services (englisch-lehrer.com/online): Live-Unterricht mit echten Lehrern per Zoom. Vereinbaren Sie eine kostenlose Besprechung, um Niveau und Ziele zu klären.

Sind die Stimmen echt?

Die Episoden werden mit hochwertigen KI-Stimmen (Hume) produziert und von unserem Trainerteam redaktionell geprüft — dieselbe Methode wie in unseren interaktiven Lektionen.

Diese Wendungen im echten Gespräch üben?

Der Podcast trainiert Ihr Ohr – im Online-Unterricht üben Sie das Gespräch selbst, mit echten Lehrern. Seit 2004 für Firmen in ganz Deutschland.

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