Small Talk am Messestand: über die Anreise plaudern, das Gespräch am Laufen halten – und sich richtig verabschieden.
B1 · Dialog · 3 Min. · kostenlos
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Transkript
Schlüsselwendungen
Sprachnotizen
In dieser Episode treffen sich zwei Geschäftspartner am Messestand und plaudern über die Anreise: verspäteter Zug, verirrter Taxifahrer, Zwischenbilanz der Messe. Sie lernen die Small-Talk-Formeln rund um die Anreise („How did you get here?", „worth the trip") – und warum „Wir sehen uns" nie „we see us" heißt (Niveau B1).
Auf Messen und bei Geschäftsbesuchen ist die Anreise das risikofreieste Einstiegsthema – unpolitisch, für alle relevant, mit natürlichem Erzählpotenzial. Die Schlüsselfragen: „Did you find us easily?", „How did you get here?", „How was your journey?" Eine kleine Panne wie Stefans Zugverspätung ist dabei Gold wert: Sie liefert eine Mini-Geschichte, auf die der andere mit eigener Erfahrung antworten kann („That sounds familiar …"). Genau dieser Austausch von Anekdoten baut Beziehung auf.
Stefan tappt kurz in die Wörtlich-Übersetzungs-Falle: „Then we see us — sorry, then see you at four!" Das deutsche Reflexivpronomen („uns") hat im englischen Abschiedsgruß keinen Platz. Die Grundform ist schlicht „See you" plus Zeitangabe: „See you at four", „See you tomorrow", „See you next week in Berlin". Ebenso falsch wäre übrigens „We hear us" für „Wir hören uns" – richtig: „Talk to you soon" oder „Speak soon".
Beobachten Sie, wie Mark das Thema wechselt, ohne unhöflich zu wirken: „Anyway, how is the fair going for you so far?" – „anyway" schließt das alte Thema, die Frage öffnet das neue. Stefans Antwort bleibt positiv und konkret („good conversations", „three appointments"), worauf Mark mit „That sounds promising" bestätigt und direkt den nächsten Schritt anbietet: den Kaffeetermin. Small Talk im Geschäftskontext hat immer ein Ziel – er endet idealerweise mit einer Verabredung.
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Häufige Fragen
Niveau B1 (GER). Das Messegespräch nutzt natürliches, klares Alltagsenglisch; die Vokabelliste erklärt alle acht Schlüsselwendungen zweisprachig.
Mit drei Fragen: „Did you find us easily?", „How did you get here?" und „How was your journey?" Danach eine eigene kurze Anreise-Anekdote erzählen – und mit „Anyway, how is the fair going so far?" elegant zum Geschäftlichen überleiten.
„Wir sehen uns" ist eine deutsche Reflexivkonstruktion. Im Englischen verabschiedet man sich mit „See you" plus Zeitangabe: „See you at four", „See you tomorrow". Auch „we hear us" ist falsch – richtig: „Talk to you soon".
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