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B1Dialog3 Min.

Why "Eventually" Doesn't Mean "Eventuell" in a Delivery Negotiation

Ein Wort, zwei Bedeutungen, ein Beinahe-Missverständnis: Warum „eventually“ in einer Lieferverhandlung wie eine feste Zusage klingt – und „eventuell“ eben nicht.

SzeneFrank verhandelt mit seiner Lieferantin Rachel Owen über einen Liefertermin für 800 Stuhlgestelle. Als er „eventually“ sagt und „eventuell“ meint, hört Rachel eine feste Zusage – und plant fast mit einem Auftrag, den es noch gar nicht gibt.
0:00 / 3 Min.

Tipp: Hören Sie die Episode zweimal, bevor Sie den Test starten.

Zum Verständnistest
Frank — Einkaufsleiter, MöbelherstellerRachel Owen — Vertriebsmanagerin, britische Lieferantin

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Verständnistest

Zuerst hören, dann antworten. Keine Punktabzüge – jede Erklärung zeigt die Stelle im Gespräch.

01Worüber verhandeln Frank und Rachel?
02Was versteht Rachel, als Frank „we will eventually order a second batch“ sagt?
03The chair frames are in stock, so they can be delivered immediately.
04In the end, Rachel notes the second batch as a potential follow-up order, not a commitment.
05Welches Wort fehlt?

We could ___ order a second batch in the autumn — it depends on our sales.

06Welches Wort fehlt?

The frames are not in stock at the moment — our current ___ time is six weeks.

07Bringen Sie die Schritte des Gesprächs in die richtige Reihenfolge.

Transkript

Das vollständige Transkript öffnet sich nach dem Verständnistest – so trainieren Sie echtes Hörverstehen statt Mitlesen.

Schlüsselwendungen

eventually
schließlich, irgendwann (ganz sicher) – NICHT „eventuell“
After three rounds of talks, they eventually signed the contract.
possibly
eventuell, möglicherweise
We will possibly extend the contract next year.
in stock
auf Lager
The standard model is in stock and ships today.
lead time
Lieferzeit, Vorlaufzeit
The lead time for custom parts is six weeks.
to place the order
die Bestellung aufgeben
If you place the order today, we deliver in May.
batch
Charge, Fertigungslos
The first batch of five hundred units arrives on Monday.
commitment
verbindliche Zusage
A possibility is not a commitment — put commitments in writing.
order confirmation
Auftragsbestätigung
Please check the order confirmation before you sign it.

Sprachnotizen

In dieser Episode verhandelt ein Einkaufsleiter einen Liefertermin – und löst mit „eventually“ fast eine Kapazitätsplanung für einen Auftrag aus, den es nicht gibt. Sie lernen die wichtigsten Liefer-Vokabeln (Niveau B1) und den Unterschied zwischen „eventually“ (irgendwann sicher) und „eventuell“ (vielleicht), einem der teuersten falschen Freunde im Geschäftsenglisch.

Die Falle: „eventually“ ist eine Zusage, „eventuell“ nicht

Frank sagt „we will eventually order a second batch“ und meint: vielleicht, fifty-fifty. Rachel hört: Der Auftrag kommt sicher, nur der Zeitpunkt ist offen – denn genau das bedeutet „eventually“: „in the end, definitely at some point“. Sie will sofort Produktionskapazität reservieren. Richtig wäre „possibly“ oder „perhaps“ gewesen. Die Faustregel: „eventually“ = „schließlich/irgendwann (sicher)“, „eventuell“ = „possibly“. In Verhandlungen entscheidet dieser Unterschied über Kapazitäten, Budgets und Vertrauen.

Liefer-Englisch: lead time, in stock, batch

Das Gespräch enthält das Kernvokabular jeder Lieferverhandlung: „in stock“ (auf Lager), „lead time“ (die Zeit von Bestellung bis Lieferung – im B2B-Einkauf üblicher als „delivery time“), „to place the order“ (die Bestellung aufgeben) und „batch“ (die Charge). Rachels Satzmuster lohnt das Auswendiglernen: „If you place the order this week, we can deliver by the eighteenth“ – Bedingung plus Zusage in einem Satz, die Grundfigur jedes Lieferangebots.

Möglichkeit und Zusage sauber trennen

Nach der Klärung formuliert Frank neu: „We could possibly order … it depends on our sales“ – Möglichkeit, Bedingung, Zeitpunkt für die Entscheidung. Rachel spiegelt professionell zurück: „a possibility, not a commitment“ und behandelt beides unterschiedlich (keine Kapazität reservieren, aber als „potential follow-up order“ notieren). Der verbindliche Teil des Deals wandert dagegen sofort in die Schriftform: „Please send me the order confirmation in writing.“ Genau diese saubere Trennung macht Verhandlungspartner berechenbar.

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Häufige Fragen

Für welches Sprachniveau ist diese Episode geeignet?

Niveau B1 (GER). Die Verhandlung nutzt klares Einkaufs-Englisch; die Vokabelliste erklärt alle acht Schlüsselbegriffe zweisprachig.

Was heißt „eventuell“ auf Englisch?

„Possibly“, „perhaps“ oder „maybe“ – niemals „eventually“. „Eventually“ bedeutet „schließlich, irgendwann ganz sicher“: „We eventually signed“ heißt „Am Ende haben wir unterschrieben“. Wer „eventuell“ mit „eventually“ übersetzt, macht aus einer vagen Möglichkeit eine feste Zusage.

Warum ist dieser falsche Freund in Verhandlungen so gefährlich?

Weil er die Verbindlichkeit umdreht: Der deutsche Sprecher glaubt, „vielleicht“ gesagt zu haben – der englische Partner hört ein Versprechen und plant Kapazität, Budget oder Personal ein. In der Episode hätte Rachel fast Produktionskapazität für einen Auftrag reserviert, der nur zu 50 Prozent wahrscheinlich war.

Gibt es ein Transkript zum Mitlesen?

Ja, das vollständige Transkript mit deutschen Verständnishilfen steht direkt auf dieser Seite – zuerst hören, dann testen, dann mitlesen.

Wo kann ich Verhandlungs-Englisch live üben?

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