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B2Dialog4 Min.

Choosing Between a Fixed Price and an Hourly Rate

Festpreis oder Stundensatz? Ein Berater und eine Einkäuferin verhandeln das Preismodell für ein Projekt – inklusive Hybridlösung mit Deckelung.

Redaktionell geprüft von James Simmonds – Englischlehrer seit 2004Veröffentlicht am

Festpreis oder Stundensatz verhandeln

SzeneDer Projektumfang steht – jetzt geht es ums Geld. Daniel erklärt Anja den Zielkonflikt zwischen Festpreis und Stundensatz und schlägt ein Hybridmodell mit Deckelung vor.
0:00 / 4 Min.

Tipp: Hören Sie die Episode zweimal, bevor Sie den Test starten.

Zum Verständnistest
Daniel — Berater, SoftwareagenturAnja — Einkäuferin, Maschinenbauunternehmen

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Verständnistest

Zuerst hören, dann antworten. Keine Punktabzüge – jede Erklärung zeigt die Stelle im Gespräch.

01Worüber verhandeln Daniel und Anja?
02Warum ist ein Festpreis meist teurer?
03With an hourly rate, the client carries the risk if the project runs over.
04Daniel recommends a pure fixed-price model with no exceptions.
05Welches Wort fehlt?

I'll need to run this past my ___ before we sign, but my recommendation will be the hybrid model.

06Welches Wort fehlt?

The danger is scope ___ — small extra requests that add up.

07Bringen Sie die Schritte des Gesprächs in die richtige Reihenfolge.

Transkript

Das vollständige Transkript öffnet sich nach dem Verständnistest – so trainieren Sie echtes Hörverstehen statt Mitlesen.

Schlüsselwendungen

the trade-off
der Zielkonflikt, die Abwägung
The trade-off is simple: more certainty means a higher price.
a safety margin
ein Sicherheitspuffer (in der Kalkulation)
We added a ten per cent safety margin to the estimate.
scope creep
schleichende Ausweitung des Projektumfangs
Scope creep turned a three-month project into a six-month one.
to run over
überziehen (Zeit oder Budget)
The project ran over by six weeks.
change requests
Änderungsanträge, Zusatzwünsche
All change requests are billed at the agreed hourly rate.
a cap
eine Obergrenze, Deckelung
We agreed a cap of twenty per cent on additional costs.
to sign off
freigeben, absegnen
The board signed off the specification last week.
to run something past someone
etwas mit jemandem abstimmen, jemandem zur Prüfung vorlegen
Let me run the proposal past our legal team first.

Sprachnotizen

In dieser Episode verhandeln ein Berater und eine Einkäuferin das Preismodell für ein Softwareprojekt: Festpreis mit Sicherheitspuffer, Stundensatz mit Scope-Creep-Risiko – und als Lösung ein Hybridmodell mit Deckelung. Dazu der falsche Freund Chef/chef – auf Niveau B2.

Chef ≠ chef

Der falsche Freund dieser Episode sorgt regelmäßig für Schmunzeln: Der deutsche „Chef" ist auf Englisch „boss" (informell), „manager" oder „line manager" (formeller, britisch). Ein englischer „chef" leitet eine Küche. „I have to ask my chef" klingt für Muttersprachler, als müssten Sie Ihren Koch um Erlaubnis bitten. Auf B2-Niveau lohnt der Blick auf das Register: „my boss" passt im Gespräch, „my manager" in E-Mails, und wer über Hierarchien spricht, sagt „the person I report to" – die eleganteste Lösung, weil sie ganz ohne Titel auskommt.

Planungssicherheit vs. Flexibilität: zwei Geschäftskulturen

Anjas Chef will „a number he can put in the budget and defend to the board" – ein sehr deutsches Anliegen: Planungssicherheit, Budgetdisziplin, Vorstandsvorlage. Im angelsächsischen Projektgeschäft ist dagegen „time and materials" (Abrechnung nach Aufwand) weiter verbreitet, mit Vertrauen in laufende Steuerung statt in die Anfangskalkulation. Daniels Hybridmodell übersetzt zwischen beiden Welten: Der Festpreis auf den Kernumfang bedient das deutsche Sicherheitsbedürfnis, der Stundensatz auf Änderungen die angelsächsische Flexibilität. Wer international verkauft, sollte beide Modelle samt Vokabular erklären können.

Die Sprache des Risikos: carry, cap, upside

Auf B2-Niveau trägt dieses Gespräch ein präzises Risiko-Vokabular. „To carry the risk" benennt, wer das Risiko trägt – die zentrale Frage jedes Preismodells. „A cap" begrenzt es: „change requests never exceed twenty per cent without a new agreement". Und „upside/downside" beschreibt die beiden Seiten derselben Wette: „that's our upside — just as a delay would be our downside". Auffällig ist auch Daniels Abschlusstechnik: Er fasst das Paket in einem Satz zusammen und kündigt die „one-page summary" an – komplexe Konditionen werden erst durch diese Verdichtung entscheidbar.

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Häufige Fragen

Für welches Sprachniveau ist diese Episode geeignet?

Niveau B2 (GER). Das Gespräch nutzt idiomatisches Geschäftsenglisch (trade-off, scope creep, cap); die Vokabelliste erklärt alle acht Schlüsselbegriffe zweisprachig.

Festpreis oder Stundensatz – was ist besser?

Es ist ein Zielkonflikt: Beim Festpreis zahlen Sie für Sicherheit (inklusive Sicherheitspuffer von 10–15 %), beim Stundensatz tragen Sie das Risiko von Überziehungen und Scope Creep. Die Episode zeigt den Mittelweg: Festpreis für den Kernumfang, Stundensatz für Änderungen, gedeckelt.

Was heißt „Chef" auf Englisch?

„Boss" (informell) oder „manager" / „line manager" (formeller). Ein englischer „chef" ist ein Küchenchef – einer der bekanntesten falschen Freunde im Geschäftsenglisch.

Wo kann ich Preisverhandlungen auf diesem Niveau live üben?

In den Online-Business-Englischkursen von Simmonds Language Services (englisch-lehrer.com/online): Live-Unterricht mit echten Lehrern per Zoom. Vereinbaren Sie eine kostenlose Besprechung, um Niveau und Ziele zu klären.

Sind die Stimmen echt?

Die Episoden werden mit hochwertigen KI-Stimmen (Hume) produziert und von unserem Trainerteam redaktionell geprüft — dieselbe Methode wie in unseren interaktiven Lektionen.

Diese Wendungen im echten Gespräch üben?

Der Podcast trainiert Ihr Ohr – im Online-Unterricht üben Sie das Gespräch selbst, mit echten Lehrern. Seit 2004 für Firmen in ganz Deutschland.

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