Choosing Between a Fixed Price and an Hourly Rate
Festpreis oder Stundensatz? Ein Berater und eine Einkäuferin verhandeln das Preismodell für ein Projekt – inklusive Hybridlösung mit Deckelung.
Festpreis oder Stundensatz verhandeln
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Verständnistest
Zuerst hören, dann antworten. Keine Punktabzüge – jede Erklärung zeigt die Stelle im Gespräch.
I'll need to run this past my ___ before we sign, but my recommendation will be the hybrid model.
The danger is scope ___ — small extra requests that add up.
Transkript
Schlüsselwendungen
Sprachnotizen
In dieser Episode verhandeln ein Berater und eine Einkäuferin das Preismodell für ein Softwareprojekt: Festpreis mit Sicherheitspuffer, Stundensatz mit Scope-Creep-Risiko – und als Lösung ein Hybridmodell mit Deckelung. Dazu der falsche Freund Chef/chef – auf Niveau B2.
Chef ≠ chef
Der falsche Freund dieser Episode sorgt regelmäßig für Schmunzeln: Der deutsche „Chef" ist auf Englisch „boss" (informell), „manager" oder „line manager" (formeller, britisch). Ein englischer „chef" leitet eine Küche. „I have to ask my chef" klingt für Muttersprachler, als müssten Sie Ihren Koch um Erlaubnis bitten. Auf B2-Niveau lohnt der Blick auf das Register: „my boss" passt im Gespräch, „my manager" in E-Mails, und wer über Hierarchien spricht, sagt „the person I report to" – die eleganteste Lösung, weil sie ganz ohne Titel auskommt.
Planungssicherheit vs. Flexibilität: zwei Geschäftskulturen
Anjas Chef will „a number he can put in the budget and defend to the board" – ein sehr deutsches Anliegen: Planungssicherheit, Budgetdisziplin, Vorstandsvorlage. Im angelsächsischen Projektgeschäft ist dagegen „time and materials" (Abrechnung nach Aufwand) weiter verbreitet, mit Vertrauen in laufende Steuerung statt in die Anfangskalkulation. Daniels Hybridmodell übersetzt zwischen beiden Welten: Der Festpreis auf den Kernumfang bedient das deutsche Sicherheitsbedürfnis, der Stundensatz auf Änderungen die angelsächsische Flexibilität. Wer international verkauft, sollte beide Modelle samt Vokabular erklären können.
Die Sprache des Risikos: carry, cap, upside
Auf B2-Niveau trägt dieses Gespräch ein präzises Risiko-Vokabular. „To carry the risk" benennt, wer das Risiko trägt – die zentrale Frage jedes Preismodells. „A cap" begrenzt es: „change requests never exceed twenty per cent without a new agreement". Und „upside/downside" beschreibt die beiden Seiten derselben Wette: „that's our upside — just as a delay would be our downside". Auffällig ist auch Daniels Abschlusstechnik: Er fasst das Paket in einem Satz zusammen und kündigt die „one-page summary" an – komplexe Konditionen werden erst durch diese Verdichtung entscheidbar.
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Häufige Fragen
Für welches Sprachniveau ist diese Episode geeignet?
Niveau B2 (GER). Das Gespräch nutzt idiomatisches Geschäftsenglisch (trade-off, scope creep, cap); die Vokabelliste erklärt alle acht Schlüsselbegriffe zweisprachig.
Festpreis oder Stundensatz – was ist besser?
Es ist ein Zielkonflikt: Beim Festpreis zahlen Sie für Sicherheit (inklusive Sicherheitspuffer von 10–15 %), beim Stundensatz tragen Sie das Risiko von Überziehungen und Scope Creep. Die Episode zeigt den Mittelweg: Festpreis für den Kernumfang, Stundensatz für Änderungen, gedeckelt.
Was heißt „Chef" auf Englisch?
„Boss" (informell) oder „manager" / „line manager" (formeller). Ein englischer „chef" ist ein Küchenchef – einer der bekanntesten falschen Freunde im Geschäftsenglisch.
Wo kann ich Preisverhandlungen auf diesem Niveau live üben?
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Sind die Stimmen echt?
Die Episoden werden mit hochwertigen KI-Stimmen (Hume) produziert und von unserem Trainerteam redaktionell geprüft — dieselbe Methode wie in unseren interaktiven Lektionen.
Diese Wendungen im echten Gespräch üben?
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