Responding to a Competitor's Much Lower Offer
Der Wettbewerber ist 22 Prozent billiger – und die Kundin will wechseln. Wie Sie souverän reagieren, ohne den Preis zu matchen (Niveau C1).
Auf günstigeres Konkurrenzangebot reagieren
Tipp: Hören Sie die Episode zweimal, bevor Sie den Test starten. · Arbeitsblatt (PDF)
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Verständnistest
Zuerst hören, dann antworten. Keine Punktabzüge – jede Erklärung zeigt die Stelle im Gespräch.
___ we pay for the premium tier.
Then we're not comparing like with ___.
Transkript
Schlüsselwendungen
Sprachnotizen
In dieser Episode kontert ein Account Manager ein um 22 Prozent günstigeres Konkurrenzangebot – ohne den Preis zu matchen: erst den Leistungsumfang klären („comparing like with like"), dann restrukturieren statt rabattieren, zuletzt der Kundin Argumentationsmaterial für ihr Gremium liefern. Dazu der falsche Freund „aktuell/actually" mitten in der Verhandlung (Niveau C1).
Erst Fragen, dann Zahlen: die Scope-Prüfung
James' erste Reaktion ist keine Verteidigung, sondern eine Rückfrage: „May I ask a few questions before I respond?" Auf C1-Niveau begründet man diese Verzögerung elegant – „I'd be doing you a disservice if I reacted to a number without understanding what's behind it." Die Scope-Prüfung deckt auf, dass das Konkurrenzangebot nur Standard-Support enthält: „Then we're not comparing like with like." Damit ist der 22-Prozent-Abstand entwertet, bevor überhaupt über Preise gesprochen wird.
Restrukturieren statt rabattieren
Ein Preis-Match signalisiert, dass der alte Preis überhöht war – und ruiniert die Marge. James wählt die C1-Alternative: ein klares „I won't match their price" mit Begründung (versteckte Leistungskürzungen träfen die Kundin selbst), gefolgt von einem restrukturierten Paket aus Laufzeit, moderatem Nachlass und Preisdeckel („a clause that caps any future price increase at inflation"). Und er verkauft nicht an Katharina, sondern durch sie: Die Ein-Seiten-Vergleichstabelle ist ihr Munitionspaket für das Board – inklusive Wechselkosten, die den Rabatt des Wettbewerbers auffressen.
aktuell ≠ actually: der falsche Freund im kritischen Moment
Katharinas „Actually, we pay you for the premium tier" lässt James aufhorchen: „Actually" bedeutet „tatsächlich/eigentlich" und kündigt im Englischen oft eine Korrektur oder Überraschung an – er vermutet eine Vertragsänderung. Gemeint war „aktuell", also „currently" oder „at the moment". Gerade in Preisverhandlungen ist die Unterscheidung heikel: „Actually, we pay 900" klingt nach einer Richtigstellung, „Currently, we pay 900" nach einem Status, der sich ändern lässt. Merkregel: aktuell = currently, actually = tatsächlich.
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Häufige Fragen
Für welches Sprachniveau ist diese Episode geeignet?
Niveau C1 (GER). Der Dialog nutzt nuanciertes Verhandlungsenglisch – Idiome wie „doing you a disservice" und „comparing like with like" inklusive; alle acht Schlüsselwendungen werden zweisprachig erklärt.
Wie reagiere ich auf ein günstigeres Konkurrenzangebot auf Englisch?
In vier Schritten: Fragen stellen statt sofort reagieren („May I ask a few questions before I respond?"), den Leistungsumfang vergleichen („Are we comparing like with like?"), restrukturieren statt Preis matchen und dem Kunden Argumentationsmaterial für interne Gremien liefern.
Was ist der Unterschied zwischen „aktuell" und „actually"?
„Aktuell" heißt auf Englisch „currently" oder „at the moment". „Actually" bedeutet „tatsächlich/eigentlich" und kündigt oft eine Korrektur an. „Actually, we pay 900" klingt daher wie eine Richtigstellung – gemeint ist meist „Currently, we pay 900".
Wo kann ich solche Verhandlungssituationen live üben?
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Diese Wendungen im echten Gespräch üben?
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