Der Wettbewerber ist 22 Prozent billiger – und die Kundin will wechseln. Wie Sie souverän reagieren, ohne den Preis zu matchen (Niveau C1).
C1 · Dialog · 5 Min. · kostenlos
Tipp: Hören Sie die Episode zweimal, bevor Sie den Test starten. · Arbeitsblatt (PDF)
✓ Zum VerständnistestDas könnte Ihnen auch gefallen
Transkript
Schlüsselwendungen
Sprachnotizen
In dieser Episode kontert ein Account Manager ein um 22 Prozent günstigeres Konkurrenzangebot – ohne den Preis zu matchen: erst den Leistungsumfang klären („comparing like with like"), dann restrukturieren statt rabattieren, zuletzt der Kundin Argumentationsmaterial für ihr Gremium liefern. Dazu der falsche Freund „aktuell/actually" mitten in der Verhandlung (Niveau C1).
James' erste Reaktion ist keine Verteidigung, sondern eine Rückfrage: „May I ask a few questions before I respond?" Auf C1-Niveau begründet man diese Verzögerung elegant – „I'd be doing you a disservice if I reacted to a number without understanding what's behind it." Die Scope-Prüfung deckt auf, dass das Konkurrenzangebot nur Standard-Support enthält: „Then we're not comparing like with like." Damit ist der 22-Prozent-Abstand entwertet, bevor überhaupt über Preise gesprochen wird.
Ein Preis-Match signalisiert, dass der alte Preis überhöht war – und ruiniert die Marge. James wählt die C1-Alternative: ein klares „I won't match their price" mit Begründung (versteckte Leistungskürzungen träfen die Kundin selbst), gefolgt von einem restrukturierten Paket aus Laufzeit, moderatem Nachlass und Preisdeckel („a clause that caps any future price increase at inflation"). Und er verkauft nicht an Katharina, sondern durch sie: Die Ein-Seiten-Vergleichstabelle ist ihr Munitionspaket für das Board – inklusive Wechselkosten, die den Rabatt des Wettbewerbers auffressen.
Katharinas „Actually, we pay you for the premium tier" lässt James aufhorchen: „Actually" bedeutet „tatsächlich/eigentlich" und kündigt im Englischen oft eine Korrektur oder Überraschung an – er vermutet eine Vertragsänderung. Gemeint war „aktuell", also „currently" oder „at the moment". Gerade in Preisverhandlungen ist die Unterscheidung heikel: „Actually, we pay 900" klingt nach einer Richtigstellung, „Currently, we pay 900" nach einem Status, der sich ändern lässt. Merkregel: aktuell = currently, actually = tatsächlich.
Weiter üben: Business-Englisch online lernen – mit echten Lehrern von Simmonds, seit 2004.
Häufige Fragen
Niveau C1 (GER). Der Dialog nutzt nuanciertes Verhandlungsenglisch – Idiome wie „doing you a disservice" und „comparing like with like" inklusive; alle acht Schlüsselwendungen werden zweisprachig erklärt.
In vier Schritten: Fragen stellen statt sofort reagieren („May I ask a few questions before I respond?"), den Leistungsumfang vergleichen („Are we comparing like with like?"), restrukturieren statt Preis matchen und dem Kunden Argumentationsmaterial für interne Gremien liefern.
„Aktuell" heißt auf Englisch „currently" oder „at the moment". „Actually" bedeutet „tatsächlich/eigentlich" und kündigt oft eine Korrektur an. „Actually, we pay 900" klingt daher wie eine Richtigstellung – gemeint ist meist „Currently, we pay 900".
In den Online-Business-Englischkursen von Simmonds Language Services (englisch-lehrer.com/online): Live-Unterricht mit echten Lehrern per Zoom, für Firmen und Privatpersonen in ganz Deutschland – der Einstieg beginnt mit einer kostenlosen Besprechung.
Die Episoden werden mit hochwertigen KI-Stimmen (Hume) produziert und von unserem Trainerteam redaktionell geprüft — dieselbe Methode wie in unseren interaktiven Lektionen.
Der Podcast trainiert Ihr Ohr – im Online-Unterricht üben Sie das Gespräch selbst, mit echten Lehrern. Seit 2004 für Firmen in ganz Deutschland.