Separating Must-Haves from Nice-to-Haves in a Contract
Vor jeder Vertragsverhandlung: Welche Punkte sind unverzichtbar, welche sind Verhandlungsmasse? Die Übung, die das Ergebnis entscheidet.
Must-haves im Vertrag verhandeln
Tipp: Hören Sie die Episode zweimal, bevor Sie den Test starten.
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Verständnistest
Zuerst hören, dann antworten. Keine Punktabzüge – jede Erklärung zeigt die Stelle im Gespräch.
The liability cap is ___ for us.
Many German speakers translate 'wir müssen das nicht bekommen' as 'we ___ get it'.
Transkript
Schlüsselwendungen
Sprachnotizen
In dieser Episode erklärt eine Einkaufsleiterin die wichtigste Vorbereitungsübung vor Vertragsverhandlungen: jeden Punkt in Must-haves und Nice-to-haves sortieren, Schmerzgrenzen vorab festlegen und Nice-to-haves nur im Tausch hergeben. Sie lernen die C1-Wendungen dafür – und warum „müssen nicht" nie „must not" heißt.
Die Sprache der zwei Listen
Die Methode hat ein festes Vokabular: „must-have" und „nice-to-have" für die Sortierung, „walk-away point" für die Schmerzgrenze, „bargaining chip" für die Verhandlungsmasse. Der Tauschsatz folgt immer demselben Muster: „We could drop X — if, in return, you extend Y." Wer den zweiten Halbsatz weglässt, verschenkt sein Kapital.
Kulturnotiz: Härte ohne Emotion
Deutsche Verhandler begründen gern ausführlich, warum ein Punkt unverzichtbar ist – im englischsprachigen Geschäftsleben wirkt genau das wie eine Einladung zum Angriff. Die englische Konvention ist die sachliche Feststellung: „The liability cap is non-negotiable for us", ruhig gesagt, einmal gesagt, ohne Entschuldigung. Je kürzer der Satz, desto stabiler die Position.
Must not vs. don't have to
Der gefährlichste Grammatikfehler in Vertragsverhandlungen: Deutsch „müssen nicht" (= keine Pflicht) wird wörtlich zu „must not" – das aber ein Verbot ausdrückt. „We must not include the training day" heißt: Der Trainingstag ist verboten. Gemeint war: „We don't have to include the training day." In Verträgen kann dieser Unterschied teuer werden; „need not" ist die formelle Alternative zu „don't have to".
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Häufige Fragen
Für welches Sprachniveau ist diese Episode geeignet?
Niveau C1 (GER). Der Monolog nutzt präzises Vertrags- und Verhandlungsenglisch; die Vokabelliste erklärt alle acht Schlüsselbegriffe zweisprachig.
Wie unterscheide ich Must-haves von Nice-to-haves?
Ein Must-have ist ein Punkt, ohne den Sie nicht unterschreiben würden (z. B. Haftungsobergrenze, Liefergarantie). Ein Nice-to-have verbessert den Vertrag, ist aber verzichtbar. Faustregel: Fühlt sich alles unverzichtbar an, ist die Vorbereitung nicht fertig.
Heißt „wir müssen nicht" auf Englisch „we must not"?
Nein — das ist die klassische Falle. „Must not" drückt ein Verbot aus (dürfen nicht). „Müssen nicht" heißt „don't have to" oder formell „need not": keine Pflicht, aber erlaubt.
Gibt es ein Transkript zum Mitlesen?
Ja, das vollständige Transkript mit deutschen Verständnishilfen steht direkt auf dieser Seite – zuerst hören, dann testen, dann mitlesen.
Wo kann ich Vertragsverhandlungen live auf Englisch üben?
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Diese Wendungen im echten Gespräch üben?
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